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Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

Den Siegerpreis stiftet die Verteidigungsministerin




Auch nach der Schließung des Rheindahlener Nato-Hauptquartiers halten die Reservisten der Region an ihrem traditionellen Militärwettkampf IMM fest, der alljährlich rund 240 Soldaten aus vielen Nationen in Mönchengladbach zusammenführt.

Die erste Anmeldung aus Thessaloniki in Griechenland ist soeben eingetroffen. Und auch der Siegerpreis für den 31. Internationalen Mönchengladbacher Militärwettkampf, der am Samstag, 14. Juni stattfindet, liegt bereits vor: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den großen Zinnteller mit Bundesadler und gravierter Unterschrift gestiftet – die erste Ehrengabe, die die Ministerin in ihrer noch kurzen Amtszeit genehmigt hat.
 
„Im Zuge der Neuausrichtung ist die Bundeswehr noch stärker auf engagierte Reservistinnen und Reservisten angewiesen“, lobt Ursula von der Leyen die Organisatoren, Bürger der Region vom Facharbeiter bis zum Manager, die sich in ihrer Freizeit im Heimatschutz engagieren. Dieses ehrenamtliche Engagement, Brücken über die Grenzen zu bauen, und „die Bereitschaft, als Bindeglied und Mittler zwischen Bundeswehr und Gesellschaft einzutreten, weiß ich sehr zu schätzen“, schreibt die Ministerin in ihrem Grußwort für die Einladungsbroschüre, die wieder europaweit versandt worden ist.
 
Ob der neue NATO-Oberkommandierende, General Philip Breedlove, der Befehlshaber der britischen Streitkräfte in Deutschland, Generalmajor John Henderson, oder der Repräsentant der Bundeswehr in NRW, Brigadegeneral Peter Gorgels, sie alle begrüßen es, dass der IMM jedes Jahr mehr als zehn Nationen am Niederrhein zusammenführt. „Diese Begegnungen zwischen Zivilisten und Militärangehörigen, zwischen aktiven und Reservesoldaten sind ein wichtiger Beitrag zur Verständigung der Völker und zum friedlichen Miteinander“, schreibt Oberbürgermeister Norbert Bude, der erneut die Schirmherrschaft übernommen hat. „Es gibt in Deutschland keinen vergleichbaren Militärwettkampf.“
 
„Köpfchen, Kraft und Kondition“ sind gleichermaßen gefordert beim IMM. Aktive Soldaten, Reservisten, Polizei- und Zollbeamte sowie Mitglieder von Hilfs- und Rettungsdiensten kommen an 18 verschiedenen Wettkampfstationen auf den Prüfstand – vom Schlauchboot-Rennen über Erste Hilfe und Aufgaben im Kriseneinsatz bis hin zur Uniformenerkennung. Der harte Wettkampf ist keineswegs reine Männersache: Traditionell werden auch Soldatinnen und Reservistinnen aus Großbritannien, den USA und Deutschland erwartet.

Veranstaltet wird der Wettbewerb wieder von den Mitgliedern des Reservistenverbandes Niederrhein unter dem Befehl des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen der Bundeswehr. Der IMM wird vom Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, der Feuerwehr, den britischen Streitkräften und vielen ehrenamtlichen zivilen Helfern unterstützt. Zuschauer sind wie immer willkommen.


Helmut Michelis, Leitender IMM
Bild oben: Teresa Mayerhofer (19) vom
IMM-Organisationsteam mit dem Siegerpreis.

 
weitere Infos: www.imm-bundeswehr.de

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