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Zum fünften Mal dabei




VOSSENACK/NORDEIFEL

Abordnung der Kreisgruppe Nienburg/Diepholz nahm zum fünften Mal am „Internationalen Hürtgenwaldmarsch“ teil.

Breits zum 36. Mal fand in der Nordeifel rund um die Ortschaft VOSSENACK der „International Hürtgenwaldmarsch“ unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern“ statt und wir waren wieder dabei.

Unter einem neuen Konzept des Landeskommando NW und der RK HÜRTGENWALD machten wir uns am Freitag auf den Weg in die Nordeifel. Ein Abstecher über das „Eyewitness WO2 Museum“ in BEEK, dem Netherlands American Cemetery and Memorial bei MARGRATEN in den NIEDERLANDEN und dem Henri-Chapelle American Cemetery and Memorial bei PLOMBIE´RES, BELGIEN rundeten wir die Hinfahrt ab. Hintergrund des “Abstechers „waren die andauernden Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung der Beneluxstaaten durch die Alliierten.

In VOSSENACK angekommen marschierten wir mit den deutschen und internationalen Marschteilnehmern (Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, eine Abordnung der US-Army und dem Studienkreis “Historische Darsteller US-Army“) am frühen Abend zu der traditionellen Kranzniederlegung an der Kirche, wo der Gedenkgottesdienst in Deutsch und Englisch abgehalten wurde. Dann kam die erste Änderung: das Theaterstück „Weltenbrand“ des „Axensprung“ Theater aus HAMBURG. Es erzählt die Geschichte des kriegsfreiwilligen Reisiger im ersten Weltkrieg und wurde sehr emotional vorgetragen. Durch kräftigen Beifall im Dorfgemeinschaftshaus von VOSSENACK endete die Veranstaltung mit einem Empfang des Gemeindebürgermeisters der Gemeinde HÜRTGENWALD, Herrn Axel Buch und der Anwesenheit des Chefs des Stabes LKdo NW, Herrn Oberst Detlev-Konrad Adelmann.

Gestärkt ging es am Samstagmorgen dann auf die Strecke. Wir wählten eine durch das Landeskommando NW angebotene Tour durch das Gebiet der „Allerseelenschlacht“ mit einem Museumsguide aus dem ortsansässigen Museum „Geschichtsverein Hürtgenwald e.V.“. Über die VOSSENACKER Kirche, wo es während der Schlacht zu erbitterten Kämpfen kam, ging es den sogenannten „Kall Trail“ (ein Trampelpfad, der von den Amerikanern vollkommen unterschätz wurde und als „Versorgungsstrasse“ dienen sollte) runter zur „Mestrenger Mühle“. Weiter ging es auf der anderen Seite des Kalltal bergauf Richtung der Ortschaft KOMMERSCHEIDT, dem damaligen Angriffsziel der Amerikaner. Der Wald ist auch heute noch nach 75 Jahren gut sichtbar durchpflügt von deutschen und amerikanischen Stellungen, so genannte Fox Holes.

Über KOMMERSCHEIDT ging es zurück durch den Wald ins Tal nach SIMONSKALL zum Sanitätsbunker, auf dem mittlerweile zum zweiten Mal ein Haus steht, der vom Geschichtsverein hergerichtet und betrieben wird. Eine Besichtigung des Bunkers bildete den Abschluss der geführten Tour. Zurück ging es per Bustransfer zum Ausgangspunkt ins Museum, wo sich die Teilnehmer, unsere Marschgruppe bestand aus 25 Zivilisten/Soldaten und Reservisten, durch die Ausstellung der Exponate das Geschehene verinnerlichten und das eine und andere Gespräch stattfand. Abends klang die Veranstaltung aller Beteiligten mit einem Kameradschaftsabend aus.

Am Sonntag traten wir den Rückmarsch an und waren uns einig: Das ist und bleibt ein fester Termin in unserer Jahresplanung.

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