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Explosion in Bundeswehrhalle – viele Verletzte




Es ist Freitagabend, 19. Oktober 2018, 18.30 Uhr
Eine Gruppe von 20 Reservistinnen und Reservisten arbeiten in einer Bundeswehrhalle liebevoll an historischen Fahrzeugen der Bundeswehr. Sie streichen, bessern aus und Schweißen neue Metallträger ein.
Plötzlich kommt es zu einer schweren Explosion, die vermutlich durch ein Gasleck und den stattfindenden Schweißarbeiten ausgelöst wurde.
Viele Verletzte schreien um Hilfe! Es ist dunkel und es wird zunehmend kälter.
Aufgrund der Tatsache, dass die Feuerwehr in einem anderen Einsatz gebunden ist, wird das Technische Hilfswerk durch die Leitstelle alarmiert. Vollalarm!


Infolge der Meldung „unklarer Anzahl von Verletzten“ wird auch das DRK, Kreisverband Lüneburg mobilisiert.
Auch die Teilnehmern eines Sanitätslehrgangs, der zu diesem Zeitpunkt in der Theodor Körner Kaserne stattfindet, werden – aus dem Unterricht heraus, mit in den Einsatz eingebunden.


Da bei diesem Einsatz von einem längeren Zeitansatz ausgegangen werden muss, bereitet das THW zusätzlich Verpflegung und Heißgetränke für Verletzte und Helfer vor.
Dieses war die Ausgangslage einer gemeinsamen zivil-militärischen Übung mit dem Technischen Hilfswerk, dem DRK Kreisverband Lüneburg, sowie der RAG-Sanitätsdienst-Nord des Reservistenverbandes, Kreisgruppe Lüneburg.

Initiiert wurde diese Übung von Godeke Klinge, stellvertretender Ortsbeauftragter des THW Lüneburg und Stabsfeldwebel Wolfgang Laudan, Leiter der Reservistenarbeitsgemeinschaft Sanitätsdienst Nord (RAGSanNord), sowie Marcel Stürmer, Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverband Lüneburg.

Ziel dieser gemeinsamen Übung war es, dass Zusammenspiel der Einsatzkräfte, den Einsatz von Material und die Übergabe der erst versorgten Verletzten zu üben. Hierzu zählten insbesondere die Menschenrettung durch das THW, die Erstversorgung der Verletzten durch die Reservisten der Bundeswehr und die Weiterversorgung durch das Deutsches Rotes Kreuz mit dem errichten von Behandlungsplätzen.
Insgesamt 150 Teilnehmer von THW, DRK und Reservisten der Bundeswehr waren an dieser Übung beteiligt.
Unser Dank gilt allen, die sich als Verletztendarsteller für diese Übung zur Verfügung gestellt haben, bei dem THW-OV Lüneburg, dem DRK KV Lüneburg, den Lehrgangsteilnehmern Einsatz-Ersthelfer-A und natürlich der RAG-Sanitätsdienst-Nord!
War wieder eine tolle Übung!

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