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Reservistenkameradschaft Hermannsburg/Müden

Allgemein

Severloh 2020




Hermannsburg/Severloh – Der sonst so beschauliche Reiterhof Severloh  erlebte am vergangenem Wochenende eine seiner längsten Veranstaltungen mit Reservisten. Es handelt sich hierbei um die alljährliche Hermannsburger Winterpatrouille. Endstanden aus dem Hermansburger Wintermarsch und als Eintagsveranstaltung wurde er zur Hermannsburger Winterpatrouille. Dieses Jahr begann sie am Freitag in der Niedersachsen-Kaserne in Bergen-Belsen und endete auch dort am Sonntag. Als Leuchtturmveranstaltung des Landeskommandos „Severloh 2020“  lockte sie wieder viele begeisterte Teilnehmer.

Eingerahmt von vielen interessanten Ausbildungen in der Niedersachsen-Kaserne. Am Samstag Morgen wurde nach Severloh verlegt. Hier hatte die RK-Hermannsburg wieder mit viel Liebe zum Detail und Sachversand Stationen aufgebaut bei denen sich die Teilnehmer beweisen mussten. Vormittags hatten die Hermannsburger noch mit etwas Unterstützung anderer RK’n  vier Ausbildungsstation betrieben. Nach der Mittagsverpflegung ging es in den harten Wettkampf über. Auch dazu waren wiederum von ihnen Stationen vorbereitet worden. Unteranderem  neben dem Verhalten einer Streife in der Sicherung, Alarmposten, Handgranatenwerfen  und einem Eilmarsch sollte eine Station zum ZMZ (Zivilmilitärische Zusammenarbeit) nicht fehlen. Hierzu konnte das Technische Hilfswerk (THW) gewonnen werden. Als sehr anspruchsvoll stellte sich die Station Komplexe Lage da. In dieser Station wurden von drei Schiedsrichtern Leistungen bewertet: Gefechtsdienst, Sanitäts- und FernmeldeDienst.  Nach diesem anstrengenden Abschnitt konnte bei einem kurzen Abendbrot Kraft geschöpft werden. Aber die Erholung war nur kurzweilig. Schon ging es in die Nachtausbildung mit weiteren Stationen. Diese war als Nachtorientierungsmarsch angelegt. Dazu gehörten Handgranatenwurf mit Hilfe der LUCIE, Anwendung Karte und Kompass bei eingeschränkter Sicht,  Entfernungschätzen mit NSA80, einen Alarmposten abzulösen und eine Streife die eine Personenkontrolle  durchführt. So konnten die Teilnehmer ihre Betten erst nach 23:00Uhr; mache auch erst um 24:00Uhr in der Niedersachsen Kaserne erreichen. Statt allerdings am Sonntag auszuschlafen wartete hier noch zwei weitere Höhepunkte auf die Teilnehmer. Sie konnten die MP7 und MG5 nicht nur bewundern, sondern erhielten eine umfassende Einweisung in die Waffen.  So konnten die Teilnehmer nach einem anstrengendem Ausbildungswochenende nach Hause fahren.

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