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Reservistenkameradschaft Lünen

RK Lünen beteiligt sich beim virtuellen „Bremer Remote Marsch 2020“




Die Landesgruppe Bremen hatte die Leitlinien festgelegt und Mitglieder der RK Lünen und Freunde setzten sie in über 200 Km Entfernung um: Der virtuelle Bremer Remote Marsch!

Im Vorfeld wurde eine 24 Km lange Marschstrecke auf Lüner Stadtgebiet ausgearbeitet und erkundet. Dabei herausgekommen ist eine abwechslungsreiche Streckenführung entlang der Lippeauen, der Alstedder Mark sowie des Segelflugplatzes und der alten Eisenhütte Westfalia. Sogar im Innenstadtbereich können unsere Teilnehmer etwas „grün“ ins Straßenbild tragen. Neben der Natur standen auch militärhistorische Orte in Lünen im Fokus: So ging die Streckenführung an der alten Flak-Stellung und der Muna in Lünen-Alstedde vorbei.

Pünktlich um 11 Uhr begann unser Marschtag mit einem stillen Gedenkmoment an alle Kameraden in den verschiedensten Einsätzen. Dazu hat sich sogar ein Kamerad, der auf dem virtuellen AlisoMarsch unterwegs war, per Videoanruf zugeschaltet.

Durch die motorisierte „Marschaufsicht“ -welche auch für die Betreuung und Verpflegung auf der Strecke zuständig war- wurden die Teilnehmer in die Marschstrecke und ihre Besonderheiten eingewiesen:

Dann konnte es endlich losgehen!

Eine unplanmäßige Unterbrechung des Marsches erfuhren die Teilnehmer, als sie leider Zeuge eines Verkehrsunfalles wurden. Hier zeigte sich der kühle Kopf eines Soldaten in solchen Situationen!

Wie im Lehrbuch wurde die Rettungskette vorbildlich gestartet: Der Notruf wurde abgesetzt, ein Teil der Kameraden kümmerte sich um die erste Hilfe und Betreuung der Unfallbeteiligten, der andere Teil sicherte die Unfallstelle ab. Erst nach dem Eintreffen von Rettungswagen und Polizei konnte der Marsch mit erheblicher Verzögerung fortgesetzt werden. Zum Glück ist ausser Sachschaden und blauen Flecken nichts weiter passiert.

Bei einer Strecke von über 24 Km und schwül-warmen Sommerwetter waren regelmäßige Pausen wichtig:

Auf der gesamten Strecke wurden Verpflegungspunkte eingerichtet

und die „Marschaufsicht“ achtete penibel darauf, daß die Teilnehmer genug tranken.

So wurde an die Teilnehmer über 25 Liter Wasser und knapp 8 Kg Obst ausgegeben!

Am späten Nachmittag erreichten die letzten Teilnehmer den Biwakplatz auf Privatgelände, der auch der Zielort des Marsches war.

Nach dem Lösen der gestellten Aufgaben und der Erstellung eines Geländesandkastens der Lippeauen,

konnten die Teilnehmer die Uniform ausziehen und die Mission „Bremer Remote Marsch“ als VVAg mit UTE erfolgreich beenden. Grillwurst und Kaltgetränk wartete schon auf unsere Kameraden.

Im privaten Rahmen saßen wir noch in ziviler Kleidung bis zum Morgengrauen ums Lagerfeuer, um dann letztendlich hundemüde in die Schlafsäcke zu kriechen.

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