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Leuchtturmveranstaltung in Belgien, sicherheitspolitische Exkursion

Die Festung von Eben Emael ist immer noch ein Militärgebiet, unterhalten und gewartet wird sie aber von ehrenamtlichen historisch interessierten Frauen und Männern. Eine Führung (fast drei Stunden) ist unbedingt zu empfehlen.

Unscheinbarer Eingang zum Fort Eben-Emael.

Unscheinbarer Eingang zum Fort Eben-Emael.

Bildautor: Hans-Peter Limburg

Kranznierderlegung der Kreisgruppe Köln am neuen Ehrenmal.

Kranznierderlegung der Kreisgruppe Köln am neuen Ehrenmal.

Bildautor: Hilmert

Im Rahmen der sicherheitspolitischen Unterweisung bereitete die Reservistenkameradschaft  Köln linksrheinisch im Auftrag der Kreisgruppe Köln die diesjährige Leuchtturm- oder Mittelpunktveranstaltung vor und durch. Betrachtet wurden in Vorträgen und Diskussionen die Fähigkeiten und Anforderungen an die Fallschirmjägertruppe in den Auslandseinsätzen von heute mit dem Kommandounternehmen auf das belgische Fort Eben-Emael in Belgien.

Um die Geschehnisse von 1940 auch visuell zu erfassen, startete eine fast vierzig Mann/Frau starke Truppe unter Führung des Kreisvorsitzenden, Oberstleutnant der Reserve Hans-Peter Limburg, von der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn zu dieser belgischen Festung am Albert-Kanal. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden die Kölner von dem deutschen Reservisten Dieter Heckmann und einem niederländischen Kameraden begrüßt und in die Festung eingewiesen.

Fünf Kilometer südlich von Maastricht war Eben-Emael einst die größte Festungsanlage Europas. Bis zu 60 Meter unter der Erde und so groß wie 150 Fußballfelder begann 1940 hier der Krieg an der Westfront. Unter der sachkundigen Führung erfuhren die Kölner viel über den Aufbau der Festung und den Hergang der Geschehnisse am 10. und 11. Mai 1940.

82 deutsche Fallschirm-Pioniere erreichten mit Lastenseglern in den frühen Morgenstunden das als uneinnehmbar geltende Fort, landeten auf dem Dach der Anlage und eroberten die Festung. Dieser Handstreich bestärkte Hitler in seinen Allmachtfantasien. Schlachthergang und Auswirkungen können in unzähligen Populationen nachgelesen werden.

24 belgische und 6 deutsche Soldaten waren bei den Kämpfen ums Leben gekommen, über eintausend Belgier kamen in deutsche Kriegsgefangenschaft. Diese wurden streng getrennt von anderen Kriegsgefangenen gehalten, um zu verhindern, dass Informationen über den Einsatz der Lastensegler und den verwendeten Hohlladungen nach außen drangen.

Die Festung von Eben Emael ist immer noch ein Militärgebiet, unterhalten und gewartet wird sie aber von ehrenamtlichen historisch interessierten Frauen und Männern. Eine Führung (fast drei Stunden) ist unbedingt zu empfehlen.

Am neuen Ehrenmal vor der Festung hat die Delegation der Kreisgruppe Köln zum Gedenken der Toten und Opfer von Krieg und Gewalt einen Kranz niedergelegt. Mit einfühlsamen Worten von Oberst der Reserve Sönke Hilmert gedachten die Kölner Reservisten und ihre Gäste den Opfern beider Weltkriege.

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