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Reservistenkameradschaft Dormagen

Aus den Ländern

Vermisstensuche auf der Vollrather Höhe – Einsatzübung




Lagebesprechung

Unterführer werden durch Leitung eingewiesen

Unterstützungsanfrage bei der Suche zweier vermisster Personen (Alter 63 und 68 Jahre, mit Vorerkrankungen) im Bereich Vollrather Höhe durch die Polizei in Grevenbroich bei den Rettungskräften des THW Ortsverbandes Grevenbroich, da die Feuerwehren und Hilfsorganisationen bereits tätig und anderweitig gebunden seien. Das THW bat wiederum bei der Reservistenkameradschaft in Dormagen um weitere Hilfe. Als Sammelpunkt wurde die Unterkunft des THW zu 18.00 Uhr angegeben. Nach der Feststellung der Vollzähligkeit am Sammelpunkt verlegten die Einsatzkräfte zum Bereitstellungsraum. Vorab waren der Ortsbeauftragte (OB) des THW Jürgen Diekmann und der RK Vorsitzende Erik Heinen als Fachberater ihrer Organisationen zur Einsatzleitung angefordert worden.

Realistischer hätte die Ausgangslage nicht sein können, handelte es sich tatsächlich aber um eine im Detail ausgearbeitete Einsatzübung, die die langjährige Zusammenarbeit zwischen THW und Reservistenkameradschaft auffrischen sollte. Verstärkt wurde der Eindruck dennoch, als nach Einbruch der Dunkelheit auch Polizeihubschrauber sich am Himmel tummelten, die leider aufgrund einer realen Lage im Grevenbroicher Raum tätig waren.

Ausgearbeitet hatte das Übungsszenario, der für die Ausbildung zuständige THW´ler Dieter Splittgerber. Für die rettungsdienstliche Unterstützung der Einsatzkräfte als auch für die Einsatzlage standen Kräfte des DRK Grevenbroich-Ortsgruppe Wevelinghoven mit Mannschaft und Gerät (Fahrzeugen) in Bereitstellung.

Nachdem gegen 16.00 Uhr die telefonische Anfrage des OB Diekmann in Dormagen die RK erreichte wurden schnell kurzfristig erreichbare Mitglieder aktiviert, sodass pünktlich zu 18.00 Uhr eine Mannschaft von 12 Mann beim THW aufschlug. Insgesamt waren an der Übung 30 Einsatzkräfte beteiligt.

Beginn der Suchaktion nach der Zuteilung des Einsatzabschnittes durch die Einsatzleitung war gegen 19.15 h. Hierbei wurden die Suchmannschaften gezielt aus beiden Organisationen, ganz im Sinne der ZMZ (Zivil-Militärische-Zusammenarbeit) zusammengestellt, und die RK organisatorisch dem Zugführer des THW unterstellt. Aufgrund des schwer zugänglichen Einsatzabschnittes mußten die Suchmannschaften teilweise mit Absturzsicherungen selbst gesichert werden. Mit Einbruch der Dunkelheit erschwerte diese zu dem die Suchaktion. So konnte kurz nach 23.00 Uhr auch die letzte der beiden vermissten Personen aufgefunden und rettungsdienstlich versorgt werden. Gegen 23:30 Uhr hieß es – Einsatzende, Rückbau und Verlegen in die Unterkunft, in der abschließend eine Übungsnachbesprechung stattfand und Verpflegung aufgenommen wurde.

Resümee: sehr gute Zusammenarbeit aller Kräfte, Übungsziel wurde erreicht, keine eigenen Verluste. Die nächste Übung kommt bestimmt.

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