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Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Kreisgruppe Niederrhein

Neustart der Blaulichtmeile




Die fünfköpfige VdRBw-Mannschaft im Fußballstadion (v.l.): Mario Fritzsche, Stefan Thies, Thomas Nill, Dirk Hülser und Micky Dernbach.

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Hoher Besuch am Info-Zelt: der Bezirksvorsteher Süd, Ulrich Elsen (2.v.l.) mit Mario Fritzsche, Micky Dernbach sowie Dirk Hülser.

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Auf Wiedersehen bei der nächsten Blaulichtmeile voraussichtlich 2024 – einige Teilnehmer der Veranstaltung stellten sich am Abend zum Gruppenfoto.

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Organisationsleiter Stefan Thies im Gespräch mit einem interessierten Besucher des Campusfestes.

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Auch die aktive Bundeswehr war mit einem Team um Regierungsamtsrätin Jeannette Kleist vom Beratungsbüro Mönchengladbach vertreten.

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Blick auf das VdRBw-Zelt im Eingangsbereich des Sportcampus.

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Beim Fußball-Volksfest in Rheydt war auch der Reservistenverband am Ball

 

Nach der jahrelangen Corona-Zwangspause hat jetzt in Mönchengladbach endlich wieder eine Blaulichtmeile stattgefunden – die Kreisgruppe Niederrhein im Reservistenverband war natürlich wieder aktiv dabei. Bei dem lange erhofften Neustart hatten sich die Organisatoren diesmal an die Saisoneröffnung des Rheydter Spielvereins im nagelneuen Campuspark angekoppelt. So wurde nicht nur Fußball gespielt, sondern auch für die zwölf Behörden, Organisationen und Vereine geworben, die sich teils ehrenamtlich zum Schutz, zur Rettung und mit vielfältigen Hilfeleistungen für ihre Mitbürger engagieren.

 

Rund 300 Besucher steuerten gezielt das tarngefleckte Zelt des Reservistenverbandes an und informierten sich aus erster Hand über dessen Aktivitäten. Unter Leitung des Organisationsleiters Oberleutnant d.R. Stefan Thies wurden 25 Beratungsgespräche geführt und sogar direkt einige Neumitglieder gewonnen. Zum engagierten Team des VdRBw gehörten das Kreisvorstandsmitglied Stabsunteroffizier d.R. Thomas Nill, die Vorsitzenden der RK Mönchengladbach, Hauptmann d.R. Mario Fritzsche, und der RK Viersen-Brüggen, Obergefreiter d.R. Micky Dernbach, sowie Obergefreiter d.R. Dirk Hülser von der Mönchengladbacher Reservistenkameradschaft.

 

Der Ehrenvorsitzende der Kreisgruppe, Oberst d.R. Helmut Michelis, begleitete den Bezirksvorsteher Süd und ehemaligen Mönchengladbacher Bürgermeister Ulrich Elsen zum Info-Stand. Der Kommunalpolitiker würdigte das freiwillige Engagement der Reservisten, das gerade jetzt angesichts der Besorgnis erregenden sicherheitspolitischen Lage besonders wichtig sei. Elsen versprach eine weitere Unterstützung der Stadt vor allem beim jährlichen Internationalen Militärwettkampf IMM, der am Samstag, 1. Oktober, rund um das Schloss Rheydt stattfindet – in diesem Jahr zum stolzen 38. Mal und im Rahmen eines bunten „Tages der Begegnung mit der Bundeswehr“ für jedermann.

 

Das Zelt des Verbandes war eingegliedert in eine beeindruckende Blaulichtmeile mit Präsentationen von A wie Arbeiter-Samariter-Bund mit ihrer neuen Aufklärungsdrohne bis Z wie Zoll, der mit seinem vierbeinigen Star „Emil“ begeisterte: Der Labrador arbeitet als Spürhund und hat bereits größere Mengen Kokain entdeckt.  Auch die Karriereberatung der Bundeswehr war mit einem Karrieremobil beteiligt. Interessierte schauten sich ebenfalls die neue Anlage genauer an: Mit einem Gesamtvolumen von 4,6 Millionen Euro ist das alte Stadion des „Spö“, wie der Rheydter Spielverein im Volksmund genannt wird, zu einem modernen Sportpark ausgebaut worden.

 

Der Verein „Sicher miteinander” ist vor 15 Jahren in der größten Stadt am linken Niederrhein gegründet worden und hat bundesweit Maßstäbe gesetzt. Wesentlich Impulse dafür kamen aus der Kreisgruppe Niederrhein; der damalige Vorsitzende Michelis gehört zu den Gründungsmitgliedern. „Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen allen Einrichtungen. Denn wer sich gut kennt, kann im Ernstfall noch besser zusammenarbeiten”, erläuterte Stabsfeldwebel a.D. Berthold Nielsen, der SiMi-Vorsitzende, vor der Ortspresse.  „Wir wollen letztlich erreichen, dass Bürger und Unternehmen ein wenig mehr Mitverantwortung übernehmen, wenn es um die Gestaltung und Förderung der Sicherheit in unserer Stadt geht.” Außerdem will der Verein Jugendliche für die häufig ehrenamtliche Arbeit der Retter, Helfer und Beschützer interessieren. Mit der Blaulichtmeile beim Campus-Fest ist man damit wieder ein gutes Stück vorangekommen.

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