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Reservistenkameradschaft Ibbenbüren

Berichte/Aktivitäten

Sommertour der RK Ibbenbüren

04.09.bis 06.09.2020

Am 04.09.2020 war es nach zwei Jahren endlich wieder soweit, die RK Ibbenbüren traf sich morgens um 0715 am Busbahnhof in Ibbenbüren um Ihre RK-Sommertour , im Zeichen der Sicherheitspolitischen Bildung (SIPOL),zu beginnen.

Als grobes Reiseziel hatte unser Vorsitzender Thomas Lüpping, der auch die Reise geplant hat, die Mosel und die Eifel angegeben.

Unser Kamerad Reinhold Hühnerfuß ermöglichte es wieder, dass wir den kleinen Clubbus, den wir auch schon vor zwei Jahren hatten, von dem Busunternehmen Forsmann, chartern konnten.

Dieses Mal waren auch wieder, nach langen Jahren, unsere Frauen und Partnerinnen mit dabei.

Nachdem alle Utensilien im Bus verstaut waren, begannen wir die Reise, natürlich unter der Prämisse der Corona Auflagen.

Nach Abfahrt klärte „Reiseleiter Lüpping“ alle Mitfahrenden über das Programm der anstehenden drei Tage auf.

 

Unser erstes Ziel war der Regierungsbunker in Ahrweiler, zu dessen Besichtigung wir eine Gruppenführung gebucht hatten.

In der fast 2-stündigen Führung, die von einem ehemaligen Offizier der Bundeswehr durchgeführt wurde, erfuhren wir alles Wissenswertes über den damaligen Betrieb des Bunkers, seiner ehemaligen Größe, seiner Funktionsweise und seiner Entstehungsgeschichte, mit allen interessanten, technischen Details sowie Wissenswertes über den Dienstbetrieb während der mehrmaligen 14 tägigen Übungen, die immer wieder, während der Betriebszeit des Bunkers, durchgeführt wurden.

Bei dem Regierungsbunker handelt es sich um ein beeindruckendes Relikt aus Zeiten des kalten Krieges.

 

Von Ahrweiler aus fuhren wir in Richtung Eifel und kehrten am Laacher See, am Hofladen des Kloster Maria Laach, zu unserer Kaffeepause ein.

Gestärkt fuhren wir dann gemächlich durch die kurvenreiche, landschaftlich sehr reizvolle Eifel, durch ihre kleinen Orte und Landschaften bis zu unserer Jugendherberge nach Manderscheid.

Nach dem Beziehen der Stuben stand das Abendessen beim örtlichen Italiener auf der Terrasse an, welches wir in gemütlicher Atmosphäre, guten Gesprächen und mit großem Hunger, zu später Abendstunde abschlossen.

 

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem reichhaltigem Frühstück nach Zeltingen-Rachtig, bis zur Fläche der ehemaligen Baustelleneinrichtung der Brückenbaustelle „Hochmoselbrücke“, von der aus wir das gigantische Brückenbauwerk, Europas zweithöchste Brücke, bestaunen konnten.

Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz führt leider keine Infoveranstaltungen mehr durch, das Bürgerinformationszentrum wurde nach der Inbetriebnahme der Brücke geschlossen.

Die bautechnischen Informationen über den Bau der Hochmoselbrücke und den während des Baus aufgetretenen bautechnischen „Besonderheiten“ erhielten wir durch unseren „Reiseleiter“.

Im Anschluss an die Besichtigung dieses imposanten Bauwerkes fuhren wir, oberhalb von Bremm, zu dem Aussichtspunkt am Gipfelkreuz Calmont.

Von hier oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Moselschleife bei Bremm.

Der Weinberg dort, ist der steilste Weinberg Europas, mit einer Höhe von 380 mNN und einer Neigung von 68 Grad, mit einer Rieslingweinlage.

An der dortigen Weinschänke war für uns bereits eingedeckt, da wir bei der Winzerin Frau Franzen unserer Mittagessen, eine deftige Gulaschsuppe, vorbestellt hatten, die wir uns mit einem kühlen, erfrischenden Glas Riesling, bei strahlendem Sonnenschein, schmecken ließen.

 

Nach der erholsamen Mittagspause, fuhren wir entlang der Mosel, nach Cochem.

Wie zu erwarten war, beschlossen die weiblichen Teilnehmer der Reisegruppe, auf Erkundungstour durch das Moseleldorado zu gehen.

Die männlichen Teilnehmer, unternahmen eine Moselfahrt.

Nach wie vor bei strahlendem Sonnenschein und wohlmundenden, gekühlten Weinen, der schönen Aussicht auf die Weinlagen entlang der Mosel, war Entspannung angesagt.

Die Rückreise zu unserer Jugendherberge führte uns wiederum durch die idyllischen Landschaften der Eifel.

Diesen sehr schönen, unternehmungsreichen Tag, beendeten wir wieder bei dem Italiener im Ort auf der Terrasse, bei gutem Essen, ausgedehnten Gesprächen und einem guten Tropfen.

 

Der Sonntagmorgen begann für alle Teilnehmer wiederum mit einem reichhaltigem Frühstück und dem abziehen der Betten, wie in der Jugendherberge üblich.

Tagesziel war das Deutsche Eck in Koblenz.

Ungeahnt der Tatsache, dass die meisten der Reisegruppe noch nie eine Reise dorthin unternommen hatten.

Umso mehr war es die richtige Wahl, dieses Ausflugziel anzusteuern.

Nachdem die ersten Eindrücke von dem Deutschen Eck gewonnen waren, fuhren wir mit der Seilbahn über den Rhein, hoch zur Festung Ehrenbreitstein.

Die Reisegruppe durchstreifte die Anlagen und genoss bei strahlendem Sonnenschein den herrlichen Weitblick von hier oben über Koblenz und in die Eifel hinein.

Zurück zum Deutschen Eck, fuhren wir ebenfalls mit der Seilbahn über den Rhein, aßen dann zu Mittag und traten die Heimreise an.

In Ibbenbüren angekommen, beendeten wir die Reise mit einem Abendessen im Haus Keller.

 

Alle Teilnehmer, Rita und Andreas Bockweg / Najia Benfrej und Reinhold Hühnerfuß / Ulrike und Hardy Schulz / Marion und Kurt Berlekamp / Filomenia DiRienzo und Mathias Herberth / Benno Bosse / Michael Flaake / Manuela Steinriede – Lüpping und Thomas Lüpping, waren von der Reise beeindruckt, das gute Wetter, die informativen Unternehmungen und die Kameradschaft untereinander, haben ein schönes Wochenende geformt.

 

In 2021 findet unsere nächste RK Fahrt statt!

 

Text: Thomas Lüpping

Bilder: Marion Berlekamp und Andreas Bockweg


Kriegsgräberfürsorge der Reservistenkameradschaft Ibbenbüren

auf dem Zentralfriedhof am 14.03.2020

Ein Tätigkeitsbereich der beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit, ist die Kriegsgräberfürsorge, die durch die Reservisten im In- und Ausland betrieben wird.

Die Reservistenkameradschaft Ibbenbüren ist dieser Aufgabe wiederum am Samstag den 14.03.2020 unter der Leitung von Hauptmann d.R. Thomas Lüpping und dem Beauftragten Kriegsgräberfürsorge Obergefreiter d.R. Thomas Müller, auf dem Zentralfriedhof „An der Reichsbahn“ nachgekommen.

Es wurden diesmal die deutschen Kriegsgräber gepflegt.

Die Randsteine wurden vom Moos befreit, die Gehwege gesäubert und aus den Rabatten wurden das Unkraut entfernt und die Grabsteine von Bewuchs befreit und ebenfalls gesäubert, so dass im ersten Step die Gräber wieder ein ansehnliches Bild erhalten.

Einige ältere Besucher des Friedhofes, sprachen uns Ihre Anerkennung für unsere Kriegsgräberpflege aus.

 

Am 11.Juni 2011 wurde die erste Patenschaft zwischen der RK und der Stadt Ibbenbüren, mit dem damaligen Bürgermeister Heinz Steingröver und dem damaligen Leiter des Ibbenbürener Bauhofes Werner Dierkes, mit einer Urkunde, bei einem Arbeitseinsatz auf dem Zentralfriedhof, ratifiziert.

 

Durch einen damaligen Eigenbericht in der Reservistenzeitung „Loyal“ wurde der Landesverband Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf unsere Patenschaft mit der der Stadt Ibbenbüren aufmerksam und nahm Kontakt auf.

 

Am 25. November 2014 wurde die  Patenschaft zwischen der Stadt Ibbenbüren, dem Landesverband Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge und der RK Ibbenbüren, erneuert.

Eine weitere Patenschaft unter Einbindung der Gemeinschaftshauptschule Ibbenbüren und der Helen-Keller-Schule, erfolgte ebenfalls.

Die Gemeinschaftshauptschule kümmert sich um die Pflege der Kriegsgräber am Riesenbecker Berg.

 

In Folge unserer Patenschaft, wurden Gespräche zwischen der Stadt und dem Volksbund über eine Umgestaltung der Kriegsgräber geführt, seitens des Volksbundes wurden auch finanzielle Mittel für die Stadt zur Verfügung gestellt und es wurde eine Umgestaltung der Gräber vorgenommen.

 

Die RK Ibbenbüren pflegt die Deutschen, die polnischen und die russischen Kriegsgräber auf dem Zentralfriedhof.

 

Mit der Patenschaft und unserer Tätigkeit setzen wir ein Zeichen gegen das Vergessen und wollen beispielgebend, dass das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft als stete Mahnung zum Frieden verstanden wird.

 

Der nächste Einsatz wird im Herbst diesen Jahres erfolgen.

Hierzu wird sich die RK noch über die weitere Gestaltung der Kriegsgräber mit der Stadt Ibbenbüren abstimmen.

Den Kameraden Benno Bosse, Jörg Gronemann, Andre Löchte, Clemens Meyer, Thomas-Mathias Müller und Thomas Lüpping, sei für Ihren Einsatz gedankt.

 


Vorstandswahlen bei der Reservistenkameradschaft Ibbenbüren

 31.01.2020

Nach vierjähriger Amtszeit standen bei der Reservistenkameradschaft Ibbenbüren am Freitag wieder Neuwahlen zum Vorstand an.

Die Wahl leiteten der Kreisvorsitzende und der Kreisorganisationsleiter der Kreisgruppe Steinfurt die sich im Haus Keller eingefunden hatten.

Auch nach der Wahl gibt es vertraute Gesichter im Vorstand, denn es wurden auch einige Vorstandsmitglieder in ihrer Funktion bestätigt.

Folgende Mitglieder gehören dem neu gewählten Vorstand an:

In seinem Amt wiederum bestätigt der Vorsitzende Hauptmann d.R. Thomas Lüpping,

1.Stellvertretender Vorsitzender und Internetbeauftragter ist Oberfeldwebel d.R. Michael Flaake,

2.stellvetretender Vorsitzender und Beauftragter Kriegsgräberfürsorge, ist Obergefreiter d.R. Thomas Mathias Müller,

Kassenwart ist Oberfeldarzt d.R. Eckhard Hillebrand,

Schriftführer ist Gefreiter d.R. Dieter Brunke,

die Revisoren sind Stabsfeldwebel a.D d.R. Hardy Schulz und Oberfeldwebel d.R. Reinhold Hühnerfuß,

stellvertretender Revisor ist Förderer Benno Bosse,

Zu den Kreisdelegierten wurden gewählt Hauptgefreiter d.R. Jochen Herda, Gefreiter d.R. Kurt Berlekamp und Obergefreiter d.R. Jörg Gronemann.

 

Im Rahmen der Patenschaft die zwischen der Stadt Ibbenbüren, dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge und der RK Ibbenbüren besteht, wird der RK IBB am 14.03.2020, ab 10:00 Uhr auf dem Zentralfriedhof An der Reichsbahn wieder der Kriegsgräberfürsorge nachkommen.

Ein weiteres Highlight der Verbandsarbeit, wird die Öffentlichkeitsarbeit im Oktober bei der „Tollen Knolle“ sein, bei der die RK IBB wieder ihre selbstgemachte, mittlerweile in Ibbenbüren bekannte, leckere Kartoffelsuppe anbieten wird.

Interessierte sind herzlich Willkommen und können sich im Rahmen der RK Abende, die immer am letzten Freitag im Monat ab 19:00 Uhr im Haus Keller in Laggenbeck stattfinden, über die freiwillige, beorderungsunabhängige Reservistenarbeit im Verband der Deutschen Bundeswehr e.V. informieren.

 

 

Bildunterschrift:
Der Vorstand der Reservistenkameradschaft Ibbenbüren wurde neu gewählt.
Nicht mit auf dem Bild: Oberfeldarzt d.R. Eckhard Hillebrand.


Kranzniederlegung am Volkstrauertag

17.11.2019

Mahnmal Schulstraße Ibbenbüren

Die RK Ibbenbüren war auch in 2019 wieder vom Bürgermeister der Stadt Ibbenbüren zur
Kranzniederlegung am Volkstrauertag eingeladen worden.
An dem Mahnmal in der Schulstraße trafen sich neben den Reservisten, der Knappenverein, die
Feuerwehr, das THW, das DRK, Abordnungen der Caritas sowie anderer gemeinnütziger
Organisationen und Abordnungen zweier Schützenvereine.
Die musikalische Untermalung der Veranstaltung erfolgte durch das Blechblassensemble der
Musikschule Ibbenbüren.
Die Begrüßungsansprache hielt der Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, der Prolog wurde durch
Pfarrer Andreas Finke und die Gedenkrede von Pfarrer i.R. Reinhard Paul gehalten.
Allesamt mahnten Sie in ihren Reden die Grausamkeiten der Kriege, die Sinnlosigkeit des Sterbens
von Zivilen und Soldaten.
Pfarrer Reinhard Paul schilderte seine Kindheitserlebnisse in den Kriegsjahren, schilderte die
Veränderung seines Vaters durch den Krieg, sehr eindrucksvoll und emotional.
Pfarrer Finke mahnte die Greul, dass Kinder im Krieg als Soldaten vor Ihren Eltern sterben müssen.
Zu dem Musikstück „Ich hatte einen Kameraden“, legten die Abordnungen die Kränze nieder.
Das Schlusswort erfolgte durch den Bürgermeister Herrn Dr.Schrameyer.
Die Reservisten der RK Ibbenbüren trafen sich im Anschluss der Gedenkfeier zu einem
gemeinschaftlichen Mittagessen.
Für die Teilnahme sei nachfolgenden Kameraden gedankt (alle d.R.):
Hauptmann Th. Lüpping / Stabsfeldwebel H. Schulz / Oberfeldwebel M. Flaake /
Stabsunteroffizier S. Althaus / Hauptgefreiter J. Herda / Obergefreiter A. Löchte / Obergefreiter J.
Gronemann / Obergefreiter J. Hertramph / Gefreiter K. Berlekamp
Text: Thomas Lüpping

Kartoffelfest „Tolle Knolle“ Ibbenbüren 2019

Die Reservistenkameradschaft Ibbenbüren ist seit Jahren auf dem Kartoffelfest „Tolle Knolle“ in
Ibbenbüren, welches in diesem Jahr am 05. und 06. Oktober stattfand, etabliert.
Im Rahmen eines der Aufgabenbereiche der freiwilligen, förderungsunabhängigen
Reservistenarbeit im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. ( VdRBw), leistet die
RK Ibbenbüren ihre Öffentlichkeitsarbeit mit einem Infostand auf dem Kartoffelfest.
Für die Kinder bieten wir das Nägelschlagen und den Kartoffelzielwurf an, alle Kinder erhalten
Webegeschenke des Reservistenverbandes und der Bundeswehr, als Belohnung.
Das Highlight ist aber der Verkauf von, an dem Stand, selbstgemachter, deftiger Kartoffelsuppe mit
Brot und Einlage.
Die RK Ibbenbüren hat sich hier mit der geschmackvollen Kartoffelsuppe einen Namen gemacht.
Viele Gäste bringen ihre „Tupperdosen“ mit, um sich für ein Mahl zu Hause einzudecken.
Der kulinarische Zuspruch ist uns mittlerweile sicher.
Die Kameraden der RK haben am Freitag den 04.10.19 den 12,50 m langen Stand, leider hat es
geregnet, aufgebaut und eingerichtet.
Am Samstagmorgen war die Küchencrew bereits um 0645 vor Ort und hat die ersten 120l
Kartoffelsuppe, mit den Zuhause vorbereiteten frischen Zutaten, angesetzt.
Ebenso am Sonntagmorgen.
Beide Tage verliefen zu unserer vollsten Zufriedenheit, bei beständigem Wetter, es bleib trocken.
Insgesamt haben wir ca.520 Portionen Kartoffelsuppe verkauft – die Töpfe waren am
Sonntagnachmittag bereits um 1700 leer.
Wir freuen uns schon auf die Öffentlichkeitsarbeit bei der Tollen Knolle in 2020.
An dieser Stelle sei allen Mitwirkenden, für Ihre Unterstützung, recht herzlich gedankt:
Küchencrew:
Kurt Berlekamp / Hardy Schulz / Jochen Herda / Dieter Brunke
Infostand / Kinderspiele:
Michael Flaake / Thomas Müller / Jürgen Hertramph / Mathias Herberth / Jörg Gronemann / Dirk Mentrup
Unterstützer Auf / Abbau:
Sascha Althaus / Sven Kisker / Andre Löchte
Gesamtleitender:
Thomas Lüpping
Text: Thomas Lüpping
Bilder: Marion Berlekamp

 

 


Airborne Wandeltocht 2019

 

Alljährlich findet in dem holländischen Ort  Oosterbeek der Airborne Wandeltocht statt.

In diesem Jahr wurde am Samstag den 07.09, der 73 te Airborne Wandeltocht durchgeführt.

 

Es handelt sich hierbei um einen Gedenkmarsch, der an die Kämpfe um Arnhem, im Rahmen der 1944 durchgeführten Operation Overlord, erinnert.

 

Der Airbornemarsch ist ein Volksfest, an dem Feierlichkeiten in ganz Oosterbeek stattfinden, ca. 60.000 Besucher sind alljährlich dabei, die dann die 40 Km, 25 Km oder 10 km Strecken marschieren.

Im ganzen Ort und entlang der Wegstrecken sind Imbissstände und Getränkestände aufgebaut, die Anlieger an den Wegstrecken sitzen in ihren Vorgärten, in denen sie selbst kleine Partys feiern und schauen und jubeln den Marschierenden zu.

Militärmusikkapellen untermalen die Veranstaltung mit Marsch- und Militärmusik.

 

Neben den zahlreichen Zivilisten sind auch Kompanien der holländischen Polizei, der holländischen Armee, der englischen Armee, der schottischen Armee sowie Polizei und Armeeeinheiten aus  Finnland und Dänemark dabei.

Vereinzelt sind auch Uniformträger anderer Armeen und  deutscher Reservisten dabei.

 

Zu Beginn des Marsches erfolgt in Formation der Vorbeimarsch aller Einheiten an der Ehrentribüne, an der auch in 2019 noch Veteranen die an den Kämpfen 1944 teilgenommen haben, anwesend waren.

 

Eine holländische Luftlandeeinheit hatte eine Ausstellung aufgebaut bei der auch ein Model der damaligen Gleitsegler, mit denen die Soldaten zu den damaligen Einsatzorten geflogen wurden, zu sehen war.

Hier und da an den Wegstrecken waren Nachstellungen der früheren Kampfhandlungen aufgebaut.

Alte Waffen, Kriegsgerät und Soldaten in damaligen Uniformen, stellten die Geschehnisse der damaligen Kampfhandlungen nach.

 

Als Abordnung der RK Ibbenbüren waren die Kameraden Uli Katzmann (9. Marsch), Daniel Katzmann (10. Marsch) und  Thomas Lüpping (4.Marsch) dabei und absolvierten die 10 Km Strecke.

 

Die Teilnahme in 2020 ist bereits beschlossen.

 

Text: Thomas Lüpping
Bilder Daniel Katzmann


 

Tag der Bundeswehr 2019

Am Samstag den 15.Juni 2019 besuchte wieder eine kleine Abordung der RK Ibbenbüren,  den Tag der Bundeswehr in der Lützow Kaserne in Münster Handorf.

Die Kameraden (alle d.R.) Oberfeldwebel Michael Flaake, Obergefreiter Andre Löchte, Obergefreiter Dirk Mentrup und Hauptmann Thomas Lüpping konnten interessante Ausstellungen und Vorführungen besichtigen.

Im Eingangsbereich hatte die britische Armee ein Pontonfahrzeug ausgestellt, die holländische Armee einen Infostand des Stabes des I. /Deutsch-Niederländischen Corps.

In der „Blaulichtmeile“ waren die Berufsfeuerwehr Münster, die Johanniter und das Technische Hilfswerk mit einer Vielzahl von Fahrzeugen und Ihren Infoständen vertreten.

Weitere  Ausstellungen der Marine, einer Aufklärungseinheit, der Wehrtechnischen Dienststelle WTD 91 aus Meppen, den zivilen Dienstleistungsbetrieben der Bundeswehr, diversen Sozialverbänden, den Luftrettungsdienst SAR, etc., etc., gab es zu besuchen.

 

Die Sportschule der Bundeswehr in Warendorf war mit einem Infostand der Wintersportler, den Bobfahrerinnen- und fahrern und den  Skeleton Athleten vertreten.

Die Greifvogelstation Wesel hatte einiger ihrer Greifvögel an dem Infostand.

 

Der interessanteste Teil aller Ausstellungen waren natürlich die dynamischen Präsentationen.

Ausgestellt waren hier ein alter, amerikanischer M 48 Panzer, sowie ein Leopard I, die auch in Action zu bestaunen waren.

Für die Besucher wurden mit diversen Kettenfahrzeugen, u.a. mit dem Leo II sowie einem Bergepanzer und diversen Aufklärungsfahrzeugen,  Rundfahrten durch das Freigelände angeboten.

Die Kochnationalmannschaft der Bundeswehr zeigte im Showcooking ihr Können und bot diverse Kostproben zum Verzehr an.

Natürlich gab es auch die Erbsensuppe aus der Feldküche.

 

Diverse Musikvorführungen u.a. ein Konzert mit dem Luftwaffenmusikcorps, Modeschauen, ein Gottesdienst und Vorführungen des Bundeswehrdienstleistungszentrums, rundeten den Tag der Bundeswehr ab.

 

Alles in Allem war es ein interessanter Tag für uns.

 

Text: Thomas Lüpping
Fotos: Thomas Lüpping