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Kreisgruppe Lüneburg

Militärische Aus- und Weiterbildung

Auf der Suche nach den Wölfen von Wendisch-Evern




Ausbildung

An einem kühlen Freitagnachmittag treffen sich auf dem Standortübungsplatz in Wendisch-Evern eine Gruppe von Kameraden, die sich in den folgenden 24 Stunden der Atmosphäre dieses Ortes hingeben und ein spannendes Programm absolvieren werden. Nach der Begrüßung durch Herrn Stabsbootsmann d.R. Hauptfleisch ging es mit der Ausbildung auch sofort los. Herr Oberfeldwebel d.R. Talg führt mit den Kameraden die Ausbildung „Orientierung im Gelände“ durch, deren Kenntnisse anschließend in einer Patrouille über das Übungsgelände angewendet werden.

Bevor es zum Highlight der Nacht kommt, der Vorführung „Hören und Sehen bei Nacht“, die von Herrn Stabsfeldwebel d.R. Leuenberger vorbereitet ist, bereiten die Kameraden ihr Nachtlager und die Abendverpflegung vor. Ein Lagerfeuer, das entzündet wird, dient später auch zur Orientierung für die Kameraden, die sich im Gelände bewegen werden. Nachdem das Nachtlager vorbereitet ist, setzt sich die Gruppe nach kurzer Wegbeschreibung in Bewegung. Es geht in kühler Nacht und auf weichen Panzertracks ins Gelände. Kurz vor dem Erreichen der Zielkoordinaten hört die Gruppe das Geräusch von „Wölfen“, die sich durch das Gelände wühlen. Nun ging es los, ein Klappern in der Ferne, ein paar Gespräche, dann brülle ein Spieß „Essen fassen!“. Bei der klaren Wolkenlosen Nacht konnte man alles klar und deutlich hören. Nun war das klingeln eines Handys zu hören, es war jedoch keiner der Teilnehmer sondern bei den Darstellern. Jetzt waren die Wölfe wieder zuhören.

Eindrucksvoll zeigen die Fahrer der „Wölfe“ ihr fahrerisches Können in unwegsamen Gelände. Nach diesem Teil der Vorführung (Hören) wird zur Phase „Sehen“ übergeleitet. Verschiedene Szenarien und ihre Wirkung in der Dunkelheit werden gezeigt: Ein Handydisplay, Knicklichter in verschiedenen Farben, ein Lagerfeuer oder ein rauchender Soldat. Der Höhepunkt wird aber das Abschießen unterschiedlicher Leuchtmittel mit der Signalpistole (SigPi) sein. Aber nicht das einsetzende „Feuerwerk“ beeindruckt, sondern die Wirkung der Leuchtmittel. So sind die Soldaten, die sich im Gelände bewegen, aber auch die Fahrzeuge in der Ferne gut sichtbar. Zum Abschluss dieses Ausbildungsteils erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, selbst mit der SigPi zu schießen und die Ergebnisse durch die Bildverstärkerbrillen zu sehen.

Nach dieser Ausbildung verlegen alle Teilnehmer zum Lager zurück, wo sie schon vom FwRes und dem Leitenden erwartet werden, um mit ihnen bei einem kameradschaftlichen Beisammensein am Lagerfeuer den ersten Ausbildungsabschnitt zu beenden.

Am nächsten Morgen führt Herr Oberstabsfeldwebel d. R. Hirschgänger einen Lagevortrag zu IEDs, UXOs und Minen durch. Dieser dient der Einweisung zum letzten Ausbildungspunkt, dem Minengarten. „Achtung! Schon bist du auf eine Mine getreten!“ ruft Herr Oberstabsfeldwebel d. R. Hirschgänger. Denn kurz vor der Absperrung hat er eine Schützenminenattrappe versteckt. Den Teilnehmern wird nun das richtige Verhalten in einem Minengarten erläutert.

Das Ende der Veranstaltung läutet eine gemeinsam gekochte Suppe ein, die unter den Anweisungen des Herrn Oberstabsfeldwebel d. R. Hirschgänger am Lagerfeuer zubereitet wird.

Nach dem Abschlussantreten verabschieden sich alle in das wohlverdiente Wochenende.

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