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Helfende Hände in Dormagener Impfteststationen




Eines der Testteams der RK

Hier Schützenhaus Dormagen

Bildautor: eh

Gut gemeint ist nicht immer auch gut gewollt.

Dormagen testet: Schütze deine Liebsten!“, so lautet der Wahlspruch für die Testwoche in Dormagen.

In der Zeit vom 19. – 24.04.2021 findet in Dormagen eine Coronatest-Woche statt.

Die am Montag gestartete Test-Offensive der Stadt Dormagen unter dem Motto „Dormagen testet: Schütze deine Liebsten!“ stößt in der Bevölkerung auf positive Resonanz. An den ersten beiden Tagen haben sich bereits mehrere tausend Bürger*innen auf das Virus testen lassen.

In diesem Zusammenhang wurden kurzfristig in der Vorwoche zahlreiche helfende Hände gesucht, die Unterstützung in ehrenamtlicher Weise in den vielen Testzentren leisten möchten. Dabei fiel auch die Aufmerksamkeit auf die Reservistenkameradschaft Dormagen. Da ja von Verbandsseite (VdRBw) schon lange keine VVag mehr stattfanden und eine Nachfrage auch aus versicherungstechnischen Gründen an geeigneter Stelle negativ verlief, einigten sich die Mannen der RK darauf, die Unterstützungsanfrage in rein privater Natur durchzuführen. Schnell fanden sich 12 Angehörige bereit, ehrenamtliche Hilfe zu leisten. So konnten zahlreiche Stationen (u.a. in Schützen- und Bürgerhäusern, Apotheken) im Stadtgebiet, von Montag bis Samstag besetzt werden. Was an Hilfe zu leisten sein sollte war klar umrissen, administrative Tätigkeiten und kein Kontakt zu Denjenigen, die getestet werden.

Leider gab es auch negative Erfahrungen die die Mannen machen mussten. Wenn auch vereinzelt aber dennoch wurde plötzlich nachgefragt, ob medizinische Fachkenntnisse bei den Helfern vorlägen oder dass man in die Softwareprogramme der Apotheken eingewiesen wurde, um diese auch bedienen zu können. Was bei den ehrenamtlichen Kräften vorausgesetzt wurde, war vermutlich dasselbe wie bei den Kräften die zusätzlich als Minijobber eingestellt worden sind. So kam es dazu das an einzelnen Stationen, die Unterstützung nach einem Tag eingestellt wurde, sehr zum Verdruss der Helfer. Meistert der Ein oder andere unserer RK auch eine weitere Anfahrt um in Dormagen helfen zu wollen. (Viersen oder Kaarst). Nun ja, gut gemeint ist nicht immer auch gut gewollt.

Ganz im Gegenteil verliefen die Hilfen in den örtlichen Schützenhäusern, vielleicht auch wegen des räumlich örtlichen Bezuges der Helfer, wenn sie dort eingesetzt werden wo sie auch wohnen. Äußerst posistiv wurden hier die helfenden Hände der Reservisten aufgenommen, allerdings angemeldet vor Ort waren sie wiederum nicht überall.

Testaufruf„Ich freue mich, dass bereits zahlreiche Dormagenerinnen und Dormagener das Angebot wahrgenommen haben. Jede Person, die sich testen lässt, schützt ihre Familie, Freunde und Nachbarn vor einer Erkrankung“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. An jene, die sich bislang noch nicht haben testen lassen, appelliert das Stadtoberhaupt, dies noch nachzuholen. „Umso mehr Träger des Virus wir entdecken, desto mehr Infektionsketten können wir durchbrechen und dadurch die Ausbreitung des Virus eindämmen,“ so Lierenfeld. Jeder gemachte Test sei wichtig, da dadurch symptomfreie Infektionen erkannt werden können, die ohne einen Test im Verborgenen geblieben wären. „Unser Ziel ist es, auch die Dunkelziffer zu reduzieren.“

Für die Testwoche, die bis zum 24. April andauerte, wurde in der Stadt die Schnelltest-Infrastruktur deutlich ausgeweitet und weitere Teststellen eingerichtet. Alle Dormagener Testmöglichkeiten sind unter www.dormagen.de/testwoche zu finden.

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