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Infostand am Tag der Bundeswehr 2019 im Fliegerhost Faßberg

Die 14 Kameraden informieren am Tag der Bundeswehr 2019 im Fliegerhorst Faßberg mehrere hundert Besucher über ihre Tätigkeiten als Sanitäter und gaben Tipps für die Erste Hilfe im Notfall.
Gerade rechtzeitig waren das Anschauungsmaterial, Infoflyer und Werbegeschenke ausgelegt, der Laptop an den Monitor angeschlossen und der erste Kaffee getrunken, als bereits kurz nach der Öffnung der Kasernentore die ersten Besucher an den Infostand der RAG Sanitätsdienst Nord kamen.

Aus eher allgemeinen Fragen entwickelten sich schnell Gespräche mit fachlichen Details sowie praktische Übungen für Notfallsituationen und wie diese auch vorausschauend vorgebeugt werden können.

Gut 8 Stunden lang stellten sich die Kameraden den Fragen der Besucher und verteilten Gummibärchen, Bleistifte und Schlüsselbänder – nicht nur an Kinder. So mancher Erwachsene hatte auch seine Freude an Süßigkeiten und Stiften, so dass schon am späten Nachmittag viele leere Verpackungen entsorgt werden konnten und wir am Abend mit leeren Kisten nach Hause fuhren.

Wie wichtig die Herz-Lungen-Wiederbelebung auch und gerade für kleine und Kleinstkinder ist, war vielen Eltern und auch Großeltern nicht bekannt.

Auffallend viele Kinder zeigten großes Interesse an Notfallsituationen und wie diese in ihrem persönlichen Umfeld passieren können. Sie übten unter Anleitung der Kameraden z.B. das Absetzen eines Notrufs, aber auch Wiederbelebung durch die Herz-Druck-Massage an der Kinderpuppe, wie sie für kleinere Geschwister notwendig werden könnte. Das erregte auch die Aufmerksamkeit der Eltern. Diese stellten oft fest, dass ihre Ausbildung in erster Hilfe länger als zwei Jahre her ist und einer Auffrischung bedarf. Gerade junge Eltern zeigten oft besonderes Interesse an Erster Hilfe, wenn es um das Wohl ihrer kleinen Kinder ging. „Dank der Baby-Anne konnte ich viele Väter und Mütter erreichen“ freut sich Ausbilder Christian. Sobald ein Elternteil die Wiederbelebung an der Baby-Anne übte, reanimierte bald die gesamte Familie den kleinen am Boden liegenden Notfallpatienten.
Medizinisches Verbrauchsmaterial und Einsatzmaterial wurde von allen Besuchern mit großer Freude angesehen und auch gerne ausprobiert.

Den Kameraden blieb auch bei dieser hohen Besucherfrequenz ausreichend Zeit, um mit Familien und Freunden zwischendurch auch das Tagesprogramm zu genießen und sich nach eigenen Vorstellungen umzusehen.

In dem ganzen Gedränge fehlte jedoch eine Person: Wolfgang Laudan, Gründer und Leiter der RAG Sanitätsdienst Nord. Er moderierte, auf besonderen Wunsch des Kommandeurs und Standortältesten, das gesamte Bühnen -und Flugprogramm beim Tag der Bundeswehr. Morgens, im Stau auf der regennassen Straße in der langen Schlange vor der Kaserneneinfahrt, verriet er etwas wehmütig: „Ich wäre schon gerne bei meinen Kameraden!“. So besuchte er dann in seinen Pausen den Infostand seiner RAG Sanitätsdienst Nord und freute sich über das rege Treiben.
Auf der Rückfahrt konnten alle RAG-Mitglieder erschöpft, aber stolz auf einen erfolgreichen etwas anderen Einsatz zurückblicken.

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