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Einsatzersthelfer Alpha (EEHA)




Bildautor: Fabian Gruner

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AusbildungRAG SanitätsdienstSanitätsdienst

Der Lehrgang beginnt damit, dass der FwRes mit der Einschleusung der Teilnehmer von Marine und Heer ab 0700 Uhr Ortszeit in der Kantine der Theodor-Körner-Kaserne startet. Somit hat jeder der Teilnehmer im Anschluss an der Erledigung der Formalitäten die Möglichkeit, ein kräftigendes Frühstück zu sich zu nehmen, bevor es „ran an den Stoff“ geht.
Der erste Tag soll ein reiner Theorietag werden. Die Teilnehmer werden durch den Stabsfeldwebel Wolfgang Laudan begrüßt und über die weitere Durchführung der nächsten Tage informiert.
Es geht los mit der Vielfältigkeit der möglichen Krankheitsbilder und deren zusammenhängenden Symptomen, Ursachen, Maßnahmen und Hilfsmittel sowie deren Gebrauch, wie z.B. Tournquet und Israeli Bandage.

An Beispielen wird exemplarisch erörtert, wie bei bestimmten Erkrankungen vorzugehen ist: Was ist eine Über- oder Unterzuckerung? Was tut man wann? Gebe ich Zucker? Darf ich das überhaupt? Wie verhalte ich mich, wenn ich eine Insulinspritze am Patienten vorfinde? Was mache ich damit? Wüsstet ihr es?
Diese Fragen werden sehr lebhaft diskutiert, so dass der anfangs befürchtete „trockene Stoff“ alles andere als das ist.
Zum Abschluss des ersten Ausbildungstages begeben sich die Teilnehmer noch auf einen virtuellen Rundgang durch die neuen mobilen Rettungsstationen und mobilen Feldlazarette der Bundeswehr.

Im Gegensatz zum ersten Tag ist der zweite Ausbildungstag zweigeteilt, zwischen Theorie und Praxis: Ab 08:00 Uhr wird erst das theoretische Basiswissen reaktiviert, bevor neue Themen bestritten werden. Alle Fragen von den Teilnehmern werden ernst genommen und professionell beantwortet bzw. diskutiert
Nach dem Mittagessen geht es dann „ans Eingemachte“:

Es sind 3 Stationen zu absolvieren:

  1. Umgang mit dem Tournequet
  2. HLW (Herz- Lungen-Wiederbelebung)
  3. Umgang mit dem mobilen Defibrilator
  4. Fallbeispiele

An den Fallbeispielen werden die Teilnehmer in spontane Situationen versetzt und sollen entsprechend handeln. Die Stationen werden durch aktive und erfahrene Kameraden aus dem zivilen Rettungswesen geleitet.
Diese Fallbeispiele sind sehr lehrreich und einprägsam für alle Beteiligten. Nach jeder Station gibt es ein Resümee über den Verlauf an der Station.

Der Tag neigt sich nach 8 Stunden theoretischer und praktischer Sanitätsausbildung dem Ende zu und alle freuen sich auf ein paar gemeinsame Stunden bei einem geselligen Kameradschaftsabend. Bei Grillfleisch und Getränken wird sich rege ausgetauscht, oftmals mit Anekdoten aus der aktiven Zeit und über die Erfahrungen aus diesem Lehrgang.

Am Sonntag, dem dritten und letzten Tag des Lehrgangs, wird es noch einmal praktisch. So gibt es wieder Fallbeispiele und man muss „die grauen Zellen anwerfen“, um der Situation gerecht zu werden. Es werden Hilfsmittel wie das Israeli bandage und das Tournequet eingesetzt, aber auch die Schaufeltrage, die Vakuumtrage und das Bergetuch, mit denen die verbundenen Transport-möglichkeiten praktisch geübt werden.
Nach knapp drei Tagen Ausbildung erhalten alle Teilnehmer nach einer Feedbackrunde die Lehrgangszeugnisse. Alle Teilnehmer sind äußerst zufrieden, sowohl mit der theoretischen Ausbildung, aber auch mit den Möglichkeiten des praktischen Handelns.
An dieser Stelle gilt es, allen beteiligten Funktionern Dank zu sagen! Ein besonderer Dank geht an den Lehrgansleiter, Stabsfeldwebel Wolfgang Laudan, der diesen Lehrgang sehr gut vorbereitet und durchgeführt hat!

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