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Kreisgruppe Osnabrück

Allgemein

Kriegsgräberpflegeeinsatz in Italien erfolgreich durchgeführt




Foto: Ansgar Markus

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In diesem Jahr gab es coronabedingt nur ein paar Kriegsgräberpflegeeinsätze. Einen davon haben die Reservisten der Kreisgruppe Osnabrück unter der Leitung von Oberstabsfeldwebel a.D. Dieter Bockelmann mit insgesamt 10 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt.

Der Deutsche Soldatenfriedhof Futapass (italienisch Passo della Futa, 903 m) befindet sich im Apennin und im Mugello nahe Traversier, einem Ortsteil der Gemeinde Firenzuola. Er liegt etwa 40 Kilometer nördlich von Florenz und 40 Kilometer südlich von Bologna an der Staatsstraße Nr. 65 nahe der Regionsgrenzen der Toskana und der Emilia-Romagna. In Italien ist dieser Deutsche Soldatenfriedhof die größte Anlage des Landes. Laut den Angaben des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge sind hier 30.683 Soldaten zur letzten Ruhe gebettet worden. Am 26. Juni 1969 wurde dieser Friedhof eingeweiht und feierte im Jahr 2019 sein fünfzigjähriges Bestehen. (Quelle: Wikipedia)

Nach Beendigung der Kämpfe um Cassino und der Einnahme Roms durch die Alliierten näherten sich deren Armeen auf der ganzen italienischen Front dem Nordteil des Apennin. Dort befand sich die Linie, die im deutschen militärischen Sprachgebrauch die „Grüne Linie“ hieß und von den Alliierten als „Gotenstellung“ bezeichnet wurde. Sie war im Rahmen der verfügbaren Mittel und der verfügbaren Zeit zu einer Verteidigungsstellung ausgebaut worden, deren Ausbau in den Küstenabschnitten südlich Carrara am Ligurischen Meer und an der Adria hinter dem Fluss Foglio am weitesten fortgeschritten war. An den Passübergängen waren Stützpunkte errichtet worden. Als markantester Kampfraum dieser Stellung ist das Gebiet um den „Futa-Pass“ zu nennen. Am 09. April 1945 begannen die Alliierten mit dem Angriff auf Bologna. Am 21. April 1945 – nach schweren Abwehrkämpfen – brach die Apennin-Verteidigung zusammen. Am 02. Mai 1945 wurden in Italien die Kampfhandlungen eingestellt. (Quelle: Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge)

Die Aufgaben dieses Einsatzes waren vielfältig und forderten die aktiven Soldaten sowie die Reservisten.

Angefangen vom Ausbau eines Treppenpodestes für ein neues Unterkunftgebäude, über die Entfernung der maroden Holzabdeckungen auf den Zisternen des Friedhofes bis hin zum Freischneiden einer ca. 5000 qm großen Rasenfläche am Hang. Dabei spielte die Witterung immer wieder eine große Rolle. Denn in dem Apennin ist es im Oktober nasskalt und sehr windig. Deshalb konnten nicht alle Aufträge erfüllt werden. Das „Fluchten“ der Grabsteine in „Reih und Glied“ war unmöglich, weil der Untergrund völlig durchnässt war.

Zum Leitwesen des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge mussten viele Einsätze wegen der Corona Pandemie hier am Futa Pass gestrichen werden. Für die RAG Kriegsgräberfürsorge Osnabrück und den Soldaten aus Leer ergab sich dieser Einsatz nach der positiven Entwicklung der Pandemie in Italien.

Am Wochenende haben die Kameraden eine Informationsfahrt zum benachbarten amerikanischen Soldatenfriedhof unternommen. Diese Fahrt stand jedoch nicht unter einem guten Stern. Dabei wurde ein Fahrzeug vom Bw-Fuhrparkservice in einen Verkehrsunfall verwickelt. Zum großen Glück war nur ein Sachschaden entstanden.

Alle Kameraden kehrten gesund in die Heimat zurück.

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