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Kreisgruppe Lüneburg

Militärische Aus- und Weiterbildung

Einsatz-Ersthelfer–A bei Großübung gefordert




Es ist ein ganz normaler Sonnabend für die 25 Teilnehmer, die an der Ausbildung zum Kompetenzerhalt des Einsatz-Ersthelfer-A durch die RAG-Sanitätsdienst-Nord in der Lüneburger Theodor-Körner-Kaserne teilnehmen.

Dank der CUA-Software zum Kompetenzerhalt der Module, haben wir viel Zeit für die praktische Ausbildung, die der Leitende, Flottillenarzt Dr. med. Seemann, nach der Begrüßung auch beginnt.

Noch ahnt niemand, was auf ihn zukommen wird.

Während der Stationsausbildung werden die Teilnehmer durch die Wache alarmiert, dass sich im technischen Bereich der Theodor-Körner-Kaserne ein schwerer Unfall ereignet haben soll. Mehr könne man bis dahin nicht sagen…

Gesagt … getan! Die Teilnehmer eilen in den technischen Bereich, in dem auch schon die Situation sichtbar wird. Überall liegen schreiende und „blutende“ Menschen auf der Straße!

Ein PKW ist in eine Menschenmenge gefahren und stieß dabei noch mit einem anderen PKW zusammen. Eine erste Sichtung ergibt 20 zum Teil schwer verletzte Personen. 4 Personen sind in einem Fahrzeug eingeklemmt und müssen durch die Feuerwehr mit Rettungsschere und Spreizer befreit werden.

Die Einsatz-Ersthelfer-A errichten sofort eine Verletztensammelstelle, sichern die Unfallstelle und versorgen die Verletzten. Nach Eintreffen der Feuerwehren und Rettungsdienste unterstützten unsere Helfer diese bei den Maßnahmen.

Das ist das erste Szenario, einer durch den BKS – Bundesverband eigenständiger Rettungsdienste und Katastrophenschutz e.V-, initiierten Großübung in der Lüneburger Theodor-Körner-Kaserne.

Nach Abschluss der Übungslage und einem Mittagessen wird mit den Teilnehmern eine Nachbesprechung durchgeführt.

Plötzlich gibt es einen lauten Knall in der Kaserne. Rauchsäulen steigen auf!

Die hierdurch alarmierten Helfer erkennen die Lage sofort:

Am Verladebahnhof ereignete sich eine schwere Explosion! Ein Bild, das viele sicherlich nicht so schnell vergessen werden! Über 40 zum Teil schwer Verletzte, hervorragend und sehr realistisch geschminkt, liegen im Gleisbett.

Kein langes Zögern! Ein teilnehmender Stabsoffizier übernimmt die Führung und teilt sofort die Helfer in Einsatzabschnitte auf. Er koordiniert mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst die notwendigen Maßnahmen. Nach und nach rücken die Rettungswagen an und übernehmen die weitere Versorgung der Verletzten und koordinieren den Abtransport.

Ein ganz normaler Sonnabend ist es nun doch nicht mehr. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, in der Praxis Erlerntes zu reaktivieren und anzuwenden. Dass viele an die Grenzen ihres Handelns kommen, ist für den einen oder anderen auch eine Erfahrung.

Fazit des Tages: Ausbildungsziel erreicht! Eine tolle Großübung mit knapp 200 Personen, motivierte Helfer, ein tolles Team! Vielen Dank an Thomas Steinberger vom Elbe-Notfallmanagement, der die Übung ausgearbeitet hat und uns die Zusammenarbeit ermöglicht hat.

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