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Reservistenkameradschaft Wingst und Umgebung

Vorstand der Reservistenkameradschaft im Amt bestätigt / 21.10.2020




Der Herbst zeigte sich am Mittwochabend bereits mit seiner früh eintretenden Dunkelheit am Abend. Regennasses Laub auf dem Asphalt deutete auf das fortgeschrittene Jahr hin. Für die Reservistenkameradschaft Wingst und Umgebung waren in Anbetracht der vorletzten Jahreszeit überfällige Veranstaltungen in der Vereinsroutine erforderlich. Die Jahreshauptversammlung hätte schon im März stattfinden sollen. Nun wurde daraus ein Oktobertermin, aufgrund verschärfter Sicherheitsvorkehrungen wegen des CoronaVirus mit eingeschränkter Teilnehmerzahl im Gasthaus zur Linde, Wingst Weissenmoor. Rolf Lewerenz, Vorsitzender der Kameradschaft leitete die Veranstaltung mit der Begrüßung erschienener Gäste ein. Neben Vertretern der Samtgemeinde Hadeln, Bürgermeister Wolfgang Hess und dem Wingster Bürgermeister Patrick Pawlowski war auch die Kreisgeschäftsführerin des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V., Frau Kramer vorstellig geworden. Alle überbrachten ihre Grußworte und wünschten zukünftigen Vorhaben dieser äußerst agilen Kameradschaft viel Glück, besonders in dieser schweren Zeit durch das CoronaVirus.

Der Wingster Wald sei für die hiesigen Anwohner ein Luxus, Natur und freies Atmen genießen zu dürfen, konstatierte Wolfgang Hess, Bürgermeister des Ortes Cadenberge. Er verzeichnete einen deutlich zunehmenden Trend von Bauwilligen, in unserer Region hier auf dem Lande leben zu wollen. Stefan Bode vom Marinefliegergeschwader 3 Nordholz vertrat Fregattenkapitän Michael Buchert, der aufgrund seiner väterlichen Pflichten gegenüber Nachwuchs Alex verhindert war. Frau Kramer vom Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge informierte sich über öffentlichkeitswirksame Projekte der Osteschule Hemmoor im Rahmen politischer Bildung und Einbindung von Jugendlichen, die besonders aufgerufen sind, für die Geschichte um die beiden Weltkriege und ihre verheerenden Folgen ein Bewusstsein zu entwickeln. Der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge wird mit von der Partie sein, wenn das 100jährige Jubiläum des Ehrenhains Ellerbruch zur Wingst feierlich begangen wird. Der Reservistenmusikzug des Landesgruppe Niedersachsen wird aufspielen. Hier wurde im Vorfeld bereits die etwaige Nutzung der Reithalle von der Familie Wichers für ein Benefizkonzert zu Gunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zur Verfügung gestellt – eine großartige Unterstützung! Bei der Aufstellung von Informationstafeln am Ehrenhain durch SchülerInnen gehe es nicht nur um Pflege von Tradition, sondern um ein Geschichtsverständnis, das essentiell zur Meinungsbildung in unserer Demokratie sei, ergänzte unter Beifall Pressewart Feldhusen. Stellvertretender Kreisvorsitzender der Reservisten Klindworth und vom Landesverband in Vertretung von Oberst der Reserve, Manfred Schreiber, Alexander Quade hatten verschiedene Aufgaben abzuarbeiten, die die korrekte Durchführung der Versammlung betrafen.

Rolf Lewerenz zeigte anhand einer Powerpoint-präsentation, was alles im Jahr 2019 und im Coronajahr in vielen Arbeitsstunden geleistet worden war, auf dem Campingplatz wurde aus einer Bruchbude eine Wohlfühloase- Chapeau! Der diesjährige Auslandseinsatz in Belgien für die Pflege von Kriegsgräbern fällt aus, aber Lewerenz zeigte noch Fotos vom vorigen Male, die beweisen-kein Wellnessurlaub sondern Knochenarbeit! Eckpunkte waren nach dem Gedenken an die Verstorbenen der Kriege bis in die Gegenwart, einer Schweigeminute für den verschiedenen Ehrenlandrat Martin Döscher und Erwin Karkutsch die Entlastung des Vorstandes und des Kassenwartes. Die Planung des 100jährigen Jubiläums des Ehrenhains Ellerbruch zur Wingst und Neuwahlen des Vorstandes, sowie die Bestätigung der bisherigen Amtsinhaber/Innen prägten den weiteren Verlauf des Abends. Der Europaabgeordnete David Mc Allister wird in seiner Funktion als Nachfolger des Ehrenlandrats Martin Döscher sowie der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Wolfgang Schneiderhan zum Festakt der 100Jahrfeier sprechen. Diese Aufgabe ist ihm eine Herzensangelegenheit, zumal Martin Döscher nicht nur in politischer Hinsicht eine Vaterfigur gewesen sei, hatte McAllister einmal geäußert. In einer geheimen Wahl wurde Rolf Lewerenz mit großer Mehrheit in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Nach Ratifizierung sämtlicher Funktioner durch Zustimmung der Versammlung konnten nach einer kurzen Pause Ehrungen vorgenommen werden. Bernd Sommer erhielt mit seinen 40 Jahren Mitgliedschaft und unermüdlichem ehrenamtlichen Einsatz eine besonders hohe Auszeichnung, die durch die Vertreter des Kreis und Landesverbandes persönlich unter Wahrung formaler Regularien vorgenommen wurde. Auch weitere Mitglieder der Reservistenkameradschaft erhielten Urkunden und Anerkennungen für besondere Leistungen im Ehrenamt. Zum Dank für vorbildliches Engagement stiftete der Pressewart Feldhusen zwei von ihm gemalte Ölporträts. Sie gingen an Hans Heinrich Köferstein und Hans Georg Wilkens, die sichtbar gerührt diese besonderen Präsente in Empfang nehmen durften. Die RK Wingst ist bekannt für Überraschungen; denn auch das Heimatschutzbataillon 722 Bremen konnte das Glück nicht fassen, ein grosses handgemaltes Wappen von den Wingstern überreicht zu bekommen. Summa summarum war diese Jahreshauptversammlung ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Reservisten aus Wingst, große Aufgaben, insbesondere die Ausrichtung der 100Jahr Feier des Ehrenhains Ellerbruch und effiziente nachhaltige Nutzungskonzepte des Reservistenheims Hans-Hermann Hahn auf dem Campingplatz Knaus in der Wingst bedürfen noch einiger konstruktiver Sitzungsarbeit, aber der Rückblick auf das Erreichte zeigt unmissverständlich die Schlagkraft dieser auf gemeinsamen Erfolg eingeschworenen Kameradschaft. So soll es also weitergehen in der Hoffnung, dass die Bedrohung durch das Coronavirus an relativer Bedeutung verliert…

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