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...insgesamt 100 Kreuze restauriert. Reservisten der Kreisgruppe Osnabrück unterwegs zu einem Kriegsgräberpflegeeinsatz in Litauen.

Nach dem Kriegsgräberpflegeeinsatz

Foto: Dieter Bockelmann

Nach dem Kriegsgräberpflegeeinsatz

Foto: Dieter Bockelmann

Nach dem Kriegsgräberpflegeeinsatz

Foto: Dieter Bockelmann

Nach dem Kriegsgräberpflegeeinsatz

Foto: Dieter Bockelmann

Vor dem Kriegsgräberpflegeeinsatz

Foto: Dieter Bockelmann

Vor dem Kriegsgräberpflegeeinsatz

Foto: Dieter Bockelmann

Vor dem Kriegsgräberpflegeeinsatz

Foto: Dieter Bockelmann

  • Von Dieter Bockelmann - Kreisgruppe Osnabrück
  • 02.07.2019
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Vom 11.05. bis 26.05.2019 waren sieben Reservisten der Kreisgruppe Osnabrück und vier aktive Soldaten vom Objektschutzregiment Luftwaffe aus Jever zu einem Kriegsgräberpflegeeinsatz in Litauen. Vorgegeben war ein Friedhof in der Nähe der Ortschaft Onuschkis, ca. 60 km von der Hauptstatt Vilnus entfernt.

Die vorhanden Grabkreuze waren stark mit Moos und Flechten überzogen und sollten deshalb gesäubert werden. Die weiteren Aufgaben bestanden darin, ein Hochkreuz zu reinigen und zu streichen, mehrere Baumstümpfe auf dem Areal zu entfernen und den Boden zu planieren. Gemäß der Eingangsstafel zum Friedhof sollten sich dort 72 Kreuze befinden. Zu Beginn der Arbeiten standen zunächst ca. 60 Kreuze und etliche Kreuzfragmente auf der Fläche. Da bei Erdarbeiten etliche weitere Kreuze und Fragmente zu Tage kamen, standen am Ende der Arbeiten 80 Kreuze und drei Fragmente auf dem Friedhof. Das Hochkreuz war nicht reparabel, deshalb hat ein Mitglied der Arbeitsgruppe in Verbindung mit einem örtlichen Tischler ein neues Hochkreuz angefertigt. Ein Überweg von der Straße zum Friedhof wurde ebenfalls gebaut.

Einem Hinweis nachgehend wurden auf dem zivilen Friedhof von Onuschkis sechs weitere Soldatengräber aufgefunden. Vorhandene Erdwälle ließen vermuten, dass hier mehr Gräber angelegt waren. Nach Abschluss der Arbeiten auf dem zivilen Friedhof, standen dort 19 Grabkreuze in drei Reihen.

Zum Abschlussapell und Totengedenken am 24.05. konnte als Gast, neben Politikern der Region und weiteren Gästen, auch die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland begrüßt werden. Eine Ehrenwache der Litauischen Armee war ebenfalls zum Apell abgestellt. Das Hochkreuz wurde bei dieser Feierlichkeit vom örtlichen Priester gesegnet und geweiht.

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