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Gesellschaft

Neustart nach Irrfahrt

Im Jahre 1993 taten sich einige Militäriasammler in der Kreisgruppe Südheide zusammen und gründeten eine Reservisten Arbeitsgemeinschaft (RAG). Sie sammelten nicht nur Waffen sondern auch Uniformen, Effekten und fertigten Kleinmodelle von Fahrzeugen und Panzern an.

Sönke Begert (re.) erklärt Besucher Jürgen Heitmann das älteste Exponat der MHA. Ein Steinschlossgewehr von 1750.

Eine weitere Abteilung mit Uniformen der Reichswehr

Die Abteilung Uniformen des Reichsheeres unter Glas.

Waffen unterschiedlichster Art stellen sich den Besuchern vor.

RAG Leiter, Sönke Begert, zeigt stolz die letzte Errungenschaft der MHA: Eine Einsatzmedaille der Bundeswehr.

Sönke Begert (hinten) und Jürgen Heitmann fachsimpeln über das wassergekühlte MG 08/15 von 1915.

Eröffnung der Ausstellung Hauptgefreiter d.R. Sönke Begert, Leiter der MHA, und Oberst d.R. Manfred Schreiber, Vorsitzender Landesgruppe Niedersachsen

 Zurück zu den Wurzeln!

Nach vier Jahren und über 1000 Arbeitseinsätze konnte die Militär-Historische-Ausstellung (MHA) wieder eröffnet werden. Dort, wo sie sich einst präsentierte. In der ehemaligen Hammersteinkaserne in Wesendorf, dem heutigen Hammerstein-Park. Hatte sie sich Besuchern über 13 Jahre vorgestellt und musste nach Auflösung der Kaserne ihren Platz räumen. Nun jedoch ist die lange Zeit der Irrungen und Ungewissheit, der freudigen Erwartung und Zuversicht gewichen.

Rückblick!

Im Jahre 1993 taten sich einige Militäriasammler in der Kreisgruppe Südheide zusammen und gründeten eine Reservisten Arbeitsgemeinschaft (RAG). Sie sammelten nicht nur Waffen sondern auch Uniformen, Effekten und fertigten Kleinmodelle von Fahrzeugen und Panzern an.

Die Leitung hatte damals Hauptgefreiter d.R. Sönke Begert übernommen. Dieses ursprüngliche Hobby wuchs schnell zu einer stattlichen Sammlung auf und weckte auch das Interesse der Bundeswehr. Nach eingehender Prüfung stellte sie in der Wesendorfer Hammersteinkaserne Räumlichkeiten für eine Dauerausstellung zur Verfügung. Hier zeigte die RAG ihre gesammelten Exponate. Dazu zählten Uniformen jeglicher Art und Waffenentwicklungen der deutschen Streitkräfte. Aber auch Effekten, Orden und Ehrenzeichen, Ausrüstungen, Blankwaffen, Fahnen und originale Dokumente und Fotografien. Die Sammlung, sauber und übersichtlich geordnet, wuchs ständig. Das allgemeine Interesse an der Ausstellung nahm zu.

Allerdings: Im Zuge der Bundeswehrreform musste der Standort Wesendorf und damit die Hammerstein Kaserne aufgegeben werden. Die von der Bundeswehr unterstützte RAG Waffen, Uniformen, Modelle (RAGWUM), musste ihre unzähligen Exponate verpacken, Vitrinen und Sicherheitsschränke abbauen und zog ohne Aussicht auf Weiterbestand von Ort zu Ort von Lager zu Lager.

Gegebene Zusagen von Gönnern und Interessierten konnten nicht eingehalten werden. Dieser Zustand wirkte sich auf die Mitglieder der RAGWUM deprimierend aus.

Aber die Hoffnung auf ein gutes Ende blieb! Das zahlte sich aus!

Im Jahre 2015 machte der neue Eigentümer der ehemaligen Kaserne, Herr Kai Lange, der RAGWUM ein Angebot zur Unterbringung der Ausstellung. 20 Räume mit 400 m² Stellfläche. Ebend in dem Gebäude, das die Bundeswehr der RAG bei ihrer Gründung der RAG zur Verfügung stellte.

Die Ausdauer hat sich also gelohnt, Herrn Lange sei Dank!!

Verträge, Planungs- und Gestaltungsarbeiten brauchten ihre Zeit – vier Jahre.

Sämtliche Arbeiten und behördliche Sicherungsauflagen sowie der Umzug in Etappen mussten in Eigenarbeit und mit Hilfe der Kameraden aus der Kreisgruppe getätigt werden. Über 60 Unterstützer beförderten mit sechs Lastkraftwagen viele Kisten voller Exponate, Uniformen und Waffen sowie diverses Material von Helmstedt nach Wesendorf. Problematisch war der Waffen- und Munitionstransport über 60 Kilometer. Aber auch, dass hat die RAGWUM zusammen gemeistert.

Diese tatkräftige und unermüdliche Unterstützung, seiner Kameraden, lobt Begert besonders.

Die MHA konnte nun in Anwesenheit des Landesvorsitzenden, Manfred Schreiber, und des Wesendorfer Bürgermeisters Holger Schulz, an alter Stelle wieder eröffnet werden.

Das Publikumsinteresse ist so groß, dass bereits weitere Besichtigungsveranstaltungen geplant sind.

 

Bei Fragen zu diesen Veranstaltungen oder zu der MHA melden Sie sich gern unter:

Militär-Historische-Ausstellung Hammersteinpark Berliner Str. 2 29392 Wesendorf

Tel.: 05361 65541

E-Mail: MHA-Wesendorf@web.de

 

Der Eintritt ist kostenfrei.

Spenden werden gern angenommen.

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