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Bildautor: Karin Bauermeister

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  • Von FKpt d. R Karsten Kosbi M.A , Fl d.R. Karin Bauermeister
  • 26.01.2018
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berlinsicherheitspolitik

In den Morgenstunden des 26.01.2018 macht sich eine Gruppe von Männer und Frauen auf den Weg nach Berlin. Sie kommen aus Lüneburg und Umgebung, dem Heidekreis, aus Lübeck und dem Großraum Hamburg. Vier Teilnehmer sind in Rostock zu Hause. Der Bus startet an der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg mit dem Fahrziel Julius-Leber-Kaserne. Dort befindet sich das Domizil der Gruppe für die nächsten drei Tage.

Das Besuchsprogramm beginnt noch am Vormittag im BMVg. Dort erwartet uns ein Vortrag über das Ministerium und seine Arbeitsweise. Nach anderthalbstündigen Informationen besucht die Gruppe das Ehrenmal der Bundeswehr am rückwärtigen Geländeteil. Dort machen wir uns ein Bild von der Architektur der Gedenkstätte. Im Gedenken an die Gefallenen legt die Gruppe einen Ehrenkranz der Kreisgruppe nieder.

Ein weiterer Besuchspunkt am Nachmittag ist das Reichstagsgebäude, in dem der Bundestag beheimatet ist. Der Besuch beginnt mit einem allgemeinen Vortrag des Besucherdienstes auf der Besuchertribüne des Plenarsaales. Die Zuhörer erfahren Wissenswertes über die Arbeits- und Funktionsweise des deutschen Parlaments, aber auch einige Anekdoten über das Haus. Das Besuchsprogramm wird fortgesetzt, indem die Gruppe den MdB Eckhard Pols, CDU, zu einem regen Gespräch trifft. Es wird über regionale Themen diskutiert, denn schließlich ist Lüneburg und Lüchow der Wahlkreis des MdB. Ein Rundgang in der Kuppel und auf der Dachterrasse beendet unseren Besuch im Reichstagsgebäude.

Der erste Besuchstag endet mit einem Kameradschaftsabend im GAFFEL-Haus, einem zünftigen „kölschen“ Brauhaus.

Am zweiten Besuchstag erwartet die Gruppe eine Stadtrundfahrt der besonderen Art. Am Vormittag fährt der Bus weitläufig durch die City-Ost und City-West. Dabei erklärt Fregattenkapitän Kosbi das historische und neue Stadtbild, dass er als „Exil-Berliner“ gut kennt. Nach gut vier Stunden endet die Fahrt an den Messehallen unter dem Funkturm. Dort wartet ein weiteres Highlight auf die Gruppe: Es geht auf die „Grüne Woche“, der weltgrößten Landwirtschaftsmesse. In knapp 5 Stunden können sich die Teilnehmer durch kulinarische Köstlichkeiten und Unbekanntes essen und trinken. Auch die Bundeswehr ist mit einem großen „Verpflegungsstand“ vertreten. Dort wird Erbsensuppe gereicht. Es gibt auch Cocktails und Äpfel mit Bundeswehrschriftzug darauf!

Auch den zweiten Besuchstag beschließt ein Kameradschaftsabend in der Julius-Leber-Kaserne. Dieser wird spontan organisiert. Einige Teilnehmer nutzen den Berlinaufenthalt für eine persönliche Abendgestaltung.

Der letzte Besuchstag beginnt mit einem Besuch im Deutschen Dom. Dort informiert sich die Gruppe über die parlamentarische Entwicklung in Deutschland in den letzten 150 Jahren. Nicht nur die Parlamentsgeschichte ist interessant. Mit großem Interesse wird die Architektur des Gebäudes selbst bestaunt.

Abschließend besuchen wir den „Wald der Erinnerung“ bei Potsdam. Zu Beginn der Führung wird der Wald der Erinnerung in seinem Aufbau und in seinen Kernideen erklärt. Angehörige und Kameraden können hier zu Ehren verstorbener Kameraden Bäume pflanzen oder vorhandene Bäume kennzeichnen. Zusätzlich werden hier Ehrenhaine wiedererrichtet, die in den Einsatzgebieten nach Abzug der Bundeswehr dort abgebaut wurden.

Vom Empfangs- und Informationsgebäude aus führt der „Weg der Erinnerung“ an Steelen mit Namen Gefallener vorbei zum „Ort der Stille“. Es handelt sich dabei um einen nach zwei Seiten offenen Raum, der zum einen den Blick in die umgebende Natur frei lässt und zum anderen das Eiserne Kreuz als verbindendes Symbol an seiner Rückwand trägt. Dort legen wir zum Gedenken der toten Kameraden einen Kranz nieder.
Im darauffolgenden Rundgang durch den Wald der Erinnerung sehen wir die wiedererrichteten Ehrenhaine sowie die den Toten gewidmeten Bäume. Diese werden von Hinterbliebenen, Angehörigen und Kameraden mit Namensschildern, Gedenktafeln oder Dekoration sehr unterschiedlich gestaltet und spiegeln die Individualität eines jeden einzelnen wieder.

In der verbleibenden Zeit können wir unseren Gedanken freien Raum lassen, uns mit den Kameraden austauschen und das Gelände erkunden.
Von dort treten die Teilnehmer dieser SiPol-Fahrt die Heimreise an.

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