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Örtliche Presse zur Gast bei Wilfried Feldhusen




Bildautor:

Hervorragende Stimme fiel schon früh auf
Apotheker Wilfried Feldhusen aus der Wingst ist
profilierter Chorsänger, Maler und Posaunist

 

 

Wingst. In der Adventszeit hat das Chorsingen normalerweise Hochsaison. Auch der Wingster Apotheker Wilfried Feldhusen hat gerade jetzt viele Auftritte: Er ist Mitglied im Symphonischen Chor Hamburg, im ebenso renommierten Flensburger Bach-Chor sowie in den Chören der Cuxhavener St-Petri-Kirche und gilt in den Ensembles jeweils als hervorragende Bass-Stimme.

Während die geplanten Aufführungen im Hamburger Michel corona-bedingt bereits abgesagt wurden, ist die Veranstaltung seines Flensburger Chors nach jetzigem Stand nicht gestrichen worden. Auch das angekündigte Weihnachtsoratorium in der Döser St.-Petri-Kirche soll am 4. Advent ab 11 Uhr  stattfinden.

Auf der Bühne stimmt der Pharmazeut schon seit Jahrzehnten das Publikum musikalisch auf den Advent ein und kann sich deshalb auch an  fulminante Vorstellungen in der Vergangenheit erinnern. Vor wenigen Wochen hatte Feldhusen zusammen mit seinem Symphonischen Chor Hamburg nach anderthalbjähriger Pause unter der Leitung des bedeutenden Kirchenmusikers Matthias Janz das Werk „Das Paradies und die Peri“ von Robert Schumann in der Hamburger Laiszhalle präsentiert. Motto der Veranstaltung am 21. November war noch ein optimistisches „Wir sind wieder da!“ gewesen. Als glanzvoller Höhepunkt schlechthin gilt für den Laienchor der Hansestadt allerdings die Aufführung des „Messiah“ von Händel in der Elbphilharmonie im Dezember 2017.

Verantwortungsvoller Beruf als selbständiger Apotheker in der Wingst und Chor-Auftritte an verschiedenen Orten in Norddeutschland – wie passt das für Wilfried Feldhusen zusammen? Nach der langen Zeit, die er als Chorsänger bereits aktiv ist, kennt er die gängigen Werke, darunter das Weihnachtsoratorium oder die großen Passionen, auswendig. „Da reicht es, wenn ich nur zur Generalprobe erscheine – und natürlich zur Aufführung selbst“, sagt er.

Allerdings: Wilfried Feldhusen ist nicht nur ausgezeichneter Chorsänger, sondern spielt auch auf höchstem Niveau Posaune. Das kommt momentan der Band „Cuxland Brass“ zugute, der er sich angeschlossen hat.

Begonnen hat seine musikalische Laufbahn bereits als Schüler. In der Kantorei in Nortorf bei Neumünster, wo Feldhusen aufgewachsen ist, war schon seine erstklassige Stimme aufgefallen. Während seines Pharmazie-Studiums an der Universität Kiel wechselte er in den dortigen Nicolai-Chor und als er später als angestellter Apotheker in Flensburg arbeitete, wurde er Mitglied im dort ansässigen Bach-Chor, der ebenso wie der Symphonische Chor Hamburg von Matthias Janz geleitet wird.

Im Jahr 1994 eröffnete Feldhusen seine eigene Apotheke in der Wingst. Weil er damit Cuxländer geworden ist,  führte ihn  sein Weg zu den Chören der  Cuxhavener St-Petri-Kirche, die er seither stimmlich ergänzt.

Es ist jedoch nicht nur die Musik, die den Pharmazeuten fasziniert. Denn zusätzlich malt und zeichnet er. Die Wände in seinem idyllisch gelegenen Haus am Wingster Wald hängen voller selbst erschaffener, oft impressionistischer Gemälde aus Kreide, Acryl oder Öl, die alle – so scheint es – eine eigene Geschichte haben. Denn jedes einzelne Bild kann der Künstler ausgiebig kommentieren. Mit großem Geschick hat er außerdem eine Modelleisenbahn-Landschaft selbst gebastelt: Ein eigenes Miniatur-Wunderland, das fortwährend erweitert wird. Momentan lassen sich etwa 100 Lokomotiven mit 180 Waggons vorbei an selbst kreierten Gebäuden und Landstrichen steuern.

Sein Anliegen ist zudem die Natur und die Umwelt und der Erhalt der Arten-Vielfalt. Konkret widmet er sich als Imker auch der Bienenzucht und interessiert sich ebenso für die Wildbienen.

Als ehemaliger Bundeswehrsoldat hat Feldhusen außerdem bei der Wingster Reservistenkameradschaft das Amt des Pressewarts übernommen. Der quirlige Apotheker fungiert dort zudem als Ideengeber: Der Bau des eigenen Domizils auf dem Wingster Campingplatz und die Anbringung der Infotafel am Ehrenhain in Ellerbruch gingen unter anderem auf seine Initiative zurück.

 

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