DAS MAGAZIN

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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Reservistenkameradschaft Wingst und Umgebung

Ist die Wehrpflicht wirklich vom Tisch? Feb 2021

Die Coronakrise als Chance eines Neuanfangs !!!

Eine nüchterne Betrachtung im Wandel von Moral und Ethik Ja-wir alle wollen Frieden.
Die Bundesrepublik Deutschland und auch Europa blicken auf eine über sechzig Jahre andauernde Zeit des Friedens. „Von Deutschland solle nie wieder ein Krieg ausgehen,“ diese Worte des Bundeskanzlers Helmut Schmidt, einer Lichtgestalt unserer Geschichte, sind vielen von uns sicherlich noch gut im Gedächtnis behaftet. Doch wie steht es um die Bundeswehr, ihren Auftrag und ihre Position innerhalb einer sich kontinuierlich neu ausrichtenden Gesellschaft? Wer sich die vergangenen Jahre der Entwicklung betrachtet kommt zu dem alarmierenden Ergebnis, dass die Bundeswehr im heutigen Status quo weder personell noch materiell in der Lage ist ihren in der Verfassung festgeschriebenen Auftrag zu erfüllen. Sicherlich lassen sich Argumente der Wehrgerechtigkeit heranführen, die es ohne sinnvollen Wehrauftrag nicht geben kann, und ja, das System Befehl und Gehorsam sowie die Verpflichtung junger Menschen zum Dienst an der Gesellschaft stellen massive Einschränkungen der Grundrechte jedes Einzelnen, der zu den Betroffenen zählt, dar. Doch anerkannte Philosophen wie Daniel Precht stellen fest, dass eine Verrohung der Menschen in Deutschland passiert, die Schwelle des Schamgefühls gesunken ist und die technischen Möglichkeiten unsittliche Dinge zu tun, dieses erleichtern. Ist es unter diesen Gesichtspunkten falsch über eine Schule der Nation konstruktiv nachzudenken? Und können wir es uns leisten, die gesellschaftlichen Errungenschaften, unseren Lebenswandel und deren Umstände schutzlos den Einflüssen der uns umgebenden Welt auszuliefern, die teilhaben wollen und oftmals übersehen, dass der Wohlstand nicht an uns geschenkt worden ist? Die Bundeswehr und mit ihr auch die Reservisten Deutschlands, ohne deren Mitwirkung die Erfüllung des Verteidigungsauftrages unrealistisch wäre, befindet sich auf einem Abstellgleis; denn es fehlt der Nachwuchs, es fehlt an erforderlicher Ausrüstung und es fehlt die mentale und identitätskongruente Einstellung. Der Rahmen hierfür müsste durch die politisch verantwortlichen Gremien dargestellt werden. Doch hier walten bis jetzt nur Aufräumarbeiten gegen Rassendiskrimierung und extremistische Auswüchse, selbst der ordnungsgemäße, gewissenhafte Umgang und die Verwahrung militärischen Materials haben desaströse Zustände fehlender Aufsicht gezeigt. Dabei fügen Kollektivurteile über Angehörige der Bundeswehr und der Reservist/Innen medial Schaden zu. Sie sind in der Sache abzulehnen. Eine sorgfältige Analyse der Vergehen in den Truppenteilen und ihre Konsequenzen sollten vor medialer Vorverurteilung und vernichtender Vorverurteilung stehen. Diese wird allen Soldat/innen, die ihren Dienst pflichtgemäß und gewissenhaft ausüben in keiner Weise gerecht. Stefan Aust erwähnte in der Welt am Sonntag die Vermutung, dass die Abschaffung der Wehrpflicht ursächlich sein könnte für die Infiltration der Bundeswehr durch in ihrer politischen Überzeugung ungeeignete Soldat/Innen. Sie hätten unter den vergangenen Rastern und Auswahlkriterien nicht die Möglichkeit bekommen, unbemerkt eingeschleust zu werden. Stefan Aust hat Recht. Unsere Gesellschaft und auch die Bundeswehr sollten zurückkehren zum Menschenbild des Staatsbürgers in Uniform. Nur so kann man von Integrität sprechen, von der Bundeswehr als Teil unserer Gesellschaft, der dringend mehr Akzeptanz, Respekt und ein hohes Ansehen verdient. Es muss also eine Wiedereinführung der Wehrpflicht und des Zivildienstes geben. Die neue Wehrbeauftragte Eva Högl hat einen Stein zum Rollen gebracht. Es wurde Zeit.

Trotzdem sind wir Reservisten und Förderer der Reservistenkameradschaft Wingst und Umgebung davon überzeugt, dass die eigentliche Abschaffung der Wehrpflicht eine sicherheitspolitische Fehlentscheidung der damaligen Bundesregierung war; längst hätte diese korrigiert werden können, siehe Schweden.

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