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BU: Oberstleutnant d.R. Wehrend und Brigadegeneral Gersdorf sprechen im Landtag NRW

Bildautor: J.Klapproth

„Als Reservist in und für Nordrhein-Westfalen“. So lautete die Einladung zum Parlamentarischen Abend, die vom Parlamentspräsidenten des nordrhein-westfälischen Landtagspräsidenten, Andre´ Kuper, dem Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, Brigadegeneral Torsten Gersdorf, und dem Vorsitzenden der NRW-Landesgruppe im Reservistenverband, Oberstleutnant der Reserve (d.R.) Wolfgang Wehrend, gemeinsam ausgesprochen wurde. Es war bereits die zweite Veranstaltung dieser Art im Landtag. In seiner Begrüßungsansprache bekräftigte der Landtagspräsident denn auch das besondere Verhältnis der Parlamentarier zur Bundeswehr in Nordrhein-Westfalen. Dies komme unter anderem auch durch die neu gegründete Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) von Abgeordneten und Mitarbeitern des Hauses zum Ausdruck.

In einer gemeinsamen Ansprache stellten Brigadegeneral Gersdorf und Oberstleutnant d.R. die Lebendigkeit und Vielfalt der Reservistenarbeit vor. Zum einen ist dies die Territoriale Reserve, in der beorderte Reservisten vor allem in den Bezirks- und Kreisverbindungskommandos (BVK/KVK) sowie in den Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien (RSU-Kompanien) in NRW ihren Dienst tun. Die Koordinierung und Steuerung führt das Landeskommando mit Sitz in Düsseldorf im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit durch. General Gersdorf stellte gleich zu Beginn fest: „„Reservisten in und für NRW“ ist nicht nur das Motto für den heutigen Abend, sondern beschreibt einen realen Bedarf“. In seinen Ausführungen beschrieb er die enge Verzahnung von Bundeswehr und Reservisten und stellte die Aufgaben des Landeskommandos in der nationalen territorialen Organisation der Bundeswehr vor.

Oberstleutnant d.R. Wehrend hob die Wichtigkeit der Allgemeine Reserve, das sind Reservistinnen und Reservisten ohne Beorderung hervor. „Beorderte und allgemeine Reserve bilden das Potenzial der Unterstützung der Streitkräfte und der erweiterten Aufwuchsfähigkeit der Streitkräfte und sind somit wesentliche Säule der Landes- Bündnisverteidigung“, zitierte er die neue Konzeption der Bundeswehr zur Bedeutung der Reserve. „Ebenfalls findet sich in der Konzeption der Bundeswehr der Auftrag an die Reservistinnen und Reservisten, als Mittler in die Gesellschaft zu wirken. Alle diese Aufgaben sind nur gemeinsam mit der Bundeswehr erfüllbar. Insgesamt wird deutlich, dass die Reserve auch in Zukunft gebraucht wird“. In seinen weiteren Ausführungen zeigte der Landesvorsitzende Aufgaben, Struktur und Gliederung des Reservistenverbands in Nordrhein-Westfalen auf.

Drei Reservisten trugen ihre persönlichen Gedanken und Beweggründe für ein Engagement in der Reserve vor: Oberstleutnant d.R. Matthias Missfeldt ist als Leiter des KVK Dortmund eingesetzt. Der Theologe und Notfallseelsorger berichtete über seine Haltung als Staatsbürger in Uniform und stellte fest: „Auch als Zivilist fühle ich mich dem Soldatischen Eid verbunden“. Der Kompaniechef der RSU-Kompanie „Rheinland“ Major d.R. Dirk Delpho sprach über seinen persönlichen Werdegang in Bundeswehr und Reserve. Seit November 2017 führt er die Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanie mit Beinamen „Rheinland“. Der dritte Vortragende war Oberstleutnant d.R. Peter Weyers. Er ist der langjährige 1. Stellvertreter des Landesvorsitzenden des Reservistenverbands in NRW. Als Landesbeauftragter für die Militärische Ausbildung stellte er neben persönlichen Anmerkungen zu seinem Reservistendienst die Deutsche Reservistenmeisterschaft und die intensive Beteiligung des Nordrhein-Westfalen-Kaders vor.

Nach den Vorträgen gab es viel Gelegenheit der Gäste mit den Abgeordneten zu sprechen und in den Meinungsaustausch zu treten.

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