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Kreisgruppe Südheide

Öffentlichkeitsarbeit

Reservisten informieren sich über die Arbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V.

So erfuhren die Zuhörer, dass der Volksbund, der am 16. Dezember 1919 als Verein gegründet wurde. Nicht nur die Aufgabe hatte, an dem jährlich wiederkehrenden Volkstrauertag, der Kriegsopfer zu erinnern. Sondern sich seit vielen Jahrzehnten auch der Suche nach Kriegsgräbern im Ausland widmet.

volksbund

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. (kurz: Volksbund) wird im Rahmen der Spendensammlungen, immer mit dem jährlich wiederkehrenden Volkstrauertag, in Verbindung gebracht. Woran wir Reservisten uns immer gern beteiligen.

Allerdings stellen sich immer wieder Folgende fragen bei jungen und neuen Mitgliedern unseres Verbandes.

  • Wie setzt der Volksbund nun aber die Mittel für die Kriegsgräber ein?
  • Welche Aufgaben nimmt der Volksbund wahr?
  • Kümmert sich der Volksbund um die Kriegsgräber im Inland und Ausland?
  • Oder gibt es hier unterschiedliche Zuständigkeiten?
  • Finden noch Kriegsgräberpflegeeinsätze statt? Wenn ja, wie kann man sich beteiligen?

So dass die RK Wolfsburg, für die Kreisgruppe Südheide anbot, einen Vortragsabend zu diesem Thema zu organisieren.

Rasch konnte der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Braunschweig des Volksbundes, Herr Oberstleutnant d. R. Michael Gandt als Gastreferent für den geplanten Vortragsabend gewonnen werden.

Schließlich konnten zahlreiche Mitglieder zum Vortragsabend begrüßt werden.  Allerdings der Pandemie geschuldet leider nicht in Präsenzform, sondern online über das Konferenzsystems BigBlueButton.

Vielen der Teilnehmer ist Oberstleutnant Gandt zugleich als Vorsitzender der Kreisgruppe Braunschweig des Reservistenverbandes bekannt. Da er beiden Verbandsstrukturen sehr gut kennt, konnte dieser sehr gut auch auf Fragen zur regionalen Zusammenarbeit bei den Sammlungen und Terminplanungen eingehen.

So erfuhren die Zuhörer, dass der Volksbund, der am 16. Dezember 1919 als Verein gegründet wurde. Nicht nur die Aufgabe hatte, an dem jährlich wiederkehrenden Volkstrauertag, der Kriegsopfer zu erinnern. Sondern sich seit vielen Jahrzehnten auch der Suche nach Kriegsgräbern sowie dem Ausbau und der Pflege von Kriegsgräbern im Ausland widmet. Inzwischen betreut der Volksbund 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern mit insgesamt 2,8 Millionen Kriegstoten. Zehn weitere Anlagen sind in den nächsten Jahren auf dem Balkan geplant, wo ebenfalls Überreste gefallener Soldaten aus dem 2. Weltkrieg gefunden werden.

So werden auch heute noch immer wieder Dank des Volksbundes Umbettungen von Überresten gefallender Soldaten auf Kriegsgräber vorgenommen, wenn jene z.B. bei Bauarbeiten im Erdreich gefunden werden. Hierzu hat der Volksbund inzwischen mit über 40 Ländern ein entsprechendes Kriegsgräberabkommen geschlossen. Seit 1989 konnten so in Mittel-, Ost- und Südosteuropa mehr als 900.000 Kriegstote umgebettet werden. Bis zum Jahr 2029 sind zudem noch über 200.000 weitere Umbettungen vorgesehen.

Immer wieder erfahren die Mitarbeiter und Helfer des Volksbundes dabei, wie wichtig die Nachricht über den Verbleib eines bislang vermissten Soldaten für die hinterbliebenen Angehörigen auch nach Jahrzehnten immer noch ist. Dieses konnte Obergefreiter d. R. Frank Haufe aus dem Kreis der Zuhörer bestätigen, der selbst vor einigen Jahren die Sterbedaten und den Ort der Grabstätte dem Sohn des Verstorbenen übermitteln konnte.

Auch unterhält der Volksbund eine Datenbank, über die Angehörige auf der Internetseite des Volksbundes nach gefallenen Soldaten suchen und ggf. die Grabstelle finden können.

Daneben widmet sich der Volksbund seit vielen der Bildungsarbeit, organisiert internationale Jugendbegegnungen und unterhält hierfür vier eigene Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten in Ysselsteyn (Niederlande), Lommel (Belgien), Niederbronn (Frankreich) und auf dem Golm (Deutschland).

Im Anschluss an den Vortrag stand Oberstleutnant Gandt dem Publikum zur Verfügung, welches noch zahlreiche Fragen zur Arbeit des Volksbundes stellte. Beeindruckt  von der umfangreichen Arbeit, aber auch im Bewusstsein, dass die Kriegstoten nicht vergessen werden dürfen, versprachen die Reservisten, den Volksbund in seiner Arbeit und bei den kommenden Sammlungen weiterhin zu unterstützen.

 

 

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