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Ehrenkreuz der Bundeswehr für Oberstleutnant Bünting




Das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold

Das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold

Das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold

Bildautor: Bundeswehr

Oberstleutnant d.R. Thomas Bünting wurde am 13. Oktober 2020 bei der Leitertagung für BVK/KVK-Personal in Hannover-Langenhagen das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold verliehen.

Oberstleutnant d.R. Thomas Bünting wurde am 13. Oktober 2020 bei der Leitertagung für BVK/KVK-Personal in Hannover-Langenhagen das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold verliehen.

Oberstleutnant d.R. Thomas Bünting wurde am 13. Oktober 2020 bei der Leitertagung für BVK/KVK-Personal in Hannover-Langenhagen das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold verliehen.

Bildautor: KVK Ammerland

Oberstleutnant d.R. Thomas Bünting (links) erhält von Stabsunteroffizier d.R. Günter Melnichuk, Vorsitzender der RK Edewecht, am 15. November 2020 die Ehrenurkunde für dreißigjährige treue Mitgliedschaft und Mitarbeit im Reservistenverband,

Oberstleutnant d.R. Thomas Bünting (links) erhält von Stabsunteroffizier d.R. Günter Melnichuk, Vorsitzender der RK Edewecht, am 15. November 2020 die Ehrenurkunde für dreißigjährige treue Mitgliedschaft und Mitarbeit im Reservistenverband,

Oberstleutnant d.R. Thomas Bünting (links) erhält von Stabsunteroffizier d.R. Günter Melnichuk, Vorsitzender der RK Edewecht, am 15. November 2020 die Ehrenurkunde für dreißigjährige treue Mitgliedschaft und Mitarbeit im Reservistenverband,

Bildautor: Alfred Claußen

Große Ehre für Thomas Bünting: Der Maschinenschlosser und selbstständige Kaufmann aus Edewecht-Jeddeloh I (Landkreis Ammerland) hat eine der höchsten Auszeichnungen der Bundeswehr erhalten.

Der Kommandeur des Landeskommando Niedersachsen, Kapitän zur See Berend Burwitz, überreichte dem Reservisten aus dem Oldenburger Land am 13. Oktober 2020 bei einer dienstlichen Veranstaltung in der Landeshauptstadt Hannover das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold nebst der zugehörigen von der Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer unterschriebenen Verleihungsurkunde.

Mit dem Ehrenkreuz wurde der Reservist Oberstleutnant Thomas Bünting für sein hohes Verantwortungsbewusstsein und seine langjährige vorbildliche Pflichterfüllung als Leiter des Kreisverbindungskommando (KVK) Ammerland ausgezeichnet.
Thomas Bünting gehört dem KVK seit dessen Indienststellung im Jahre 2007 an; zunächst als stellvertretender Leiter und seit November 2011 als dessen Leiter.

Das KVK – wichtiges Bindeglied der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Ammerland

Oberstleutnant Bünting ist als KVK-Leiter und Beauftragten der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) erster Ansprechpartner und Berater des Landrates, wenn im Katastrophenfall subsidiäre Unterstützung aus der Truppe benötigt wird.
Regelmäßig beteiligen sich die Reservisten des KVK an Übungen des Katastrophenschutzstabes im Landkreis Ammerland. Wenn in den Übungsszenarien Stromausfall, Hochwasser, Tierseuchen, Ausfall der Trinkwasserversorgung, schweren Unwetterlagen etc. die Ressourcen der zivilen Hilfskräfte erschöpft sind und Transportkapazitäten, Material oder Manpower der Bundeswehr gebraucht werden, bearbeitet das aus rund zehn Reservisten bestehende KVK die entsprechenden Anforderungen und leitet diese auf dem Dienstweg an das Lagezentrum des Landeskommandos Niedersachsen weiter.

In dem komplexen Aufgabenfeld der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit führt Oberstleutnant Bünting sein Team kameradschaftlich und zielorientiert mit außerordentlicher Leistungsbereitschaft. Hierbei werden in der Gruppenarbeit stets gute Ergebnisse erzielt. Beim Erstellen der Drehbücher für Übungsszenarien und der Ausgestaltung der Übungen des KVK ist Thomas Bünting für seine innovativen und unkonventionellen Ideen bekannt.

„Ich habe mich sehr gefreut, als ich bei der Leitertagung für BVK/KVK-Personal in Hannover-Langenhagen vom Kommandeur das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold erhielt“ freut sich Thomas Bünting und ergänzt: „Ich sehe darin eine Anerkennung für die 35 Jahre, die ich seit meinem Dienstantritt im Sommer 1985 meinem Land gedient habe. Ich danke auch meinen Kameraden im Kreisverbindungskommando, denn ohne unsere gemeinsame Teamleistung hätte ich dies Ehrung niemals erhalten!“

Militärischer Werdegang von Thomas Bünting

Thoms Bünting, Jahrgang 1963, hatte am 01. Juli 1985 seinen Dienstantritt bei der 4. Kompanie des Luftwaffenausbildungsregiment 5 in Essen. Der Rekrut wurde nach absolvierter Grundausbildung zur 3. Batterie des auf dem Fliegerhorst Oldenburg stationierten Flugabwehrraketenbataillon 24 (FlaRakBtl 24) versetzt. Dessen Einsatzstellung mit der Nike-Hercules-Abschusseinrichtung und dem separatem Feuerleitbereich befand sich seinerzeit in Westerscheps (Landkreis Ammerland). Bereits damals fiel der junge Soldat bei seinen Vorgesetzten positiv auf: Dem Gefreiten Bünting wurde am 16. April 1986 vom Batteriechef der 3./FlaRakBtl 24 wegen einer hervorragenden Einzeltat eine förmliche Anerkennung ausgesprochen. Wenige Tage zuvor hatte er einer älteren Person, die auf der Straße in Delmenhorst in der Nähe der Caspari-Kaserne zusammengebrochen war, Erste Hilfe geleistet und für eine unverzügliche Unterstützung gesorgt.

Im Jahre 1988 erfolgte die Unteroffizierausbildung in der Luftwaffensicherungsstaffel Landsberg, gefolgt vom Reserveoffizierlehrgang. Weitere Lehrgänge folgten im Zeitraum 1989 bis 1991 bei der 8. Inspektion der Offiziersschule der Luftwaffe (OSLw) im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. Als Lehrgangsteilnehmer erhielt der damalige Fähnrich (ROA) im September 1991 das Besitzzeugnis und die Trageerlaubnis für das Tätigkeitsabzeichen für Sicherungspersonal in Bronze. Nach abgeschlossener Ausbildung zum Offizier folgte die Beförderung zum Leutnant der Reserve.
1992 nahm Thomas Bünting erfolgreich an der Ausbildung zum Scharfschützen im Jägerausbildungszentrum 54/3 auf dem Truppenübungsplatz Daaden im Westerwald teil.
Ebenfalls 1992 wurde er als Offizier Luftwaffensicherungstrupp im Stab des Verteidigungs-kreiskommando 242 (VKK 242) Wilhelmshaven eingesetzt. 1994 bis 1997 folgte der Einsatz als S3-Offizier im Stab des Verteidigungsbezirkskommando 24 (VBK 24) in Oldenburg.

Im Jahre 1995 wurde Thomas Bünting zum Oberleutnant der Reserve befördert.

Von 1998 bis 2004 wurde er als Verbindungsoffizier im Stab VBK 24 eingesetzt. 1999 erfolgte die Beförderung zum Hauptmann der Reserve und 2001 zum Major der Reserve.
Von 2004 bis 2007 war er als Leiter StOffz beim VBK 24 in Oldenburg beordert.
2005 wurde Thomas Bünting zum Oberstleutnant der Reserve befördert.

Nach Auflösung der VBK’s im Jahre 2007 wurde der Reservist Thomas Bünting stellvertretender Leiter des neuen Kreisverbindungskommando (KVK) Ammerland. Im November 2011 wurde er mit einer Feierstunde im Beisein des Landrates durch den Kommandeur des Landeskommando Niedersachsen zum Leiter des KVK Ammerland bestallt. Zur Steigerung seiner Fachkompetenz in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) besuchte er weitere Lehrgänge an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg: 2012 den Stabsoffizierfortbildungslehrgang der Reserve (SFL Res Stabsarbeit) und 2013 das Medienseminar für Leiter BVK/KVK „Erfahrung und Kompetenz“.
2015 erfolgte seine Beorderung als Oberstleutnant auf den Dienstposten Ltr. KVK Ammerland.

Nachdem Oberstleutnant Bünting bereits seit 1988 Besitzer der bronzenen Schützenschnur war erhielt er nach Erfüllung der entsprechenden Bedingungen im Sommer 2019 vom Landeskommando Niedersachsen das Besitzzeugnis für die Schützenschnur in Gold. Leider darf er als Stabsoffizier die Schützenschnur nicht an seiner Uniform tragen.

Dem Gemeinwohl dienen! Das ist die Motivation von Oberstleutnant Thomas Bünting bei seiner vorbildlichen und treuen Pflichterfüllung in der gelebten Zivil-Militärischen Zusammenarbeit. Seinen Kameradinnen und Kameraden ist er dabei stets ein Vorbild in soldatischer Haltung, Handlung und Pflichterfüllung!

Ein engagierter Reservist in der beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit

Am 01. Dezember 1990 trat Thomas Bünting in den Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) ein und wurde Mitglied der Reservistenkameradschaft Edewecht. Von außerordentlicher Leistungsbereitschaft geprägt, war es für ihn selbstverständlich, sich auch im Rahmen der freiwilligen beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit zu engagieren. So übernahm Thomas Bünting bei vielen Veranstaltungen diverse Funktionen – u.a. war er bei zahlreichen Schießveranstaltungen Standleitender oder Gesamtleitender.

Am 28. Februar 2000 wurde Thomas Bünting von den Delegierten der Kreisgruppe Wilhelmshaven des Reservistenverbandes zum Kreisvorsitzenden gewählt. Dieses ehrenamtliche Mandat übte er bis zum Februar 2006 aus. Während dieser Zeit – am 24. September 2005 – wurde er mit der Ehrennadel des Reservistenverbandes in Bronze ausgezeichnet.
Über Zwanzig mal war er als Leiter des „Graf-Anton-Günther-Gästeschießen“ der Garant, den anwesenden Multiplikatoren aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Justiz und Kultur eine Plattform für Gespräche zu geben und über die Bundeswehr und der Reservistenarbeit zu informieren.
Im Interview sagte Oberstleutnant Bünting stolz „Seit meinem Dienstbeginn war ich bei sehr vielen Kranzniederlegungen am Volkstrauertag in Edewecht dabei. Nach Auflösung des VBK 24 habe ich dann den Part des Stabsoffiziers für die Kranzniederlegungen am Hochkreuz auf dem Soldaten-friedhof in Edewecht übernommen“. Auch im vergangenen Jahr übernahm Thomas Bünting wieder diese ehrenvolle Aufgabe – allerdings fand die Kranzniederlegung im „Corona-Jahr 2020“ erstmalig in aller Stille ohne anwesende Gäste statt. Dennoch führte er die Zeremonie gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Edewecht in Uniform und mit militärischen Ehren durch. Stabsunteroffizier d.R. Günter Melnichuk, Vorsitzender der RK Edewecht, nutzte dabei die Gelegenheit, um seinem Kameraden in diesem Veranstaltungsarmen Jahr die Ehrenurkunde für die dreißig-jährige Mitgliedschaft im Reservistenverband in Uniform würdig zu überreichen.

Auf rund 450 Tage Reservistendienstleistung (RDL) und einige hundert dienstliche Veranstaltungen (DVag) kann Oberstleutnant Thomas Bünting nach eigenen Angaben inzwischen zurückblicken. Dabei hat er viele neue und manchmal auch sehr spontane Herausforderungen angenommen und bestens gemeistert. Seinen Kameraden erzählt er oft und gerne seine kleinen Döntjes aus vergangenen dienstlichen und privaten Erlebnissen.
Er erinnert sich beispielsweise noch sehr gut an den 13.10.1996, als er vom Bundeswettkampf für Reservisten zurückkehrte: „Mit zwei Dienst-Kfz waren wir auf dem Rückweg von Bad Frankenhausen, als ein PKW auf der Bundesautobahn Walsrode-Bremen in Fahrtrichtung Bremen verunglückte. Ein Audi A6 geriet ins Schleudern, nachdem von einem LKW mit Schrottcontainer ein Gegenstand auf den Hauptfahrstreifen herabfiel. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug mehrfach. Ohne die ärztliche Hilfe meines Kameraden Hauptmann Kruse wäre der Fahrer damals verstorben. Zwei alarmierte Rettungshubschrauber landeten neben der Autobahn auf dem Feld. Wir haben die Verletzten noch weiter betreut, als die Schwerverletzten mit den Hubschraubern abtransportiert wurden. Auch einige RTW und Feuerwehrfahrzeuge waren angerückt“ sagte Thomas Bünting. „Aber was wir Reservisten machen, war der aktiven Truppe oft nicht so wichtig“ resümiert er, „denn seitens der Bundeswehr wurde unsere vorbildliche Hilfeleistung damals leider in keiner Form gewürdigt“.

Die zivile Seite des Reservisten Thomas Bünting

Jeder Reservist hat auch eine zivile Seite – viele üben einen zivilen Beruf aus und die meisten haben auch eine Familie. Die Frage nach der „anderen Seite des Reservisten“ beantwortete Thomas Bünting im Interview wie folgt in kurzer und chronologischer Form:
„Am 01. August 1963 in Oldenburg (Oldbg.) wurde ich als Sohn des Dipl.-Ing. Oberstudienrat Hermann Bünting und der selbstständigen Kauffrau Karin Bünting (geb. Seffel) geboren. Ich habe zwei Geschwister – Stefan Bünting, Dipl.-Ing., und Sabine Bünting-Schmidt, Lehrerin. Auf dem elterlichen Grundstück in 26188 Jeddeloh I wohne ich mit meiner Ehefrau Neele. Wir haben zwei erwachsene Töchter, die inzwischen beide das Duale Studium abgeschlossen haben und nun bei den Master-Studiengängen sind.
Nach dem Besuch der Realschule Edewecht von 1975 bis 1980 und dem Erwerb des erweiterten Sekundarabschlusses 1 absolvierte ich von 1980 bis 1984 eine Berufsausbildung zum Maschinenschlosser. Es folgte der Erwerb der Fachhochschulreife an der Fachoberschule in Bad Zwischenahn-Rostrup. Danach erfolgte im Zeitraum 1986 bis 1989 meine zweite Berufsausbildung – nun zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Meine Fachkenntnisse erweiterte ich 1990 durch Teilnahme an EDV-Kursen des ‚Haus des Handels‘ (Gesellschaft für Gewerbe- und Nachwuchsförderung).
Im Jahre 1997 erfolgte der Schritt in die Selbstständigkeit und ich gründete meine Firma TBKH, Lasertechnologie & Hartmetall. Auch in der Folgezeit besuchte ich weitere Lehrgänge: 1998 den Kursus Zerspanungstechnologie der Firma SECO in Erkrath, 1999 den Aufbaukurs I Zerspanungs-technologie bei SECO und im Jahre 2000 Teilnahme am 2. Jenaer Laserworkshop. Ebenfalls im Jahre 2000 Teilnahme am Aufbaukurs II Zerspanungstechnologie SECO. 2001 Teilnahme am Symposium Hydro Cell Wasserstofftechnik, 2002 Teilnahme am Kursus SECO Cut EDV-Programmschulung und 2015 Teilnahme am Kursus Guß- Stahlgußbearbeitung Ceramtec.
Im Jahre 2001 übernahm ich die Firma meiner Eltern und habe diese mit meiner Firma TBKH zu der Firma ITB Groß- und Einzelhandel Thomas Bünting zusammengelegt. Meine Firma verkauft Zerspanungswerkzeuge, allgemeine Werkzeuge, Werkzeugmaschinen, Werkstatteinrichtungen, Werkstattbedarf, Ziegeleimundstücke, Kernbügelhalter, Kronen, Krepp, Hochzeitsdekorationen und vieles mehr“.

Die Frage nach der seinen Hobbys und besonderen Befähigungen beantwortete Thomas Bünting im Interview wie beim Militär gewohnt, in kurzer knapper Form: „Yacht & Jagd (Sportbootführerschein Binnen und Buten & Jagdschein), Motorradführerschein, Fotografie, Lesen, Zeichnen, ehrenamtliche Tätigkeiten, Mitglied in der Vollversammlung der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Gesellschaftsunion (Kaufmännischer Verein e.V. Oldenburg) sowie Pressewart im Hegering Edewecht (Jägerschaft Ammerland e.V.)“.

Die Ehrenzeichen der Bundeswehr

Das Ehrenzeichen der Bundeswehr ist ein von der Bundespräsidentin oder dem Bundespräsidenten genehmigtes nationales Ehrenzeichen, welches unter das Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957 fällt. Das heißt: Nur die Ministerin oder der Minister kann das Ehrenzeichen der Bundeswehr verleihen. Die Ehrenzeichen wurden im Jahre 1980 zum 25-jährigen Bestehen der Bundeswehr gestiftet und vom Bundespräsidenten im „Erlass über die Genehmigung der Stiftung und Verleihung von Orden und Ehrenzeichen“ genehmigt. Neben der Ehrenmedaille der Bundeswehr gibt es die Ehrenkreuze in den Stufen Bronze, Silber und Gold sowie seit 2008 als höchste Auszeichnung das Ehrenkreuz für Tapferkeit. Ebenfalls seit 2008 gibt es die Sonderformen der Ehrenkreuze Silber und Gold für hervorragende Einzeltaten. Die Verleihung der Ehrenzeichen erfolgt durch die Bundesministerin der Verteidigung „als sichtbare Anerkennung für treue Dienste und in Würdigung beispielhafter soldatischer Pflichterfüllung“ und wird in der Regel durch Disziplinarvorgesetzte der Ebene eines Bataillonskommandeurs ausgehändigt.

Text: Alfred Claußen

Bildunterschriften

Bild 1
Oberstleutnant d.R. Thomas Bünting wurde am 13. Oktober 2020 bei der Leitertagung für BVK/KVK-Personal in Hannover-Langenhagen das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold verliehen.
Foto: KVK Ammerland

Bild 2
Oberstleutnant d.R. Thomas Bünting (links) erhält von Stabsunteroffizier d.R. Günter Melnichuk, Vorsitzender der RK Edewecht, am 15. November 2020 die Ehrenurkunde für dreißigjährige treue Mitgliedschaft und Mitarbeit im Reservistenverband,
Foto: Alfred Claußen

Bild 3
Das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold
Foto: Bundeswehr

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