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Wolfsburger Reservisten unterstützen den Aufbau des Ergänzungskrankenhauses im Global Inn

Beim Abschlussgespräch ergänzte der weitere stellvertretende Vorsitzende Tim-Oliver Engelmann: „Besonders gut hat mir das Engagement aller Helfer gefallen. ..."

Bildautor: Text Autoren

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Die Umwandlung des Hotels wurde am Freitag durch freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützt. Das DRK und die Stadt Wolfsburg hatten um Unterstützung gebeten. Gedacht ist das Ergänzungskrankenhaus für Covid19-Patienten mit leichteren bis mittleren Krankheitsverläufen, falls die Kapazitäten im städtischen Krankenhaus nicht ausreichen sollten.

 

03.04.2020

 

Ab nächster Woche sollen 210 zusätzliche Betten für Corona-Patienten im Wolfsburger Hotel Global Inn bereitstehen. Bevor sich jedoch im Ergänzungskrankenhaus um Patienten gekümmert werden kann, müssen zahlreiche Vorbereitungen getroffen werden.

 

Die Wolfsburger Reservisten haben sich bereit erklärt als freiwillige Helfer den Aufbau nach Anfrage aus dem Krisenstab der Stadt Wolfsburg und des DRK zu unterstützen. Zusammen mit Beschäftigten der Stadtbibliothek und der Wolfsburger Beschäftigungs GmbH wurden im Erdgeschoss und im ersten Stock des Hotels zukünftige Patientenzimmer bezugsfertig hergerichtet.

 

Doch bevor die 12 Reservisten und 8 Beschäftigen der Stadtbibliothek mit der Verteilung von Material und der Vorbereitung der Betten beginnen konnten, gab es eine umfangreiche Einweisung durch den DRK-Kreisbereitschaftsleiter Tobias Frankiewicz. Alle Helfer wurden in die Handhabung des bereitgestellten Mundschutzes eingewiesen und in Hinblick auf die Einhaltung von Abständen bei der bevorstehenden gemeinsamen Arbeit sensibilisiert.

 

Material wie bspw. desinfizierbare Stühle, spezifische Krankenhausbettwäsche und Handtücher wurden auf die Zimmer verteilt und die Betten bezogen. Die zukünftige Pflegedienstleitung hatte die Helfer in die korrekte Herrichtung der Betten mit desinfizierbaren Spannbetttüchern und Kopfkissenbezügen eingewiesen und die Anzahl an Handtüchern und weiteren Materialen je Patientenzimmer vorgegeben.

 

Die Helfer waren sich alle einig, dass hier ein wichtiger Baustein für die Vorsorge der Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger geleistet wurde. „Wir sind als Reservisten und Bürger dieser Stadt dankbar, dass wir heute unterstützen konnten. Wir hoffen jedoch alle, dass unsere Hilfe überflüssig war und das Ergänzungskrankenhaus in Wolfsburg nicht in Betrieb genommen werden muss!“ fasste der Vorsitzende der Wolfsburger Reservistenkameradschaft Hauptfeldwebel d.R. Sven Krzoska das Stimmungsbild der freiwilligen Helfer zusammen. Der erste stellvertretende Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Frank Haufe ordnete die Anzahl der freiwilligen Helfer aus den Reihen der Reservisten wie folgt ein: „Die Bereitschaft zu helfen ist in den Reihen der Reservisten sehr groß gewesen. Mit Blick auf berufsbedingte Verpflichtungen, durch das Engagement in anderen Hilfsorganisationen der Stadt Wolfsburg oder der Zugehörigkeit zu Risikogruppen ist die Anzahl an freiwilligen Helfern aus Reihen der Reservisten als positiv zu bewerten! Auch die Unterstützung durch Familienangehörige war sehr vorbildlich!“

 

Beim Abschlussgespräch ergänzte der weitere stellvertretende Vorsitzende Tim-Oliver Engelmann: „Besonders gut hat mir das Engagement aller Helfer gefallen. Als Wolfsburger finde ich es vorbildlich, dass Volkswagen Immobilien als Eigentümerin das Hotel als Ergänzungskrankenhaus bereitgestellt hat!“

 

Für das Ergänzungskrankenhaus wird derzeit noch dringend freiwilliges Personal mit medizinischen beziehungsweise pflegerischen Vorkenntnissen gesucht. Freiwillige sind aufgerufen, sich telefonisch im Klinikum Wolfsburg, 05361/803006, montags bis freitags von 8.30 bis 15 Uhr zu melden.

 

Hintergrundinformationen:

 

Reservisten sind alle ehemaligen Soldaten der Bundeswehr. Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. hat den parlamentarischen Auftrag des Bundestages die freiwillige Reservistenarbeit zu organisieren. Dabei werden Themenfelder wie sicherheitspolitische Arbeit, militärische Ausbildung, Unterstützungsleistungen für die Bundeswehr und Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet. Die Arbeit vor Ort wird durch die jeweiligen Reservistenkameradschaften (RK) getragen. Bei dem Einsatz am 03.04.2020 im Rahmen des Aufbaus des Ergänzungskrankenhauses handelte es sich nicht um eine Veranstaltung des Reservistenverbandes oder der Bundeswehr. Die Mitglieder der RK Wolfsburg haben sich als freiwillige Helfer dem DRK Kreisverband Wolfsburg als Unterstützungskräfte zur Verfügung gestellt.

 

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