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Kreisgruppe Niederrhein

Erfolgsteam IMM braucht Verstärkung




Mehr als 1000 Zuschauer, 160 Wettkämpfer, 6 Nationen, 15 fordernde Stationen, 8 Stunden schwungvolles Bühnenprogramm und sogar 1 extra eingeflogener Hubschrauber – die Erfolgsbilanz des 37. Internationalen Mönchengladbacher Militärwettkampfs kann sich sehen lassen, wobei eine ganz wichtige Zahl fehlt: die 80. Denn ohne die 80 Mitglieder der Kreisgruppe Niederrhein des Reservistenverbandes und weitere 15 Angehörige befreundeter Kreisgruppen, die bereits ab 6:00 Uhr früh bis in den späten Abend tatkräftig mit angepackt haben, wäre an diesem Samstag rund um das Schloss Rheydt wohl wenig gelaufen.

„Ich bin stolz auf diese Kameraden, die ehrenamtlich viel Freizeit investiert haben, um Bundeswehr und Reservistenverband in der Öffentlichkeit angemessen darzustellen und den Wettkämpfern interessante Herausforderungen zu bieten“, betont der Leitende des IMM, Hauptmann die Reserve Markus Stops. „Ich bin auch sehr froh über die Hilfe der lebensälteren Reservisten: Ohne sie und ihre große Erfahrung würden wir eine derart umfangreiche und aufwändige Veranstaltung nicht stemmen können.“

Nicht nur die Teams aus Dänemark oder Italien hatten eine weite Anreise, sondern auch manche Unterstützer: Mehr als 500 Kilometer hatten beispielsweise Johanna Michelis und ihr Lebensgefährte Philipp Wogawa zurückzulegen, die in Stendal bei Magdeburg leben und an der Station 1 „Sicherheitspolitisches Quiz“ engagiert die Rolle von neugierigen Radio-Reportern spielten, die den Wettkämpfern knifflige Fragen stellten. Johanna Michelis ist bereits seit ihrer Kindheit eng mit dem IMM verbunden, hat ihn ihr Vater Helmut doch 1984 ins Leben gerufen. Der 67-Jährige unterstützt im Übrigen noch immer vielfältig, jetzt hinter den Kulissen.

„Für unsere Kreisgruppe war der IMM und der ihm angeschlossene Tag der Begegnung mit der Bundeswehr ein personeller Kraftakt“, sagt Stops. Man wolle dem Landeskommando Nordrhein-Westfalen schließlich ein Partner auf Augenhöhe sein. Das sei jedoch für berufstätige Reservisten wie ihn nicht immer einfach.

Es sei wichtig, dass der Wettkampf nach der Zwangspause durch die Pandemie im Jahr 2020 jetzt doch wieder habe stattfinden können, so dass nicht allzu viel Know-how verlorengegangen sei, stellt der Hauptmann fest. Er merkt aber kritisch an: Es habe jetzt einige Schwachstellen gegeben, die man beim nächsten Mal unbedingt wieder verbessern müsse. „Aber Hauptsache ist, dass der IMM nun überhaupt weitergeht.“

Der Nachfolger von Oberst d.R. Michelis, der den IMM seit 2017 leitet und bereits seit 2002 eng in die Vorbereitung eingebunden ist, sieht auch in der monatelangen Vorbereitung einiges Verbesserungspotenzial. Diese entscheidende Phase sei auf viel zu wenige Schultern verteilt. „Vier Musketiere allein gewinnen auf Dauer aber nicht jede neue Schlacht“, meint er augenzwinkernd. Es müssten unbedingt mehr Kameradinnen und Kameraden gefunden werden, die im Vorfeld nach ihren Möglichkeiten helfen, zum Beispiel bei der Vorbereitung der Siegerehrung, wozu auch ein Ablaufplan und die Ausgabe von Urkunden und Medaillen gehörten.

Markus Stops appelliert deshalb an alle interessierten Mitglieder: „Sprechen Sie mich an, bringen Sie sich mit Ihren Qualitäten ein! Das macht auch Spaß und lohnt sich. Schließlich ist unser IMM der größte und älteste regelmäßig durchgeführte militärische Vielseitigkeitswettkampf in Europa. Werden Sie ein Teil unseres Erfolgsteams!“

 

https://www.reservistenverband.de/nordrhein-westfalen/aktuelles/starker-auftritt-vor-schloss-kulisse/

 

Bildnachweise

 

01

Der Leitende des Internationalen Mönchengladbacher Militärwettkampfs, Hauptmann d.R. Markus Stops.

 

02

Ohne sie gebe es keine Großveranstaltung dieser Art: Die engagierten Funktioner sind noch in der Dunkelheit zur Befehlsausgabe angetreten.

 

03

„Wie viele Mitgliedsstaaten hat die NATO?“ Johanna Michelis und Philipp Wogawa stellten an der Station Wissensfragen, für die es Punkte gab.

 

04

Ebenfalls unverzichtbar: das Auswerteteam um (von links) Markus Guhl, Sonja Breuer und Claudia Kremer.

 

05

Begleitet hier Brigadegeneral Dieter Meyerhoff, den neuen Kommandeur des Landeskommando Nordrhein-Westfalen: der IMM-Gründer und langjährige Leitende, Oberst d.R. Helmut Michelis   Foto: Bundeswehr

 

1-4 Foto: mic

 

 

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