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VDK Walsrode

von links: Walter Seidel, David Guttmann, Monika Seidel,Günter Hibbing, Anneliese Heller, Wilfried Langenhop, Alfred Michaelis.

Foto: Grygiel

Bildautor: Grygiel

Dorfmark. Die Reservistenkameradschaft (RK) Fallingbostel-Walsrode erhielt kürzlich eine Einladung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), um mit weiteren Reservisten und Soldaten aus umliegenden Standorten Schecks aus der Haus- und Straßensammlung an den VDK zu übergeben. Im Offizierskasino der THEODOR-KÖRNER-KASERNE in Lüneburg begrüßten Oberstleutnant (OTL) Christian Herrmann in Vertretung des Standortältesten OTL Hendrik Staigis, sowie Harald Ottmar, Vorsitzender des Bezirksverbandes Lüneburg-Stade des VDK die Anwesenden.

In seiner Begrüßungsrede hob Chr. Herrmann hervor, dass Kriegsgräber Kultur, Erinnerungskultur und somit Lernstätten des Friedens sind, Lernstätten, die uns zurufen: „Nie wieder“. Weiter betonte der Offizier, dass der VDK der Verein ist, der diese Stätten erhält und damit einen ganz wesentlichen Beitrag zur Versöhnung und zum Erhalt deutscher Erinnerungskultur beiträgt und wies danach auf die Wichtigkeit der Arbeit des Volksbundes im In- und Ausland und den Haus- und Straßensammlungen von Soldaten und Reservisten hin um diese völkerverbindenden Tätigkeiten zu unterstützen. Bezüglich der Sammelergebnisse sagte OTL Herrmann abschließend: “ Danke, Auftrag verstanden, Auftrag ausgeführt, Sie dürfen stolz auf sich sein.“

In seiner Ansprache hob Vorsitzender Harald Ottmar eindringlich die Wichtigkeit und das Engagement von Soldaten und Reservisten hervor, die in den Haus- und Straßensammlungen und bei Arbeitseinsätzen auf Soldatenfriedhöfen im In- und Ausland Friedensdienst leisten. So verwendet der VDK die gesammelten Gelder für die Pflege und Erhaltung von 833 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern mit 2,7 Millionen deutschen Kriegstoten, aber auch bewusst für die Jugendarbeit unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“. Der Bezirksvorsitzende würdigte die Ergebnisse der Haus- und Straßensammlungen die aus den Bundeswehrstandorten und den RK’n einen Betrag von insgesamt 110 000 € erbrachten.

Besonders hervorgehoben wurde dabei das Sammelergebnis der RK Fallingbostel-Walsrode unter Günter Hibbing mit einem Betrag von über 28 000 €, für eine einzelne RK das bundesweit beste Ergebnis.

Weiter mahnte Ottmar aus der Geschichte zu lernen sei unendlich wichtig und zitierte in diesem Zusammenhang den ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker: „Wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen“, denn nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmsten bewirken kann. Das Nicht-Zusammenleben-Können, das Nicht-Zusammenleben-Wollen haben im 20. Jahrhundert 80 Millionen Menschen das Leben gekostet.

Abschließend überreichten VDK-Bezirksgeschäftsführer Jan Effinger und VDK-Bezirksvorsitzender Harald Ottmar den Anwesenden als Dank und Anerkennung Urkunden und Buchpräsente.

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