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IMM – Countdown für den 2.Oktober läuft




Vor dem Schloss Rheydt (v.l.): Katharina Wolff, Markus Stops und Vanessa Tiedemann.

Bildautor: H. Michelis

Oberstleutnant Thorsten Fey und Hauptmann Markus Stops bei der Abschlussbesprechung auf dem Parkplatz vor dem Schloss.

Bildautor: H.Michelis

Bundeswehr, Reservisten und ihre Partner präsentieren sich am Schloss Rheydt

 

Mit der Einweisung des Leitungs- und Funktionspersonals des „37. Internationalen Mönchengladbacher Militärwettkampfs“ hat am Wochenende am Schloss Rheydt der Endspurt zu der Großveranstaltung begonnen, die am Samstag, 2. Oktober, mit dem „Tag der Begegnung mit der Bundeswehr“ verknüpft ist. Im Vorjahr war der traditionsreiche Wettkampf wegen der Pandemie erstmals ausgefallen. Jetzt steht fest, dass es weitergeht – verbunden mit einem attraktiven Rahmenprogramm für Zuschauer jeden Alters. Ein nagelneuer Rettungshubschrauber, Fallschirmspringer und die Reservisten-Bigband Rheinland sind nur drei der zahlreichen Attraktionen. Die Soldatinnen und Soldaten freuen sich, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Trotz der Pandemie haben sich 180 Wettkämpfer aus fünf Nationen angemeldet, eine gewollt bunte Mischung aus aktiven Soldaten, Reservisten, Polizeibeamten und Mitgliedern von Hilfs- und Rettungsdiensten, darunter 19 Frauen. „Das macht deutlich, wie eng wir zum Schutz unserer Mitbürger zusammenarbeiten“, betont der Leitende des Wettkampfs, Hauptmann d.R. Markus Stops (41). Bei Neersbroich werden die Vierer-Mannschaften mit einem schweren Unfall konfrontiert – zum Glück nur eine realistische Übung, die vom Team um Katharina Wolff von der Notfalldarstellung Nordeifel und vom Jugendrotkreuz Mönchengladbach, Leitung Lea Strerath, ehrenamtlich unterstützt wird. Wolff macht bereits seit sieben Jahren beim IMM mit. Vanessa Tiedemann vom DRK Sankt Augustin hat 2019 erstmalig mitgemacht. „Es macht einfach Spaß, auch das internationale Flair ist toll“, meinen die beiden, die noch vor wenigen Tagen in anderen haupt- und ehrenamtlichen Hilfsorganisationen bei der Flutkatastrophe in Rheinbach, Swisttal und Bad Münstereifel geholfen haben.

Mit dem Genuss von Erbsensuppe auch für andere Gutes tun? Beim letzten IMM 2019 war im Innenhof des Schlosses Rheydt der legendäre Bundeswehr-Eintopf kostenlos an alle Zuschauer ausgeteilt worden – verbunden mit der Bitte um eine kleine Spende. 350 Euro konnten an den Förderverein „Insel Tobi“ übergeben werden, der Familien mit unheilbar kranken Kindern Auszeiten von der kraftraubenden Rund-um-die Uhr-Betreuung ermöglicht – eine Summe, die am 2. Oktober noch deutlich zu toppen ist, so hoffen die Veranstalter, das Landeskommando Nordrhein-Westfalen und der Reservistenverband, Kreisgruppe Niederrhein. „Wir beabsichtigen, die ganze Leistungsbreite unserer aktiven Bundeswehr und von uns Reservisten darzustellen“, betont der Leitende. Das Landeskommando habe aktuell Flutopfern geholfen und war auch in der Corona-Krise vielfältig aktiv. Die Fallschirmspringer, die erwartet werden, gehören zur Luftlandebrigade 1 in Saarlouis. Sie bildete das Evakuierungskommando aus Kabul.

Auf die Gäste wartet also nicht nur ein spannender Wettkampf, sondern auch eine Vorführung von Uniformen aus 66 Jahren Bundeswehr-Geschichte, eine Schau historischer Militärfahrzeuge und die Vorstellung eines modernen Flugfeldlöschfahrzeugs, das Brände mit tausenden Litern Wasser pro Minute bekämpfen kann. Wer möchte, kann mit dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr ins Gespräch kommen. Es besteht aus freiwilligen Mönchengladbacher Reservisten, die monatelang in Amtshilfe das Gesundheitsamt im Kampf gegen das Virus unterstützt haben. Oder mit Mitgliedern der Bundeswehr-Sportfördergruppe Köln sprechen, die sich mit ihren Spitzensportlern auf olympische Disziplinen konzentriert und vielleicht sogar einige Medaillen aus Tokio präsentiert.

Was aber genau an diesem Samstag umgesetzt werden kann, vermag Stops nicht sicher vorherzusagen. „Wir müssen natürlich auch die Corona-Entwicklung im Blick halten. So kompliziert war die Vorbereitung noch nie. Aber wir wollen Brücken bauen zwischen den Nationen“, betont Stops, der im Zivilberuf als Produktionsleiter in einem mittelständigen Unternehmen für Stromversorgungssysteme tätig ist. „Deshalb sind wir allen Widrigkeiten zum Trotz fest entschlossen, unseren lange geplanten Wettkampf und den Öffentlichkeitstag am 2. Oktober durchzuführen. Und wir hoffen an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr auf viele Besucher im und rund um das attraktive Wasserschloss.“

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