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Kreisgruppe Göttingen

Retten und Bergen

Veranstaltungsinhalte

Göttingen  —  Bereits zum fünften Mal führte die Kreisgruppe Göttingen unter Federführung der Reservistenkameradschaft Barbis das Ausbildungsvorhaben „Retten und Bergen“ im Steinbruch Nüxei nahe Bad Lauterberg durch. Neben den individuellen Grundfertigkeiten (IGF) konnten die Teilnehmer ihre Fertigkeiten im Bereich der Erste-Hilfe-Maßnahmen auffrischen sowie sich aus ca. sechs Metern Höhe an einer senkrechten Felswand abseilen.
 
Schwerpunkt der Veranstaltung am 10. Juni 2017 war die für das Beherrschen der IGF unter anderem notwendige sichere und richtige Handhabung der persönlichen ABC-Schutzausstattung. Neben dem geforderten Aufsetzen der ABC-Schutzmaske in höchstens sieben Sekunden und dem selbständigen Herstellen der bedrohungs- und auftragsangepassten Schutzzustände (BAS) erwartete die Teilnehmer eine eher ungewöhnliche Lage: Eingesetzt als ABC-Abwehrtrupp lautete der Auftrag „Aufklärung von ABC-Kampfmitteln“. So mussten unter ABC-Schutz Flüssig- und Festproben von „unbekannten“ Stoffen aus einem feindlichen „Labor“ genommen werden.
Der Ortsverband Bad Lauterberg des Technischen Hilfswerks sorgte nicht nur für die Realversorgung mit Strom und Trinkwasser im Steinbruch, sondern bereitete die Reservisten, die aus den Kreisgruppen Göttingen und Hannover angereist waren mit der Ausbildungsstation „Stiche, Bunde und Knoten“ auch auf ein weiteres Highligh dieser Veranstaltung vor: Dem von der Bergwacht St. Andreasberg durchgeführten Abseilen an einer Abbruchkante des Steinbruchs. Für die Erstteilnehmer waren hier insbesondere Nervenstärke und Selbstüberwindung gefragt.
Ehrenamtliche Helfer des DRK ergänzten die Ausbildung mit der Auffrischung von Erste-Hilfe-Maßnahmen. Unter anderem konnte an dieser Station der Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED) geübt werden. AEDs findet man mittlerweile in vielen öffentlichen Gebäuden, wie etwa Flughäfen, Bahnhöfen oder Fußballstadien.
 
Auch wenn die Veranstaltung in diesem Jahr nur eintägig und nicht wie in der Vergangenheit zwei- oder sogar dreitägig durchgeführt wurde, waren die Hauptorganisatoren Oberstabsfeldwebel d. R. Uwe Roloff und Obergefreiter d. R. Axel Ludwig geschafft, aber auch glücklich. Einziges Manko: Sowohl einige Teilnehmer, als auch Teile des Funktionspersonals klagten am Abend über leichten Sonnenbrand.
 
Die in den Vorjahren als DVag (Dienstliche Veranstaltung) der Bundeswehr durchgeführte Selbstschutzausbildung wurde in diesem Jahr aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl als VVag (Verbandsveranstaltung des Reservistenverbandes) durchgeführt. Da VVag’s mit Bundesmitteln finanziert werden, sind diese gemäß vorliegenden Bestimmungen zu evaluieren. Die Auswertung der durch die Teilnehmer ausgefüllten Evaluierungsbögen (Fragebogen) ergab ein sehr positives Bild von der Veranstaltung. So wurde beispielsweise die Frage nach der Möglichkeit der eigenen aktiven Beteiligung diese von 82 % der Befragten mit „sehr zufrieden“ beantwortet.

 

Text: Björn Römermann

Veranstaltungsfakten

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