DAS MAGAZIN

Monatlich informieren wir unsere Mitglieder mit der loyal über sicherheitspolitische Themen. Ab sofort können Mitglieder auch im Bereich Magazin die darin aufgeführten Artikel lesen!

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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Reservistenkameradschaft Ibbenbüren

Berichte/Aktivitäten/Termine

RK Ibbenbüren
Jahresvorhaben 2022

Juni 2022 24.06.2022 18:00 Uhr RK Abend Familien- und Kameradschaftsabend mit Grillen
Juli 2022 29.07.2022 19:00 Uhr RK Abend Planung Sommerfest 2022
August 2022 20.08.2022 07:30 Uhr DVag Gästeschießen Gestellung Funktioner, StOSchAnl Gellendorf
26.08.2022 19:00 Uhr RK Abend Planung Öffentlichkeitsarbeit “ Tolle Knolle“
September 2022 03.09.2022 06:00 Uhr VVag 75. Airbornemarsch “Wandeltoocht” Oosterbeeck NL
10.09. – 11.09.2022 43. International Sanicole Airshow, Hechtel, B
23.09. – 25.09.2022 RK WE RK Sommerfahrt 2022
Oktober 2022 08. und 09.10.2022 ÖA Infostand ÖA “Tolle Knolle”
28.10.2022 19:00 Uhr RK Abend Nachbereitung ÖA
November 2022 13.11.2022 11:00 Uhr KrNlg Volkstrauertag Ehrenmal Schulstraße
25.11.2022 19:00 Uhr RK Abend Vorstandsthemen; Planung Weihnachtsfeier
Dezember 2022 03.12.2022 18:30 Uhr RK Abend RK Weihnachtsfeier
16.12.2022 18:00 Uhr RK Abend Jahresabschluss 2022

Die RK Abende finden im Haus Keller in Laggenbeck statt. Ortswechsel werden vorher bekannt gegeben.

Informationen und weiterführende Erläuterungen zu den Veranstaltungen werden auf den RK
Abenden erteilt oder können beim Vorsitzenden (Hptm d.R. Th.Lüpping) und seinem Stellvertreter
(OFw d.R. M.Flaake) erfragt werden.

In der Jahresplanung 2022 sind nicht alle DVag’s aufgeführt. Informationen hierzu werden mit ausreichendem, zeitlichem Vorlauf an die Mitglieder der RK weitergeleitet.
Termine oder Veranstaltungen können sich ändern. Entsprechende Infos werden bei den RK Abenden und zusätzlich per Mail übermittelt und erfolgen kurzfristig.
Text: # Th. Lüpping
Dezember 2021


 

Sommertour der RK Ibbenbüren 2021

24.09. – 26.09.21

 

Nach der von allen Seiten gelobten RK Sommerfahrt in 2020, war es für die Kameradinnen und Kameraden der RK Ibbenbüren selbstverständlich, wieder eine Sommerfahrt in 2021 durchzuführen.

Die finanzielle Grundlage hierfür, erfolgte durch stetes Einzahlen monatlicher Beträge in unseren „Helm“.

Die „Coronalage“ ließ es zu, dass Reisen unter entsprechenden Auflagen unternommen werden konnten.

 

In den Reisevorbereitungen ereignete sich leider die Schlechtwetterlage, die zu den verehrenden Flutkatastrophen u.a. an der Urft und an der Rur führte, die unfassbare Verwüstungen und Zerstörungen anrichteten.

Wir hatten unsere Unterkunft in der gerade neu erbauten Jugendherberge Eifel – Gemünd, in Vogelsang gebucht.

Aufgrund des Umstandes, dass fast alle Mitarbeiter der Herberge, privat, von der Flutkatastrophe betroffen waren, schloss diese umgehend.

Das Herbergswerk bot unserer Reisegruppe, als Alternative, die Euregio – Jugendherberge in Aachen an, welche wir selbstverständlich annahmen und wir uns hierfür nochmals bedanken.

 

Auch weitere vorgebuchte Reiseziele mussten umgebucht, respektive abgesagt werden, da auch hier durch die Flutkatastrophe, wie in Stolberg, die Innenstadt, durch das Hochwasser der Vicht, zerstört wurde.

 

Nach entsprechenden Reiseumplanungen, begannen wir die Reise am Freitag den 24.09. in aller „Hergottsfrühe“ in Richtung Niederrheinebene.

Das wir die Reise auch wieder antreten konnten, ist aber auch unserem promoviertem Busfahrer, dem Kameraden Reinhold Hühnerfuß zu verdanken, der uns alljährlich einen Reisebus der Fa. Forsmann organisiert und diesen dann auch selber fährt.

Besser kann man es nicht haben!

Nachdem einige Kilometer zurückgelegt waren, stellte, traditionell, „Reiseleiter und Tourenplaner“ Lüpping, das Ausflugswochenende mit allen geplanten Unternehmungen vor.

 

Das dieses Jahr schon wieder nicht der Besuch des Lindt & Sprüngli Werksverkaufs in Aachen in der Reiseplanung berücksichtigt wurde, bewog unsere weiblichen Reisemitglieder, sich an dem „Reiseleiter“, zu einem späteren Zeitpunkt, zu rächen …….

 

Unser erstes Ziel war der Braunkohletagebau in Hambach, den  wir vom Aussichtspunkt „Terra Nova“, von dem man einen kompletten, beeindruckenden Überblick  über den Tagebau hat, besichtigten.

Aufgrund der Coronalage werden leider seitens des Energiekonzerns RWE keine Tagebauführungen angeboten.

Die Dimensionen werden dem Betrachter zuerst gar nicht bewusst.

Der Tagebau hat eine Tiefe von ca. 411m an den tieften Stellen, an denen auch die Kohleflöze liegen.

Die dort im Einsatz befindlichen Braunkohlebagger, der Maschinenhersteller O&K

(Orenstein & Koppel) oder Krupp, sehen aus wie Spielzeuge, deren Abmessungen (hier der Bagger 288) jedoch in der Länge bis zu 220m, in der Breite bis zu 56m und in der Höhe bis zu 96m betragen.

Das Gewicht dieser Bagger, die die größten Landfahrzeuge der Welt sind, beträgt bis zu

13.500 to.

Das Schaufelrad mit einem Durchmesser von 21,60 m, bestückt mit 18 Kübeln, je 6,6 m3 Ladeinhalt, schafft eine Kohlefördermenge von 240.000 Tonnen / Tag oder 204.000m3 Abraum, täglich, das entspricht einer Beladung von 2.400 Güterwaggons.

Der Antrieb dieser Bagger erfolgt mittels Strom, bei einem Verbrauch von 16,65 Megawatt.

Das erste Reiseziel hatte schon einmal das Interesse aller geweckt und die Freude auf das weitere Programm.

 

Nach relativ kurzer Fahrt erreichten wir das Dreiländereck Deutschland – Niederlande – Belgien, den „Drielandenpunt“, auf dem Vaalserberg, in der Provinz Limburg, direkt bei der Stadt Vaals (NL) , dem höchsten Punkt Hollands, mit 322,20 müNN, der mit einem Granitstein gekennzeichnet ist, als auch der geographische Schnittpunkt, genannter drei Länder, ebenfalls durch einen Grenzstein gekennzeichnet und einer Fahnenanordnung.

Auf belgischer Seite, die zu der Wallonischen Region gehört, befindet sich auch der 34m hohe Aussichtsturm, der „Balduin Turm“.

Von dort oben erhält man einen Rundblick in die Eifel, über Aachen, ins Auge fällt hier das architektonisch, futuristisch gebaute Klinikum der RWTH Aachen, blickt in die holländische Provinz Limburg und in den Park Naturell Haute-Eifel, in Belgien.

 

Im Anschluss dieser Besichtigung, fuhren wir zu unserem Tagesziel, der Euregio – Jungendherberge nach Aachen, unweit vom Campus und dem Aachener Wald gelegen.

Nach dem Check-in, und dem beziehen der „Stuben“ (moderne, gepflegte Doppelzimmer im Hotelstyle), trafen wir uns im Herbergshof genossen den Sommertag und schlossen den Tag bei einem guten Abendessen in einer nahe gelegenen Waldschänke.

 

Der zweite Tag unserer RK Fahrt, stand im Focus der Sicherheitspolitischen Bildung.

Wir fuhren nach Vogelsang zum „Internationalen Platz“ (Forum Vogelsang IP), der NS-Dokumentationsstätte, einer damaligen NS-Ordensburg, wo wir eine 2,5 stündige Außenführung gebucht hatten.

Wie in der Planungsphase der Reise, durch die Mitarbeiter der Gedenkstätte bereits angekündigt, bot sich uns bei Ankunft ein erschreckender Anblick im Bereich der ehemaligen Parkplätze.

Die gesamte Fläche war voll gelagert, mit bis zu 4m hoch aufgeschüttetem Sperrmüll, Bauschutt, allem Unrat etc., der durch die Flutwellen zerstört und mitgerissen wurde, aus den naheliegenden Orten, die durch die Urft und der Rur überflutet wurden.

Minuten der Stille und des Innehaltens, ob der Tatsache, dass hier Menschen alles verloren haben ….

 

Die NS Ordensburg Vogelsang ist eine Gedenkstätte, eine Dauerausstellung der NS Dokumentation, gegen das Vergessen, im Wesentlichen aber sollen den Besuchern in dieser Dauerausstellung „Bestimmung Herrenmensch“ keine einfachen Antworten gegeben werden. Sie will dazu animieren, sich selbst in diese Zeit, in diesen Drill zu versetzen; wie hätte „ich“ reagiert, hätte „ich“ mich auch als Herrenmensch gesehen, hätte „ich“ mich dem verweigert?

Welche Versprechungen wurden den jungen Männern von der Parteiführung hinsichtlich ihrer Zukunft gemacht, waren sie durch Drill und Formierung dazu vorbestimmt sich an Verbrechen zu beteiligen oder konnten sie auch „Nein“ sagen.

Sahen sie sich selbst als Herrenmenschen und handelten auch so?

 

Um besser verstehen zu können, wie es zu den größten Verbrechen in der europäischen Geschichte kommen konnte, müssen wir uns die Menschen in ihrer Zeit, ihre Überzeugungen, Prägungen und ihr Tun anschauen.

 

Im Anschluss an die Führung bleiben Fragen:

Wie hätten wir selbst gedacht und gehandelt?

Gibt es heute vergleichbare Situationen auf der Welt?

Was bedeuten uns Demokratie und Pluralität in unserer heutigen Gesellschaft?

 

Zeitliche Dokumentation der jetzigen Gedenkstätte

1934

Baubeginn der Ordensburg (von insgesamt 3 Ordensburgen im Dritten Reich), zur Schulung des Führungsnachwuchses der NSDAP

1936

Beginn des Lehrbetriebes

1939

Einstellung des Lehrbetriebes mit Beginn des Zweiten Weltkrieges

1942

Nutzung durch Adolf Hitler Schulen

1945

Besetzung durch US Armee

1946

Gründung Truppenübungsplatz „Camp Vogelsang“ des Britischen Militärs

Zwangsräumung des Dorfes Wollseifen zur Nutzung als Übungsplatz

1950 – 2005

Nutzung des TrpÜbPl durch das belgische Militär

2006

Öffnung für Besucher als „Internationaler Platz“

2008

Gründung der Vogelsang IP GmbH

2012

Beginn Umbau für Forum Vogelsang IP

seit 2016

Forum Vogelsang IP mit NS Dokumentation und Nationalpark – Zentrum Eifel

 

——- 

Im Rahmen der weiteren Tagesplanung genossen wir die Wartezeit auf unsere gebuchte Schifffahrt in einem Ausflugslokal, nahe der Anlegestelle.

 

Die 2 stündige Rurseeschifffahrt auf dem Obersee lässt sich einfach beschreiben:

Wunderschöne, ruhige Natur, Ent6spannung pur, zumal auch die Schiffe ausschließlich, elektrobetriebene Antreibe haben und ruhig über das Wasser gleiten.

 

Der Rurrstausee wird durch die Rur gespeist, gliedert sich in den Obersee, der zum Rursee mit dem Paulushofdamm abschließt und der Rurstausee, als Untersee, schließt mit der Rurtalsperre ab.

Über beiden Seen gelegen, grenzt der Urftstausee an, der durch die Urft gespeist wird und trennt sich vom Rur-Obersee mit der Urftstaumauer, die wir auch bei unserer Schifffahrt angefahren haben.

 

Auf der Rückfahrt zur Jugendherberge kamen wir durchzwei Ortschaften, die durch die vorab genannten Hochwasser zerstört wurden, in denen die Anwohner begonnen hatten, ihr hab und Gut wieder aufzubauen.

Das ist bedrückend, so etwas zu sehen.

 

Den Tag schlossen wir wiederum bei einem Abendessen in der Waldschänke.

 

Der letzte Ausflugstag stand wiederum im Zeichnen der Technik.

Nach dem Frühstück und dem Räumen der „Stuben“ fuhren wir zu dem „Köpchenwerk“ nach Herdecke, am Hengsteysee, in dem wir über „Die Industriedenkmal Stiftung“ eine Führung gebucht hatten.

Warum das Köpchenwerk?

„Reiseleiter Lüpping“ hatte es im Jahre 1987, im Rahmen einer Wasserbauexkursion, während seines Studiums besucht.

Zu diesem Zeitpunkt wurde gerade das neue Speicherkraftwerk gebaut.

 

Bei dem Köpchenwerk handelte es sich um ein national bedeutendes Monument der Energiewirtschaft in unserem Lande.

Wenn man die Autobahn A 1 in Richtung Köln fährt, sieht man in Höhe der AS Hagen Nord, zur rechten Seite zwei große Rohrleitungen die den Berg des Ardeygebirges hinunter führen – es sind die alten Fallleitungen vom Speicherbecken in das Turbinenhaus.

 

Das „alte Köpchenwerk“ wurde in den Jahren 1927 – 1930 von der „Arge Köpchenwerk“

(Grün & Bilfinger und Ph.Holzmann), mit bis zu 2.000 Arbeitskräft6en zu Spitzenzeiten auf der Baustelle,  gebaut und steht seit 1986 unter Denkmalschutz.

Seinen Namen hat das Köpchenwerk durch seinen Ideengeber. Arthur Köpchen, damaliger Technischer Vorstand der Rheinisch Westfälischen Elektrizitätswerk AG.

Nach einer Betriebszeit von 64 Jahren, wurde es 1994 stillgelegt.

 

Das neue Köpchenwerk wurde von 1985 bis 1989 , durch den Baukonzern Hochtief gebaut.

Bei der Baugrube für den Turbinentisch wurde eine 50 m tiefe Baugrube erstellt, damals, zu dem Zeitpunkt, die tiefte Baugrube Deutschlands, in der dann später eine Francisturbine (Hohe Fallhöhen, große Wassermengen), eingebaut wurde.

Die Turbine liegt somit auch ca. 50 m unter dem Wasserspiegel des Hengsteysees, damit Kavitationsschäden an der Turbine vermieden werden.

 

Zwischen der Pumpturbine und dem Druckstollen ist der weltweit größte Kugelschieber mit einem Innendurchmesser von 3,30m, eingebaut.

Die Verbindung zwischen dem Speicherbecken und dem Kraftwerk, bildet ein 400m langer, in den Berg gebauter Druckstollen mit einem Durchmesser von 4,75m.

Der Durchfluss vom Oberbecken zum Druckstollen, kann mit einem Zylinderschütz von 5,50 m Durchmesser, geschlossen werden.

 

Technische Daten des neuen Kraftwerkes

Inhalt des Oberbeckens:1.600.000 

Nutzbarer Inhalt:1.533.000 m³

Fallhöhe:165,2–145,5 m

Bauzeit:1985–1989

Inbetriebnahme:8. August 1989

Ausbaudurchfluss im Pumpbetrieb:101,7 m³/s

Ausbaudurchfluss im Turbinenbetrieb:110 m³/s

Leistung im Pumpbetrieb:153,59 MW

Leistung im Turbinenbetrieb:153 MW

Arbeitsinhalt des Oberbeckens:649.000 kWh

Elektrisch nutzbarer Arbeitsinhalt:590.000 kWh

max. Pumpspeicher-Wirkungsgrad:80 %Drehzahl von Generator, Pumpe und Turbine:250 Umdrehungen pro Minute

 

 

Wirkungsweise

Die in den 1980er Jahren gebaute neue Kraftwerksanlage ist genauso wie das alte Werk ein Spitzenlast-Wasserkraftwerk. Während Zeiten mit geringerem Strombedarf (überwiegend nachts) wird Wasser aus dem Stausee in das gut 160 Meter höher auf einem Berg gelegene Speicherbecken gepumpt. Während Zeiten mit erhöhtem Strombedarf (überwiegend tagsüber) strömt das Wasser dann durch die Druckstollen (früher durch die sichtbaren Leitungen) und eine große reversible Francis-Pumpturbine in den See zurück. Dadurch können heute bis zu 153 MW elektrische Leistung bis zu vier Stunden lang produziert werden. Innerhalb von 70 Sekunden kann die Turbine von Stillstand auf Volllast gefahren werden. Die Turbine selbst befindet sich 50 Meter unterhalb des Wasserspiegels des Sees in einem Schacht.

Das Köpchenwerk nutzt den Höhenunterschied des Ruhrabhangs im Ardeygebirge aus

Der große Höhenunterschied ergibt sich aus der Notwendigkeit, im Pumpbetrieb jegliche Kavitationsgefahr auszuschließen. Die Welle von Turbine und Generator ist senkrecht angeordnet, der Läufer des Generators wiegt über 300 Tonnen. Die Verbindung zum Oberwasser wird durch einen in den Felsen gesprengten 396 Meter langen Stollen bereitgestellt, durch den eine einzelne Rohrleitung der Nennweite DN 4750 führt. Am Einlauf zur Pumpturbine befindet sich ein Kugelhahn der Nennweite DN 3300, der zur Zeit seiner Herstellung der größte seiner Art weltweit war. Die Armatur kann mit Hydraulikzylindern innerhalb von 32 Sekunden geschlossen werden.

Der Einsatz des Köpchenwerkes wird durch die RWE, vom Hauptlastverteiler in Brauweiler bei Köln vorgegeben.

Die Einspeisung der erforderlichen Strommenge, erfolgt dann innerhalb nur einer Minute, in das Netz.

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Nach diesem beeindruckenden, technischen Input setze die RK IBB ihre Sommerfahrt‘ gen Heimat fort, und beendete diese bei einem gemeinsamen Abendessen im Haus Keller. 

Alle Teilnehmer, Rita und Andreas Bockweg / Najia Benfrej und Reinhold Hühnerfuß / Ulrike und Hardy Schulz / Marion und Kurt Berlekamp / Ute und Jochen Herda / Edeltraut Brandebusemeyer und Benno Bosse / Michael Flaake / Reimund Bischof / Thomas Lüpping, waren von der Reise beeindruckt, das gute Wetter, die informativen Unternehmungen und die Kameradschaft untereinander, haben ein schönes Wochenende geformt.

In 2022 findet unsere nächste RK Fahrt statt! – ausschließlich in den Werksverkauf von Lindt & Sprüngli nach Aachen ;-))

Bilder in der Galerie!

Text: Thomas Lüpping

Bilder: Marion Berlekamp

 


42. Internationale Sanicole Airshow

Hechtel (B)

11. und 12.09.2021

 

 

Die Kameradinnen und Kameraden der RK Ibbenbüren, Marion und Kurt Berlekamp, Indra und Thomas Müller, Ulrich Berlekamp, Michael Flaake und Thomas Lüpping besuchten am jeweiligen Samstag und Sonntag die Militär-Flugschau in Hechtel.

 

Bei dieser Flugschau wurden sehr interessante Flugvorführungen dargeboten.

Neben den Einzelvorführungen und Soloprogrammen, gab es auch Formationsflüge.

 

Highlight bei diesen Formationsflügen von Strahlflugzeugen und Propellermaschinen war natürlich mit Abstand die

 

„Patrouille Swisse“ (CH) gefolgt von den

 

„BAF (Belgian Army Forces) Red Devils“ (B), den

„BAF „Thundertigers“, dem

„F 16 Demo Team „Zeus“ (GR), den

„Red Arrows“ (GB), dem

„Team „Raven“ (GB), dem

„Team Baby Blue“ (DK), dem

„Team „The Victors“ (B) ,dem

„Swiss Hornet Display Team“ (CH)

 

Ebenfalls „Gänsehautvorführungen“ wurden bei den nachfolgenden Kampfflugzeugen,  im Soloflug dargeboten, deren Schaueffekt noch durch das Abfeuern von Täuschkörpern, sogenannten „Flares“ unterstrichen wurde:

 

F 16 – „Dark Falcon“ (BAF)

F 16 C – “Fighting Falcon” (CH) und (PL)

Saab JAS-39 c –  “Grippen” (I) und (CZ)

Dassault Rafale C – “Vautour Bravo” (F)

Boing F/A – 18 C “Hornet” (GR)

Hawker Hunter F.6 (NL)

Alenia Aermacchi M – 346 Master (I)

Eurofighter Typhon “F 2000A” (I)

 

Auch bei den Vorführungen der nachfolgenden Hubschrauber  wurden fliegerische Höchstleistungen im Action Display geboten:

 

BAF Agusta A 109 – Hirundo (B)

NH 90 NFH / TTH (B) (der deutsche NH 90 war zwar da, bleib aber die 2 Tage am Boden – bestimmt wieder aus „sicherheitstechnischen Belangen ohne Flugerlaubnis)

Mil Mi – 24 „HIND“ (CZ)

Mil Mi – 17 „HIP“ (CZ)

Royal Navy Wildcat Demo – AW 159 Wildcat HMA Mk2 (GB)

PZL W-3A Sokol SAR (CZ)

 

Ein weiterer Programmpunkt, war die Flugvorführung des „Allspringers“ und Extremsportlers Felix Baumgartner, der sein Soloprogramm mit der „Red Bull“ Messerschmitt-Bölkow-Blohm Bo 105 C darbot.

 

Als Hingucker dürfen natürlich auf keiner Flugschau die Großflugzeuge und die Transportmaschinen und „Aufklärer“ fehlen:

 

Airbus A 400 M „Atlas“ (B)

Alenia C – 27J Spartan (I)

Northrop Grummen E-2 Hawkeye (F)

 

Airbus A 340 – 313 E, im Langsamflug der Air Belgium, auch sehenswert.

 

Für die Fans von Oldtimern unter den Flugbegeisterten, flogen nachfolgende Maschinen ihre Darbietungen:

 

„Bronco Demo Team“, mit der Rockwell OV-10 Bronco (D)

B-25N Mitchel (NL)

Hawker Fury Mk 1 – Baghdad Fury (B)

Supermarine Spitfire Mk.XVI (NL)

Canadian Vickers Canso PBY-5A-Catalania (GB)

Stampe SV-4C – Doppeldecker (B)

North American AT-6D Texan (B)

 

 

Aber auch der Themenbereich “Kunstflüge” blieb nicht vergessen, untermalt mit viel buntem Nebel und Qualm:

 

“Airborne Pyrotechnics” – GROB 109b Motor Glider (GB) – 2 Flugzeuge

 

“Skycats Wingwalkers” – Grumman G-164 A Ag-Cat – (S)

Die Besonderheit der “tollkühnen Vorführung” waren zwei Frauen die sich auf den Tragflächen des Doppeldeckers befanden und hier akrobatische Körperhaltungen, trotz Looping und weiterer Fluglagen darboten = Highlight

 

„Equipe de voltige“ – EXTRA 330 SC (F)

“Trescal Starduster” – Stolp Starduster Too SA 300, Doppeldecker (F)

 

Alles in allem bot sich ein mehr als interessantes Programm einer Flugschau.

   

     

 

 Weitere Bilder in der Galerie!

Text: # Thomas Lüpping

Bilder: # Michael Flaake

  


 

Kriegsgräberfürsorge der Reservistenkameradschaft Ibbenbüren

auf dem Zentralfriedhof am 06.11.2021

 

Die Reservistenkameradschaft Ibbenbüren, vertreten durch den Leitenden Hauptmann d.R. Thomas Lüpping,  dem Stabsfeldwebel a.D. d.R. Hardy Schulz und dem Beauftragten für Kriegsgräberfürsorge, Obergefreiter d.R. Thomas Müller, hat am Samstagvormittag, im Rahmen der Patenschaften mit der Stadt Ibbenbüren und dem VdK sowie im Rahmen ihrer Tätigkeitsbereiche der beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit, einen Arbeitseinsatz für die Kriegsgräberfürsorge auf dem Zentralfriedhof, „An der Reichsbahn“, durchgeführt.

Diese Arbeitseinsätze führt die RK IBB, zweimal im Jahr durch, damit die deutschen, polnischen und russischen Kriegsgräber ein dauerhaftes, ansehnliches Erscheinungsbild haben und um somit auch ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen und wollen beispielgebend, das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aufrechterhalten, als stete Mahnung zum Frieden.

 

Bei diesem Einsatz wurden  die nicht mehr lesbaren Namen der deutschen Kriegsgräber nachgezogen sowie die Grabstellen und Gehwege von Laub und Schmutz gesäubert.

Ein wichtiges Anliegen war der RK IBB aber auch, die im Nahbereich gelegenen polnischen Kriegsgräber wieder „sichtbar“ zu machen.

Die Grabsteine waren bereits mit den Bodendeckern überwachsen und nicht mehr erkennbar.

Bei dem im Frühjahr 2022 geplanten Arbeitseinsatz, werden u.a. die Grabinschriften der polnischen Gräber lesbar gemacht und neben der weiteren Pflege der deutschen Grabstellen, auch wieder die russischen Kriegsgräber gepflegt.

 

Durch einige Besucher des Friedhofes wurde Lob und Anerkennung gezollt, was natürlich die Motivation zu den Arbeitseinsätzen stärkt.

 

Die RK IBB wurde  vor kurzem darüber informiert, dass der VdK in Zusammenarbeit mit einer Studentin aus Münster, ein Informationsschild über die Kriegsgräber auf dem Zentralfriedhof fertigt und dieses dort aufstellen will.

Die RK IBB hofft hier auf weitere Information durch den VdK und auf einen entsprechend offiziellen, dem Anlass entsprechend gestalteten Termin mit den entsprechenden Protagonisten, zur Aufstellung des Schildes.

 

 

Bildunterschrift

Die Kameraden der RK IBB bei der Kriegsgräberpflege

(v.l.) Beuaftragter KrGrFü Obergefreiter d.R. Thomas Müller; Stabsfeldwebel a.D. d.R. Hardy Schulz; Leitender Hauptmann d.R. Thomas Lüpping

 

Bericht: #Thomas Lüpping

Bild. #Thomas Lüpping

 

Alle Beteiligten sind mit der Veröffentlichung des Bildes auf dem sie abgebildet sind, einverstanden.

Alle auf dem Bild dargestellten Beteiligten sind zweimalig gegen Corona geimpft.

 


Sommertour der RK Ibbenbüren

04.09.bis 06.09.2020

Am 04.09.2020 war es nach zwei Jahren endlich wieder soweit, die RK Ibbenbüren traf sich morgens um 0715 am Busbahnhof in Ibbenbüren um Ihre RK-Sommertour , im Zeichen der Sicherheitspolitischen Bildung (SIPOL),zu beginnen.

Als grobes Reiseziel hatte unser Vorsitzender Thomas Lüpping, der auch die Reise geplant hat, die Mosel und die Eifel angegeben.

Unser Kamerad Reinhold Hühnerfuß ermöglichte es wieder, dass wir den kleinen Clubbus, den wir auch schon vor zwei Jahren hatten, von dem Busunternehmen Forsmann, chartern konnten.

Dieses Mal waren auch wieder, nach langen Jahren, unsere Frauen und Partnerinnen mit dabei.

Nachdem alle Utensilien im Bus verstaut waren, begannen wir die Reise, natürlich unter der Prämisse der Corona Auflagen.

Nach Abfahrt klärte „Reiseleiter Lüpping“ alle Mitfahrenden über das Programm der anstehenden drei Tage auf.

 

Unser erstes Ziel war der Regierungsbunker in Ahrweiler, zu dessen Besichtigung wir eine Gruppenführung gebucht hatten.

In der fast 2-stündigen Führung, die von einem ehemaligen Offizier der Bundeswehr durchgeführt wurde, erfuhren wir alles Wissenswertes über den damaligen Betrieb des Bunkers, seiner ehemaligen Größe, seiner Funktionsweise und seiner Entstehungsgeschichte, mit allen interessanten, technischen Details sowie Wissenswertes über den Dienstbetrieb während der mehrmaligen 14 tägigen Übungen, die immer wieder, während der Betriebszeit des Bunkers, durchgeführt wurden.

Bei dem Regierungsbunker handelt es sich um ein beeindruckendes Relikt aus Zeiten des kalten Krieges.

 

Von Ahrweiler aus fuhren wir in Richtung Eifel und kehrten am Laacher See, am Hofladen des Kloster Maria Laach, zu unserer Kaffeepause ein.

Gestärkt fuhren wir dann gemächlich durch die kurvenreiche, landschaftlich sehr reizvolle Eifel, durch ihre kleinen Orte und Landschaften bis zu unserer Jugendherberge nach Manderscheid.

Nach dem Beziehen der Stuben stand das Abendessen beim örtlichen Italiener auf der Terrasse an, welches wir in gemütlicher Atmosphäre, guten Gesprächen und mit großem Hunger, zu später Abendstunde abschlossen.

 

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem reichhaltigem Frühstück nach Zeltingen-Rachtig, bis zur Fläche der ehemaligen Baustelleneinrichtung der Brückenbaustelle „Hochmoselbrücke“, von der aus wir das gigantische Brückenbauwerk, Europas zweithöchste Brücke, bestaunen konnten.

Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz führt leider keine Infoveranstaltungen mehr durch, das Bürgerinformationszentrum wurde nach der Inbetriebnahme der Brücke geschlossen.

Die bautechnischen Informationen über den Bau der Hochmoselbrücke und den während des Baus aufgetretenen bautechnischen „Besonderheiten“ erhielten wir durch unseren „Reiseleiter“.

Im Anschluss an die Besichtigung dieses imposanten Bauwerkes fuhren wir, oberhalb von Bremm, zu dem Aussichtspunkt am Gipfelkreuz Calmont.

Von hier oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Moselschleife bei Bremm.

Der Weinberg dort, ist der steilste Weinberg Europas, mit einer Höhe von 380 mNN und einer Neigung von 68 Grad, mit einer Rieslingweinlage.

An der dortigen Weinschänke war für uns bereits eingedeckt, da wir bei der Winzerin Frau Franzen unserer Mittagessen, eine deftige Gulaschsuppe, vorbestellt hatten, die wir uns mit einem kühlen, erfrischenden Glas Riesling, bei strahlendem Sonnenschein, schmecken ließen.

 

Nach der erholsamen Mittagspause, fuhren wir entlang der Mosel, nach Cochem.

Wie zu erwarten war, beschlossen die weiblichen Teilnehmer der Reisegruppe, auf Erkundungstour durch das Moseleldorado zu gehen.

Die männlichen Teilnehmer, unternahmen eine Moselfahrt.

Nach wie vor bei strahlendem Sonnenschein und wohlmundenden, gekühlten Weinen, der schönen Aussicht auf die Weinlagen entlang der Mosel, war Entspannung angesagt.

Die Rückreise zu unserer Jugendherberge führte uns wiederum durch die idyllischen Landschaften der Eifel.

Diesen sehr schönen, unternehmungsreichen Tag, beendeten wir wieder bei dem Italiener im Ort auf der Terrasse, bei gutem Essen, ausgedehnten Gesprächen und einem guten Tropfen.

 

Der Sonntagmorgen begann für alle Teilnehmer wiederum mit einem reichhaltigem Frühstück und dem abziehen der Betten, wie in der Jugendherberge üblich.

Tagesziel war das Deutsche Eck in Koblenz.

Ungeahnt der Tatsache, dass die meisten der Reisegruppe noch nie eine Reise dorthin unternommen hatten.

Umso mehr war es die richtige Wahl, dieses Ausflugziel anzusteuern.

Nachdem die ersten Eindrücke von dem Deutschen Eck gewonnen waren, fuhren wir mit der Seilbahn über den Rhein, hoch zur Festung Ehrenbreitstein.

Die Reisegruppe durchstreifte die Anlagen und genoss bei strahlendem Sonnenschein den herrlichen Weitblick von hier oben über Koblenz und in die Eifel hinein.

Zurück zum Deutschen Eck, fuhren wir ebenfalls mit der Seilbahn über den Rhein, aßen dann zu Mittag und traten die Heimreise an.

In Ibbenbüren angekommen, beendeten wir die Reise mit einem Abendessen im Haus Keller.

 

Alle Teilnehmer, Rita und Andreas Bockweg / Najia Benfrej und Reinhold Hühnerfuß / Ulrike und Hardy Schulz / Marion und Kurt Berlekamp / Filomenia DiRienzo und Mathias Herberth / Benno Bosse / Michael Flaake / Manuela Steinriede – Lüpping und Thomas Lüpping, waren von der Reise beeindruckt, das gute Wetter, die informativen Unternehmungen und die Kameradschaft untereinander, haben ein schönes Wochenende geformt.

 

In 2021 findet unsere nächste RK Fahrt statt!

 

Text: Thomas Lüpping

Bilder: Marion Berlekamp und Andreas Bockweg


Kriegsgräberfürsorge der Reservistenkameradschaft Ibbenbüren

auf dem Zentralfriedhof am 14.03.2020

Ein Tätigkeitsbereich der beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit, ist die Kriegsgräberfürsorge, die durch die Reservisten im In- und Ausland betrieben wird.

Die Reservistenkameradschaft Ibbenbüren ist dieser Aufgabe wiederum am Samstag den 14.03.2020 unter der Leitung von Hauptmann d.R. Thomas Lüpping und dem Beauftragten Kriegsgräberfürsorge Obergefreiter d.R. Thomas Müller, auf dem Zentralfriedhof „An der Reichsbahn“ nachgekommen.

Es wurden diesmal die deutschen Kriegsgräber gepflegt.

Die Randsteine wurden vom Moos befreit, die Gehwege gesäubert und aus den Rabatten wurden das Unkraut entfernt und die Grabsteine von Bewuchs befreit und ebenfalls gesäubert, so dass im ersten Step die Gräber wieder ein ansehnliches Bild erhalten.

Einige ältere Besucher des Friedhofes, sprachen uns Ihre Anerkennung für unsere Kriegsgräberpflege aus.

 

Am 11.Juni 2011 wurde die erste Patenschaft zwischen der RK und der Stadt Ibbenbüren, mit dem damaligen Bürgermeister Heinz Steingröver und dem damaligen Leiter des Ibbenbürener Bauhofes Werner Dierkes, mit einer Urkunde, bei einem Arbeitseinsatz auf dem Zentralfriedhof, ratifiziert.

 

Durch einen damaligen Eigenbericht in der Reservistenzeitung „Loyal“ wurde der Landesverband Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf unsere Patenschaft mit der der Stadt Ibbenbüren aufmerksam und nahm Kontakt auf.

 

Am 25. November 2014 wurde die  Patenschaft zwischen der Stadt Ibbenbüren, dem Landesverband Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge und der RK Ibbenbüren, erneuert.

Eine weitere Patenschaft unter Einbindung der Gemeinschaftshauptschule Ibbenbüren und der Helen-Keller-Schule, erfolgte ebenfalls.

Die Gemeinschaftshauptschule kümmert sich um die Pflege der Kriegsgräber am Riesenbecker Berg.

 

In Folge unserer Patenschaft, wurden Gespräche zwischen der Stadt und dem Volksbund über eine Umgestaltung der Kriegsgräber geführt, seitens des Volksbundes wurden auch finanzielle Mittel für die Stadt zur Verfügung gestellt und es wurde eine Umgestaltung der Gräber vorgenommen.

 

Die RK Ibbenbüren pflegt die Deutschen, die polnischen und die russischen Kriegsgräber auf dem Zentralfriedhof.

 

Mit der Patenschaft und unserer Tätigkeit setzen wir ein Zeichen gegen das Vergessen und wollen beispielgebend, dass das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft als stete Mahnung zum Frieden verstanden wird.

 

Der nächste Einsatz wird im Herbst diesen Jahres erfolgen.

Hierzu wird sich die RK noch über die weitere Gestaltung der Kriegsgräber mit der Stadt Ibbenbüren abstimmen.

Den Kameraden Benno Bosse, Jörg Gronemann, Andre Löchte, Clemens Meyer, Thomas-Mathias Müller und Thomas Lüpping, sei für Ihren Einsatz gedankt.

 


Vorstandswahlen bei der Reservistenkameradschaft Ibbenbüren

 31.01.2020

Nach vierjähriger Amtszeit standen bei der Reservistenkameradschaft Ibbenbüren am Freitag wieder Neuwahlen zum Vorstand an.

Die Wahl leiteten der Kreisvorsitzende und der Kreisorganisationsleiter der Kreisgruppe Steinfurt die sich im Haus Keller eingefunden hatten.

Auch nach der Wahl gibt es vertraute Gesichter im Vorstand, denn es wurden auch einige Vorstandsmitglieder in ihrer Funktion bestätigt.

Folgende Mitglieder gehören dem neu gewählten Vorstand an:

In seinem Amt wiederum bestätigt der Vorsitzende Hauptmann d.R. Thomas Lüpping,

1.Stellvertretender Vorsitzender und Internetbeauftragter ist Oberfeldwebel d.R. Michael Flaake,

2.stellvetretender Vorsitzender und Beauftragter Kriegsgräberfürsorge, ist Obergefreiter d.R. Thomas Mathias Müller,

Kassenwart ist Oberfeldarzt d.R. Eckhard Hillebrand,

Schriftführer ist Gefreiter d.R. Dieter Brunke,

die Revisoren sind Stabsfeldwebel a.D d.R. Hardy Schulz und Oberfeldwebel d.R. Reinhold Hühnerfuß,

stellvertretender Revisor ist Förderer Benno Bosse,

Zu den Kreisdelegierten wurden gewählt Hauptgefreiter d.R. Jochen Herda, Gefreiter d.R. Kurt Berlekamp und Obergefreiter d.R. Jörg Gronemann.

 

Im Rahmen der Patenschaft die zwischen der Stadt Ibbenbüren, dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge und der RK Ibbenbüren besteht, wird der RK IBB am 14.03.2020, ab 10:00 Uhr auf dem Zentralfriedhof An der Reichsbahn wieder der Kriegsgräberfürsorge nachkommen.

Ein weiteres Highlight der Verbandsarbeit, wird die Öffentlichkeitsarbeit im Oktober bei der „Tollen Knolle“ sein, bei der die RK IBB wieder ihre selbstgemachte, mittlerweile in Ibbenbüren bekannte, leckere Kartoffelsuppe anbieten wird.

Interessierte sind herzlich Willkommen und können sich im Rahmen der RK Abende, die immer am letzten Freitag im Monat ab 19:00 Uhr im Haus Keller in Laggenbeck stattfinden, über die freiwillige, beorderungsunabhängige Reservistenarbeit im Verband der Deutschen Bundeswehr e.V. informieren.

 

 

Bildunterschrift:
Der Vorstand der Reservistenkameradschaft Ibbenbüren wurde neu gewählt.
Nicht mit auf dem Bild: Oberfeldarzt d.R. Eckhard Hillebrand.


Kranzniederlegung am Volkstrauertag

17.11.2019

Mahnmal Schulstraße Ibbenbüren

Die RK Ibbenbüren war auch in 2019 wieder vom Bürgermeister der Stadt Ibbenbüren zur
Kranzniederlegung am Volkstrauertag eingeladen worden.
An dem Mahnmal in der Schulstraße trafen sich neben den Reservisten, der Knappenverein, die
Feuerwehr, das THW, das DRK, Abordnungen der Caritas sowie anderer gemeinnütziger
Organisationen und Abordnungen zweier Schützenvereine.
Die musikalische Untermalung der Veranstaltung erfolgte durch das Blechblassensemble der
Musikschule Ibbenbüren.
Die Begrüßungsansprache hielt der Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, der Prolog wurde durch
Pfarrer Andreas Finke und die Gedenkrede von Pfarrer i.R. Reinhard Paul gehalten.
Allesamt mahnten Sie in ihren Reden die Grausamkeiten der Kriege, die Sinnlosigkeit des Sterbens
von Zivilen und Soldaten.
Pfarrer Reinhard Paul schilderte seine Kindheitserlebnisse in den Kriegsjahren, schilderte die
Veränderung seines Vaters durch den Krieg, sehr eindrucksvoll und emotional.
Pfarrer Finke mahnte die Greul, dass Kinder im Krieg als Soldaten vor Ihren Eltern sterben müssen.
Zu dem Musikstück „Ich hatte einen Kameraden“, legten die Abordnungen die Kränze nieder.
Das Schlusswort erfolgte durch den Bürgermeister Herrn Dr.Schrameyer.
Die Reservisten der RK Ibbenbüren trafen sich im Anschluss der Gedenkfeier zu einem
gemeinschaftlichen Mittagessen.
Für die Teilnahme sei nachfolgenden Kameraden gedankt (alle d.R.):
Hauptmann Th. Lüpping / Stabsfeldwebel H. Schulz / Oberfeldwebel M. Flaake /
Stabsunteroffizier S. Althaus / Hauptgefreiter J. Herda / Obergefreiter A. Löchte / Obergefreiter J.
Gronemann / Obergefreiter J. Hertramph / Gefreiter K. Berlekamp
Text: Thomas Lüpping

Kartoffelfest „Tolle Knolle“ Ibbenbüren 2019

Die Reservistenkameradschaft Ibbenbüren ist seit Jahren auf dem Kartoffelfest „Tolle Knolle“ in
Ibbenbüren, welches in diesem Jahr am 05. und 06. Oktober stattfand, etabliert.
Im Rahmen eines der Aufgabenbereiche der freiwilligen, förderungsunabhängigen
Reservistenarbeit im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. ( VdRBw), leistet die
RK Ibbenbüren ihre Öffentlichkeitsarbeit mit einem Infostand auf dem Kartoffelfest.
Für die Kinder bieten wir das Nägelschlagen und den Kartoffelzielwurf an, alle Kinder erhalten
Webegeschenke des Reservistenverbandes und der Bundeswehr, als Belohnung.
Das Highlight ist aber der Verkauf von, an dem Stand, selbstgemachter, deftiger Kartoffelsuppe mit
Brot und Einlage.
Die RK Ibbenbüren hat sich hier mit der geschmackvollen Kartoffelsuppe einen Namen gemacht.
Viele Gäste bringen ihre „Tupperdosen“ mit, um sich für ein Mahl zu Hause einzudecken.
Der kulinarische Zuspruch ist uns mittlerweile sicher.
Die Kameraden der RK haben am Freitag den 04.10.19 den 12,50 m langen Stand, leider hat es
geregnet, aufgebaut und eingerichtet.
Am Samstagmorgen war die Küchencrew bereits um 0645 vor Ort und hat die ersten 120l
Kartoffelsuppe, mit den Zuhause vorbereiteten frischen Zutaten, angesetzt.
Ebenso am Sonntagmorgen.
Beide Tage verliefen zu unserer vollsten Zufriedenheit, bei beständigem Wetter, es bleib trocken.
Insgesamt haben wir ca.520 Portionen Kartoffelsuppe verkauft – die Töpfe waren am
Sonntagnachmittag bereits um 1700 leer.
Wir freuen uns schon auf die Öffentlichkeitsarbeit bei der Tollen Knolle in 2020.
An dieser Stelle sei allen Mitwirkenden, für Ihre Unterstützung, recht herzlich gedankt:
Küchencrew:
Kurt Berlekamp / Hardy Schulz / Jochen Herda / Dieter Brunke
Infostand / Kinderspiele:
Michael Flaake / Thomas Müller / Jürgen Hertramph / Mathias Herberth / Jörg Gronemann / Dirk Mentrup
Unterstützer Auf / Abbau:
Sascha Althaus / Sven Kisker / Andre Löchte
Gesamtleitender:
Thomas Lüpping
Text: Thomas Lüpping
Bilder: Marion Berlekamp

 

 


Airborne Wandeltocht 2019

 

Alljährlich findet in dem holländischen Ort  Oosterbeek der Airborne Wandeltocht statt.

In diesem Jahr wurde am Samstag den 07.09, der 73 te Airborne Wandeltocht durchgeführt.

 

Es handelt sich hierbei um einen Gedenkmarsch, der an die Kämpfe um Arnhem, im Rahmen der 1944 durchgeführten Operation Overlord, erinnert.

 

Der Airbornemarsch ist ein Volksfest, an dem Feierlichkeiten in ganz Oosterbeek stattfinden, ca. 60.000 Besucher sind alljährlich dabei, die dann die 40 Km, 25 Km oder 10 km Strecken marschieren.

Im ganzen Ort und entlang der Wegstrecken sind Imbissstände und Getränkestände aufgebaut, die Anlieger an den Wegstrecken sitzen in ihren Vorgärten, in denen sie selbst kleine Partys feiern und schauen und jubeln den Marschierenden zu.

Militärmusikkapellen untermalen die Veranstaltung mit Marsch- und Militärmusik.

 

Neben den zahlreichen Zivilisten sind auch Kompanien der holländischen Polizei, der holländischen Armee, der englischen Armee, der schottischen Armee sowie Polizei und Armeeeinheiten aus  Finnland und Dänemark dabei.

Vereinzelt sind auch Uniformträger anderer Armeen und  deutscher Reservisten dabei.

 

Zu Beginn des Marsches erfolgt in Formation der Vorbeimarsch aller Einheiten an der Ehrentribüne, an der auch in 2019 noch Veteranen die an den Kämpfen 1944 teilgenommen haben, anwesend waren.

 

Eine holländische Luftlandeeinheit hatte eine Ausstellung aufgebaut bei der auch ein Model der damaligen Gleitsegler, mit denen die Soldaten zu den damaligen Einsatzorten geflogen wurden, zu sehen war.

Hier und da an den Wegstrecken waren Nachstellungen der früheren Kampfhandlungen aufgebaut.

Alte Waffen, Kriegsgerät und Soldaten in damaligen Uniformen, stellten die Geschehnisse der damaligen Kampfhandlungen nach.

 

Als Abordnung der RK Ibbenbüren waren die Kameraden Uli Katzmann (9. Marsch), Daniel Katzmann (10. Marsch) und  Thomas Lüpping (4.Marsch) dabei und absolvierten die 10 Km Strecke.

 

Die Teilnahme in 2020 ist bereits beschlossen.

 

Text: Thomas Lüpping
Bilder Daniel Katzmann


 

Tag der Bundeswehr 2019

Am Samstag den 15.Juni 2019 besuchte wieder eine kleine Abordung der RK Ibbenbüren,  den Tag der Bundeswehr in der Lützow Kaserne in Münster Handorf.

Die Kameraden (alle d.R.) Oberfeldwebel Michael Flaake, Obergefreiter Andre Löchte, Obergefreiter Dirk Mentrup und Hauptmann Thomas Lüpping konnten interessante Ausstellungen und Vorführungen besichtigen.

Im Eingangsbereich hatte die britische Armee ein Pontonfahrzeug ausgestellt, die holländische Armee einen Infostand des Stabes des I. /Deutsch-Niederländischen Corps.

In der „Blaulichtmeile“ waren die Berufsfeuerwehr Münster, die Johanniter und das Technische Hilfswerk mit einer Vielzahl von Fahrzeugen und Ihren Infoständen vertreten.

Weitere  Ausstellungen der Marine, einer Aufklärungseinheit, der Wehrtechnischen Dienststelle WTD 91 aus Meppen, den zivilen Dienstleistungsbetrieben der Bundeswehr, diversen Sozialverbänden, den Luftrettungsdienst SAR, etc., etc., gab es zu besuchen.

 

Die Sportschule der Bundeswehr in Warendorf war mit einem Infostand der Wintersportler, den Bobfahrerinnen- und fahrern und den  Skeleton Athleten vertreten.

Die Greifvogelstation Wesel hatte einiger ihrer Greifvögel an dem Infostand.

 

Der interessanteste Teil aller Ausstellungen waren natürlich die dynamischen Präsentationen.

Ausgestellt waren hier ein alter, amerikanischer M 48 Panzer, sowie ein Leopard I, die auch in Action zu bestaunen waren.

Für die Besucher wurden mit diversen Kettenfahrzeugen, u.a. mit dem Leo II sowie einem Bergepanzer und diversen Aufklärungsfahrzeugen,  Rundfahrten durch das Freigelände angeboten.

Die Kochnationalmannschaft der Bundeswehr zeigte im Showcooking ihr Können und bot diverse Kostproben zum Verzehr an.

Natürlich gab es auch die Erbsensuppe aus der Feldküche.

 

Diverse Musikvorführungen u.a. ein Konzert mit dem Luftwaffenmusikcorps, Modeschauen, ein Gottesdienst und Vorführungen des Bundeswehrdienstleistungszentrums, rundeten den Tag der Bundeswehr ab.

 

Alles in Allem war es ein interessanter Tag für uns.

 

Text: Thomas Lüpping
Fotos: Thomas Lüpping