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Reservistenkameradschaft Wingst und Umgebung

Ein gutes Stück Arbeit für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge Reservistenkameradschaft Wingst im Auslandseinsatz




Sie sind dafür bekannt und auch mehrfach ausgezeichnet worden.

Für diesen Kriegsgräberpflegeeinsatz sind die Reservisten beim Forum Volksbund in Cadenberge durch den Geschäftsführer des Volksbundes, Herrn Effinger und dem Landrat, Kai-Uwe Bielefeld geehrt worden.

 

Die Reservisten der Kameradschaft Wingst leisteten auch in diesem Jahr in mehr als bewährter Weise kräftige Unterstützung zur Erhaltung und Pflege von Kriegsgräberstätten im europäischen Ausland.
Zielort im Auftrag des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge war der Soldatenfriedhof Blumau in Österreich, vom 08. Mai – 21. Mai 2022, der Ruhestätte von 4500 Opfern beider Weltkriege.
Am Ende einer kräftezehrenden und schweißtreibenden Arbeit, es herrschten zeitweilig zwischen 28 und 34 Grad Sommerhitze, wurde ein beeindruckendes Resultat erreicht.

Der Rückschnitt von ca. einem Kilometer Hecke, Ausschnitt aller zugehörigen Bäume und Reinigung von ca. 550 Grabkreuzen. 6 Marmorplatten im Grabmal wurden gereinigt und  erhielten eine Auffrischung der 441 Inschriften, insgesamt wurden 2650 Inschriften erneuert.1 20 laufende Meter Bodendecker des Grabmals sind zurück geschnitten und somit nebenbei mit erledigt worden.
Unterstützung leistete das Panzergrenadierbataillon 35 des österreichischen Bundesheeres in Felixdorf. Hier fand auch die Unterbringung statt. Zum Ende eines Kriegsgräbereinsatzes erfolgt eine Gedenkveranstaltung, zu der der neue Geschäftsführer des Niederösterreichischen Schwarzen Kreuz, Herr Dr. Wildling unter Mitwirkung des Kommandeurs Panzergrenadierbataillon 35, Oberst Ernst, dem Österreichischen Militärkommando, vertreten durch Herrn Schenk und der Reservistenkameradschaft Wingst und Umgebung geladen.

       

Das Freizeitprogramm begeisterte als Ausgleich für die geleistete Knochenarbeit.
Ein Besuch des Praters, die Führung durch den Zentralfriedhof in Wien und eine Stadtführung im Bereich der Hofburg waren noch nicht alles. Der deutsche Militärattaché, Oberst im Generalstab Jörg Rütten ermöglichte den Besuch der Deutschen Botschaft. Der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 35, Oberst Ernst ermöglichte den deutschen Soldaten und Reservisten eine Vorführung des Schützenpanzers ULAN, sowie deren Mitfahrt im unwegsamen Gelände – mehr geht wirklich nicht!
Fazit: Es ist viel geschafft worden und Kameradschaft wurde gelebt, vor dem Hintergrund die Mahnmale für den Frieden in Europa und der Welt zu erhalten- heute wichtiger denn je…

„Daueraufgabe“
Es bleibt eine Daueraufgabe, das Bewusstsein für das Erinnern zu schärfen und gleichzeitig für den weltweiten Frieden einzustehen, sagte der Kommandoführer, Oberstabsfeldwebel der Reserve Rolf Lewerenz bei der Gedenkveranstaltung in Österreich- hier der Beginn der Gedenkrede…

Das Gedenken steht in diesem Jahr im Zeichen des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022. Die Zeitzeugen der beiden Weltkriege sind fast nicht mehr unter uns und trotzdem ist es wichtig, dass wir alle uns immer bewusst machen, wie unnötig die Kriege dieser Welt sind bzw. waren. Die beiden Weltkriege haben rund 80 Mio. Opfer gefordert. Das sind fast so viele Menschen wie aktuell in Deutschland leben.

Nach 75 Jahren Frieden in Europa nun wieder Krieg, für uns Alle unvorstellbar.

„Die Kriegsgräber sind Orte des Erinnerns und der Mahnung zugleich“. „Auch heute noch trauern wir gemeinsam mit Menschen vieler Nationen um die Opfer von Krieg und Gewalt. Sowohl Kriegsgräberstätten als auch Ehrenmale auf den Friedhöfen erinnern daran. Die heutige Gedenkveranstaltung mahnt zu Frieden und Versöhnung. Es bleibt unsere Daueraufgabe, das Bewusstsein für das Erinnern zu schärfen und gleichzeitig für den weltweiten Frieden einzustehen.“                                                                      

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