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Kreisgruppe Elbe-Weser-Dreieck

Sicherheitspolitisches Seminar in der Gedenkstätte Lager Sandbostel




Bild: Manuela Tönies

Die Kreisgruppe Elbe-Weser-Dreieck veranstaltete in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. am 23.11.2019 ein Seminar in der Gedenkstätte „Lager Sandbostel“.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto:

„100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“

Was bringt die Zukunft? – auslaufendes Modell

oder wie kann die Zukunft gestaltet werden?

Nach der Begrüßung wurde den zahlreichen Teilnehmern im Seminarraum der Gedenkstätte von Herrn Carsten Karstensen die Geschichte des Lagers erläutert. Ein kurzer Dokumentarfilm von der Befreiung der Gefangen durch die britischen Soldaten zeigten die damaligen Zustände. Anschließend führte Herr Karstensen, ein erfahrener ehrenamtlicher Kenner und Betreuer der Anlage, durch das Lager. Die Führung war kurzweilig und Fragen wurden umfangreich beantwortet.

Der Seminarleiter, Herr Oberstleutnant a.D., Diplom Pädagoge Rainer Grygiel referierte über 100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. OTL a.D. Grygiel ist der Landesbeauftragte für die Zusammenarbeit des Volkbundes mit der Bundeswehr in Niedersachsen und Bremen. Nach einer Kurzpräsentation des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge begann eine Ideensammlung in Gruppenarbeit mit der Frage:“ Was verbinde ich mit dem Volksbund?“

Hierbei wurden neun Punkte erarbeitet und später darüber diskutiert. Auf eine kurze Pause folgte eine Gesprächsrunde über auf dem Tisch ausgebreitete Fotografien. Die Teilnehmer sollten sich ein Bild heraussuchen und danach begründen, warum sie ausgerechnet dieses gewählt haben. Dabei ging es um den Bezug zum Volksbund. Unterbrochen durch eine Pause konnten die Teilnehmer Einzelheiten über die Zusammenarbeit Bundeswehr und Volksbund anhand einer Power-Point-Präsentation erfahren. Auch die Aufklärung über Kostenaufteilung der Kriegsgräberpflege war interessant.

Immer noch aktuell ist der Suchdienst des Verbandes, wobei oftmals auch die Suche nach Angehörigen von Toten auf der Tagesordnung steht. Alle Teilnehmer konnten mit neuem Wissen nach Hause fahren und geben ihre Erkenntnisse hoffentlich an Interessierte in ihren Reservistenkameradschaften weiter?

Weitere Seminare sind für das Frühjahr und den Herbst 2020 geplant.

Bild: Manuela Tönies
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