DAS MAGAZIN

Monatlich informieren wir unsere Mitglieder mit der loyal über sicherheitspolitische Themen. Ab sofort können Mitglieder auch im Bereich Magazin die darin aufgeführten Artikel lesen!

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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Kreisgruppe Emsland/Grafschaft Bentheim

Sicherheitspolitische Informationsfahrt 2018, BERLIN




Gruppenfoto Besuch im Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam

Falls Sie dieses Foto weiterverwenden möchten, geben Sie bitte folgende Quelle an: PIZ/EinsFüKdoBw Dieses Bildmaterial ist ausschließlich für die adressierte Person und Organisation bestimmt und nur im Zusammenhang mit dem angegebenen Zweck zu verwenden. Die Weitergabe des Bildmaterials oder die Weitergabe von Nachdruckrechten an Dritte ist nicht gestattet. Sonderrechte bedürfen unserer ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung. Die Archivierung ausschließlich zur Dokumentation des abgeschlossenen Projektes auf ausgelagerten Datenträgern bleibt hiervon unberührt.

Bildautor: PIZ/EinsFüKdoBw

Die Aktivitäten des Reservistenverbandes sind kein Selbstzweck. Sie dienen der Erfüllung unseres
Auftrages. Wesentliche Bestandteile unseres Auftrages sind es, die Mittlerrolle zwischen Truppe und
Zivilbevölkerung auszufüllen sowie die ständige sicherheitspolitische Arbeit auf möglichst allen
Ebenen und möglichst allen sicherheitspolitisch relevanten Themen. Um diese Fähigkeiten zu
erlangen und zu erhalten, führen wir sicherheitspolitische Informationsfahrten durch.

Die Kreisgruppe Emsland/Grafschaft Bentheim verfügt hierbei über einen Spezialisten.
Den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Alfred Rademaker.

In diesem Jahr ist es ihm geglückt, in nur 5 Tagen – vom 29.09. bis zum 03.10.18 – eine Vielzahl
von sicherheitspolitischen Themenkomplexen abzudecken.

Die Maximalzahl von 30 möglichen Teilnehmern durfte erleben, wie aktuelle Information aus
erster Hand durch das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam über laufende
Einsätze der Bundeswehr mit einer Unterrichtung über den Zustand der Bundeswehr im BmVg
in Berlin sowie ergänzenden Aktivitäten zum Themenkomplex „Traditionsgrundlage der
Bundeswehr“ – Widerstand durch Stauffenberg, der Bendlerblock, Wald der Erinnerung für
die Gefallenen der Bundeswehr sowie das Ehrenmal der Bundeswehr – zu einer gelungenen
Gesamtoperation „gestrickt“ worden ist. Natürlich kann in BERLIN das Thema Mauer und
Stasi nicht ausgeklammert werden. Für beide Themenkomplexe wurden geeignete Referenten
– natürlich Zeitzeugen – gefunden. Wer das Mauermuseum sowie das Stasi-„Untersuchungs-
gefängnis“ jemals bewusst sehen und „erleben“ durfte, weiß, wie wichtig es ist, für Freiheit,
Menschenrechte und Demokratie zu kämpfen…und ggf. sein Leben lassen zu müssen.

Eine Führung durch die „Deutsche Dienststelle“ früher Wehrmachts-Auskunftsstelle oder WASt.
rundete das vollgespickte Programm ab. Auch noch heute, viele Jahre nach Ende des zweiten
Weltkrieges interessieren sich immer noch viele Menschen für vermisste Familienangehörige, deren
Schicksale ungeklärt sind. In scheinbar endlosen Regalen lagern hier 300 Millionen Unterlagen, etwa
zu Wehrmachtssoldaten aus dem zweiten Weltkrieg, Kriegsgefangenen der West-Alliierten oder auch
Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Hier beginnt sie:
„Die Suche nach dem verlorenen Leben„.

Auch die Tatsache, dass wir in der Julius Leber Kaserne untergebracht waren und zusammen mit
den aktiven Kameraden gefrühstückt haben, hat uns unseren Soldaten wieder ein Stück näher
gebracht. Der abendliche Besuch der OHG/UHG der Kaserne wurde in den meisten Fällen einem
Besuch des Nachtlebens von Berlin vorgezogen.

Diese Mischung von hochinteressanten und aktuellen Themen an den Brennpunkten vor Ort – durch
absolute Fachleute gekonnt vorgetragen – macht die sicherheitspolitischen Informationsfahrten
zu einem Highlight, der sich bereits weit über die Grenzen der Kreisgruppe herumgesprochen hat.
Sicherheitspolitik muss nicht langweilig sein.

Die Kreisgruppe Emsland/Grafschaft Bentheim hat – das Olympiastadion von 1936 kennengelernt,
– das Einsatzführungskommando erklärt bekommen, – den Wald der Erinnerung erfahren dürfen,
– offene Gespräche im BmVg führen dürfen, – einen Kranz am Ehrenmal der Bundeswehr nieder-
Gelegt, – die Mauer und deren Schrecken aus erster Hand erklärt bekommen, – die unglaublichen
Grausamkeiten von Hohenschönhausen von betroffenen Zeitzeugen aus erster Hand erfahren,
– die Weltstadt BERLIN gesehen und erlebt ….und in der Julius Leber Kaserne gelebt und mal
wieder Soldatenluft geschnuppert.

Zur Nachahmung wärmstens empfohlen.

Text: Bernhard Herrmann. Fotos: Horst Großkinsky

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