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Reservistenkameradschaft Paderborn

# Tag des Ehrenamtes -einfach wir oder doch „In the army now“?!




Das „Wir“ macht eine Gesellschaft aus, nicht der Einzelne, sondern das Gemeinsame….deshalb stehen wir hier, am Tag des Ehrenamtes – als Reservisten der deutschen Bundeswehr, als Ehrenamtliche.

Dies sagt Thomas Weiffen, der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Paderborn, in der Paderborner Fußgängerzone zu einem Passanten. Dazu läuft im Hintergrund das Lied „In the army now“ – von Status Quo – nicht von den Reservisten gespielt, sondern aus einer Wohnung heraus, ohne jedoch, dass die liedabspielende Person selbst in Erscheinung tritt.

„Das kann ja heiter werden, wenn es den ganzen Tag rauf und runter läuft“ schmunzelt Thomas Weiffen. Er ist dabei ganz routiniert und sachlich, steht er doch selbst Tag für Tag im Blickfeld von Beobachtern, da er hautamtlicher Feuerwehrmann ist weiß er auch genau wie man mit solchen Situationen umzugehen hat.

„Wir bauen erstmal ganz in Ruhe auf“ teilt er dem eingesetzten Personal mit.

Hier gibt es auch einiges zu tun, so dass man sprichwörtlich alle Hände voll zu tun hat. Der Pavillon wird aufgebaut, dazu Tische und dann werden die Werbemittel vorbereitet.

„Der Reservistenverband hat uns exzellent unterstützt“, Kugelschreiber, Lanyards und Quietscheenten in Flecktarn, „das wird sehr gut funktionieren ist sich Thomas Weiffen sicher.“

Aber auch selbst war die RK schwer aktiv: eigene Baumwolltaschen mit gelber Schleife und RK Logo, dazu Grillzangen und Flaschenöffner; alles mit eigenem Logo und der Internetadresse.

Diese positive Unterstützung und Vorbereitung zahlt sich natürlich auch am Infostand der Reservisten direkt aus.

Philipp Hoppe meint dazu „Es ist toll nicht auf jeden einzelnen Kugelschreiber achten zu müssen. Besonders die Quietscheenten in Flecktarn sind sehr gefragt, aber unsere eigenen Werbemittel sind auch top. Es ist toll hier dieses mal so gut aufgestellt zu sein.“

„Ganz besonders stolz sind wir aber auf unsere kleinen Eichen“ berichtet Thomas Weiffen. „Diese Eichen haben wir selbst vor ungefähr 12 Monaten gepflanzt und nun sind die circa 100 Eichen knapp 10 cm groß geworden“…und warten darauf von den Paderborner Bürgerinnen und Bürgern am Glücksrad gewonnen zu werden. Mit diesem sehr nachhaltigen Präsent haben wir ganz tolle Erfahrungen gesammelt. Die Leute sind sehr begeistert von den Eichen und freuen sich sehr diese „in Pflege“ zu nehmen. Dabei bekommen die glücklichen Gewinner auch ein Kärtchen mit, dass die Bilder der eingepflanzten Eichen auch in sozialen Medien geteilt werden können.

„Wir freuen uns schon sehr darauf, sobald die ersten Bilder zurückkommen.“

Zwischenzeitlich ist der Stand der Reservisten voll einsatzbereit und mächtig gefragt unter den Passanten. 6 Kameraden –auch aus der Reservistenkameradschaft Hövelhof- packen mit an und agieren als ein eingespieltes Team.

Dabei zeigt sich Philipp Hoppe besonders erfreut, dass so viele kleine Kinder und auch Erwachsene sich am Glücksrad einfinden. „Das zeigt, dass wir noch mitten in der Gesellschaft stehen.“ So kann er, der am Glücksrad steht, zuversichtlich in die große Anzahl an Personen blicken. „Viele Kinder die sich freuen bei uns am Glücksrad zu drehen, aber auch einige Mitbürger, die sich schnell als ehemalige Soldaten outen…und Status quo läuft auch nicht mehr“ fügt er mit einem leichten Grinsen hinzu. Mit vielen Personen kommen die Reservisten heute ins Gespräch, auch, um sie für die Reserve zu begeistern. Dabei sind es jedoch dieses Jahr nicht so viele, wie in den vergangenen Jahren. „Der Standort ist diesmal nicht so optimal, Corona spielt natürlich auch eine Rolle – und, dass langsam die Bundeswehr nicht mehr so in der Fläche und Gesellschaft vertreten ist“ gibt Thomas Weiffen zu bedenken. „Wir müssen uns nunmehr doppelt so viel anstrengen, dass die Reservistenarbeit und die Bundeswehr vor Ort beachtet werden und dass wir Mitglieder für uns begeistern.

Dabei ist besonders wichtig, dass die ehrenamtliche Arbeit nicht überbürokratisiert und aktiv unterstützt wird.“ Mit dieser Meinung steht Thomas Weiffen nicht alleine da, sondern weiß die gesamte RK hinter sich. „Wir müssen schneller in Entscheidungen und in der Unterstützung der Basis vor Ort sein und auch werden…hier wird die Arbeit gemacht und der Verband getragen.“ Diesmal lief die Zusammenarbeit mit dem Reservistenverband „wie geschnitten Brot“, Werbemittel, Organisatorisches und sogar ein Glücksrad aus der Bundesgeschäftsstelle wurde bereitgestellt“ schwärmt Thomas Weiffen, wofür er sich herzlich beim Landesgeschäftsführer und beim Organisationsleiter aus Arnsberg bedankt. „Solch eine Unterstützung –und auch Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit- wünscht man sich doch immer.“

 

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