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Kreisgruppe Wilhelmshaven

Von der maritimen Strategie der NATO zum Zusammenbruch des Warschauer Paktes




Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg während des Vortrages.

Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg während des Vortrages.

Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg während des Vortrages.

Bildautor: Alfred Claussen

Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg während des Vortrages.

Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg während des Vortrages.

Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg während des Vortrages.

Bildautor: Alfred Claussen

Obermaat Henning Ollmert (rechts) , Beauftragter der Kreisgruppe Wilhelmshaven für sicherheitspolitische Arbeit, stellt den anwesenden Kameradinnen und Kameraden den Referenten der Vortragsveranstaltung, Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg (links), vor.

Obermaat Henning Ollmert (rechts) , Beauftragter der Kreisgruppe Wilhelmshaven für sicherheitspolitische Arbeit, stellt den anwesenden Kameradinnen und Kameraden den Referenten der Vortragsveranstaltung, Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg (links), vor.

Obermaat Henning Ollmert (rechts) , Beauftragter der Kreisgruppe Wilhelmshaven für sicherheitspolitische Arbeit, stellt den anwesenden Kameradinnen und Kameraden den Referenten der Vortragsveranstaltung, Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg (links), vor.

Bildautor: Alfred Claussen

Hintergründe und politische Zusammenhänge, die vor rund drei Jahrzehnten zum Zusammenbruch der UdSSR und dessen Militärbündnisses führten, wurden kürzlich in einem sicherheitspolitischen Vortrag der Kreisgruppe Wilhelmshaven des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. in Diekmannshausen (Kreis Friesland) den Zuhörern auf anschauliche Weise nähergebracht. Mit Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg konnte ein äußerst kompetenter Referent für die Veranstaltung gewonnen werden.

Vita Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg

Jürgen Voßberg ist 1956 in die Marine eingetreten, wechselte 1961 nach Abschluss der mittleren Reife auf dem Abendgymnasium in Kiel und von der Unteroffiziers- in die Offizierslaufbahn. Dort fuhr er als Schiffssicherungsoffizier auf dem Zerstörer Z3 (Fletcher-Klasse) und im 2. Landungsgeschwader als SST zur See.

Weitere Verwendungen als Inspektionschef an der Technischen Marineschule II (TMS II) und im Marineamt als Dezernent für Schiffsbetriebstechnik. Nach der Ausbildung zum Admiralstabsoffizier war er Dezernatsleiter für “ Schiffstechnische Vorschriften“ im Marineunterstützungskommando sowie als Lehrgruppenkommandeur A an der TMSII tätig. Es folgten Referentenverwendungen im Bundesministerium der Verteidigung, Führungsstab Marine (BMVg FÜM V2 und V1) und Dozent für Seekriegslehre und Logistik an der Führungsakademie der Bundeswehr. Als Gruppenleiter „Marinestruktur 2005“ für den Kommandobereich des Marineunterstützungskommando schied er aus dem aktiven Dienst aus.

 

„Die Entwicklung der maritimen Strategie des Westens und ihre Wirkung auf Europa und die Welt“

In dem Vortrag ging der Stabsoffizier a.D. auf die Hintergründe und Zusammenhänge, die zum Zusammenbruch der Sowjetunion (UdSSR) führten, ein. Dabei stützte er sich auf authentische Quellen der USA ab. Die Lage der Welt während des Höhepunktes des Kalten Krieges, zwischen 1975 und Anfang der achtziger Jahre, mit den Auseinandersetzungen zwischen Ost (Warschauer Pakt) und West (NATO-Bündnis) wurde noch einmal aufgezeigt und die strategischen Aktivitäten des Westens und deren Erfolge erläutert. Viele der damaligen geheimen Planungen und Ziele sind erst jetzt nach 30 Jahren als Quelle der Geschichtsschreibung zugänglich geworden.

Zahlreiche dargestellte Fakten, die zum Zusammenbruch der UdSSR führten, wie beispielsweise der Einfluss des Vatikans unter Papst Johannes Paul II, waren für einige Zuhörer neu.

Im Fazit wurde klar, dass die maritime NATO-Strategie der 80er Jahre u.a. das probate Mittel war, um das militärische Potential der UdSSR in Grenzen zu halten und nicht zur Entfaltung zu bringen. Eine nukleare Auseinandersetzung konnte dadurch vermieden und die Abrüstung der strategischen Potentiale auf beiden Seiten auf ein niedriges Niveau erreicht werden. Dieses Strategische Konzept war einmalig in der Weltgeschichte. Ohne einen Schuss zu lösen hat es eine hohe Friedenswirkung erzielt und die Welt nachhaltig verändert!

Mit einem Ausblick auf die aktuelle selbstbewusste Rolle Russlands unter Präsident Putin und den Interessenskonflikten im pazifischen Raum endete der Vortrag.

Zum Schluss stellte der Referent einige mitgebrachte Bücher vor, die als Quelle für den Vortrag verwendet wurden. Diese Fachliteratur ist heute auf dem Büchermarkt frei zugänglich.

 

Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg bietet Vorträge zu diversen sicherheitspolitischen Themen an. Bei Bedarf können die Kontaktdaten über die VdRBw-Geschäftsstelle Oldenburg (Tel. 0441-38 23 42 erfragt werden.

 

Text und Fotoaufnahmen: Alfred Claußen

 

BU

 

Bild 1 und 2

Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg während des Vortrages.

Bild 3

Obermaat Henning Ollmert (rechts) , Beauftragter der Kreisgruppe Wilhelmshaven für sicherheitspolitische Arbeit, stellt den anwesenden Kameradinnen und Kameraden den Referenten der Vortragsveranstaltung, Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg (links), vor.

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