DAS MAGAZIN

Monatlich informieren wir unsere Mitglieder mit der loyal über sicherheitspolitische Themen. Ab sofort können Mitglieder auch im Bereich Magazin die darin aufgeführten Artikel lesen!

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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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MITGLIEDSCHAFT

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RAG Marsch Bergisch-Land

Die RAG Marsch wurde Ende der 1980er Jahre gegründet und bis Ende 2017 von HF d.R. Heinz Peter Schröder und seinem Stellvertreter HF d.R. Arno Köther geführt. 2018 übernahmen OG d.R. Martin Brand und SU d.R. Bernd Mayer den Vorsitz.

Die RAG ist ein lockerer Zusammenschluss von marschbegeisterten Reservisten aller Dienstgradgruppen aus dem Raum Wuppertal – Essen – Düsseldorf. In der Regel nehmen die Kameraden einmal im Monat in Uniform an einem der vom Deutschen Volkssportverband DVV ausgerichteten Wandertag-Veranstaltungen in der näheren Umgebung teil, oft begleitet von Familienmitgliedern und Freunden.

Des Weiteren werden auch die Angebote an nationalen und internationalen Märschen angenommen, wie Ardennen-Marsch, Blankenberge-Marsch und IJzer-Marsch in Belgien, Nimwegen-Marsch in den Niederlanden, Fulda-Marsch, Scharnhorst-Marsch, Möhnesee-Marsch, Hürtgenwald-Marsch usw.

 

 

UNSERE NÄCHSTEN TERMINE:

22. August 2020 – Distanzmarsch Hünxe ENTFÄLLT
August 2020 – Biwak Raum Hückeswagen
26. September 2020 – Möhnesee-Marsch mit Einschränkungen
03./04. Oktober 2020 – Fulda-Marsch ENTFÄLLT
10. Oktober 2020 – Hürtgenwaldmarsch ENTFÄLLT
24. Oktober 2020 – Loreley-Marsch – Koblenz, 60 km
12. oder 19. Dezember 2020 – Bastogne-Marsch, Ardennen

 

 

BREMER-REMOTE-MARSCH 27. Juni 2020

Lange war von uns auf Grund der Corona-Pandemie nichts mehr zu lesen; uns gibt es aber noch und wir haben uns über das Frühjahr jeder für sich mit diversen Veranstaltungen fit gehalten. Heute hat ein Teil von uns zur „neuen Normalität“ zurückgefunden: unter Beachtung der Corona-Verordnungen haben StUffz Luca Lützenkirchen, StGefr d.R. Toni Weinert und HptGefr d.R. Andreas Vogel am 1. Bremer-Remote-Marsch teilgenommen, zu dem Die Reserve in Bremen eingeladen hat. Hierbei galt es, eine Strecke von 24 km mit 10 kg Marschgepäck zu absolvieren, militärische Fragen zu beantworten und einen Geländesandkasten zu errichten. Insgesamt eine schöne Veranstaltung und ein tolles Gefühl, wieder gemeinsam in Kameradschaft aktiv sein zu können!
#jederzeitmarschbereit #RAGMarsch #BremerRemoteMarsch #diereserveinbremen

 

CORONA

Aufgrund der Corona-Krise wurden sämtliche dienstliche Veranstaltungen und Verbands-Veranstaltungen mit UTE vom Landeskommando NRW abgesagt, also auch unsere monatlichen Märsche. Einige Kameraden der RAG Marsch haben aber nach Lockerung der verhängten Einschränkungen allein oder zu zweit an virtuellen Märschen teilgenommen oder private Wanderungen unternommen, um sich fit zu halten – natürlich unter strikter Einhaltung der geforderten Auflagen. Da in Nordrhein-Westfalen seit dem 31. Mai die 10-Personen-Regel unter der Voraussetzung gilt, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen für vier Wochen nach dem Zusammentreffen sichergestellt werden kann, schmiedet unser Vorstand schon eifrig Pläne für gemeinsame Märsche in Zivil.

 

10K3 – OSTERN 2020

Mit diesem Beitrag möchten auch wir an die drei Kameraden erinnern, die vor 10 Jahren beim „Karfreitagsgefecht“ gefallen sind. „Karfreitagsgefecht war eine militärische Auseinandersetzung im Rahmen des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan zwischen der Bundeswehr und den radikal-islamischen Taliban, unterstützt durch die Islamische Bewegung Usbekistans, in Afghanistan am 2. April 2010, bei dem auch drei deutsche Soldaten fielen. In der Folge kam es in Deutschland zu einer kurzzeitig erhöhten öffentlichen Aufmerksamkeit für den Einsatz. […] Hauptfeldwebel Nils Bruns (35 Jahre), Stabsgefreiter Robert Hartert (25) und Hauptgefreiter Martin Augustyniak (28) fielen im Karfreitagsgefecht. An sie wird unter anderem im Wald der Erinnerung gedacht, in dem sich heute der Ehrenhain Kundus befindet.“
Quelle: Wikipedia, aufgerufen am 14.04.2020

Anlässlich dieses 10. Jahrestages wurde zum #10k3-Marsch aufgerufen, den wir leider nicht gemeinsam durchführen konnten. Die aktuelle Situation und die damit einhergehenden Einschränkungen haben uns nämlich alle im Griff. Unsere gemeinsamen Märsche sind hiervon natürlich auch betroffen. Glücklicherweise verbietet uns niemand, die zivilen Wanderstiefel anzuziehen und alleine loszuziehen. Ein paar Kameraden haben sich also nicht aufhalten lassen und das schöne Osterwetter genutzt, um der Kameraden bei jeweils eigenen Märschen zu gedenken. Je Patch wurden übrigens 7 Euro an den Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V. gespendet.

 

WERMELSKIRCHEN 07.03.2020

Beim heutigen Marsch der RAG kam es nicht nur darauf an, gut zu Fuß zu sein. Ein sicherer Umgang mit Karte und Kompass hat die Wegfindung deutlich vereinfacht. Insgesamt 14 Kameraden aus dem Reservistenverband, der aktiven Truppe und der RSU-Kompanie Rheinland haben sich auf den Weg nach Wermelskirchen gemacht, um beim Marsch über knapp 16 Kilometer den Umgang mit Karte und Kompass in der Praxis zu üben. Auch wenn wir zwischendurch etwas gemogelt haben, konnten praktische Erfahrungen gesammelt und Wissen vertieft werden. Das nächste Mal wird es für uns am 4. April ernst. Auch dann steht wieder ein Orientierungsmarsch an – die Operation „Blindschleiche“.

 

HINDERNISBAHN 29.02.2020

Train Hard – Fight Easy! Unter diesem Motto stand der heutige Trainingstag für sechs Kameraden der RAG. Etwas untypisch haben wir uns heute nicht nur aufs marschieren konzentriert, sondern haben einen anstrengenden aber interessanten und lehrreichen Tag auf der Hindernisbahn verbracht. Die Idee hierzu hatten wir, als wir uns Gedanken zu einer angemessenen Vorbereitung für Wettkämpfe gemacht haben. Also wurde ein Termin gesucht und die Anfrage zur Nutzung einer Hindernisbahn gestellt. Wetter- oder besser gesagt feuchtigkeitsbedingt mussten wir Hindernisse wie den Schwebebalken leider auslassen – ABER! – Die gefürchtete Holzwand haben wir alle bezwingen können. Wovor man sich in der AGA am liebsten gedrückt hätte – wir haben es heute freiwillig gemacht und konnten einiges mitnehmen, was uns bei den anstehenden Wettkämpfen helfen wird. Am Ende waren wir uns einig: Wenn es nach uns geht, war es nicht das letzte Mal.

 

„NACHTSCHÄRMER” 15.02.2020

Zum ersten Mal nahmen fünf unserer Kameraden (HF d.R. Manfred Erdmann, SU d.R. Klaus Rogge, Fj Patrick Erdmann, U d.R. Johannes Bockelmann und HG d.R. Andreas Vogel) als Mannschaft am „Nachtschwärmer” teil. Hierbei handelt es sich um einen Orientierungsmarsch bei eingeschränkter Sicht im Raum Wesel, wo sowohl nach Karte/Kompass, Skizze, Marschkompasszahl als auch nach Luftbild eine Strecke von ca. 17 km absolviert werden musste. Darüber hinaus waren taktische Zeichen zu benennen und allgemein-militärische Fragen zu beantworten. Am Ende erreichte unsere Mannschaft einen respektablen 4. Platz!

 

HÜRTH 08.02.2020

Die „Wandergesellen Alt-Hürth” luden zu den Volkssporttagen ein, und sechs Kameraden der RAG Marsch folgten dem Ruf. Vier begaben sich nach einem kräftigen Frühstück im Bürgerhaus Hürth auf die 18-km-Strecke, und zwei Marschierer absolvierten den 24. Internationalen Rheinland-Marathon mit 42 km. Hürth liegt inmitten des Naturparks Rheinland, der auch rekultivierte Teile des früheren Rheinischen Braunkohle-Tagebaureviers umfasst, das inzwischen mit Laubbäumen aufgeforstet ist und mit etlichen kleinen Seen viele Erholungsuchende anlockt.

 

LEVERKUSEN „DHÜNN-ZAUBER” 25.01.2020

Heute haben wir die Marschsaison 2020 auf dem DVV-Permanentwanderweg in Leverkusen offiziell eröffnet. Mit 11 Kameraden ging es es nach einer gemeinsamen morgendlichen Stärkung am Start über die recht urban gehaltene Marschstrecke erst entlang der Dhünn und später durch ein Waldgebiet. Auf dem Rückweg und nach einem kurzen Abstecker an der Wupper entlang passierten wir die BayArena bevor wir die ersten 20 Kilometer auf unserem Marschkonto verbuchen konnten.

 

NEUJAHRS-BROCKENMARSCH 2020

Die Marschsaison 2020 eröffneten am 4. Januar unsere Kameraden Uffz d.R. Johannes Bockelmann, HptGefr d.R. Uwe Inhülsen und HptGefr d.R. Andreas Vogel. Bei tief winterlichen Verhältnissen nahmen sie am Neujahrs-Brockenmarsch in Sachsen-Anhalt teil.

Über 200 Reservisten aus ganz Deutschland folgten ebenfalls der Einladung der RK Halberstadt nach Schierke. In Gedenken an die überwundene Teilung Deutschlands wurde der Neujahrs-Brockenmarsch zum 13. Mal am ersten Januar-Wochenende ausgerichtet. Zu DDR-Zeiten war das Gebiet nahe der Grenze zu Niedersachsen militärische Sperrzone mit Abhöreinrichtungen des Ministeriums für Staatssicherheit. Seit dem 3. Dezember 1989 ist Norddeutschlands höchster Berg wieder frei zugänglich.

 

BASOGNE HISTORICAL WALK 2019

Während der Ardennen-Offensive im Dezember 1944 wurde die 101. US-Luftlandedivision unter der Führung von Brigadegeneral Anthony McAuliffe in Bastogne von deutschen Wehrmachts-Verbänden eingekesselt und durch General Heinrich von Lüttwitz zur Kapitulation aufgefordert. McAuliffes erste Reaktion darauf soll gewesen sein: „Nuts!”, was soviel wie „Quatsch!” bedeutet. Er und seine ca. 18.000 Männer ergaben sich nicht und konnten die umzingelte Stadt halten, die einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt darstellte, bis die 4. US-Panzerdivision unter General George Patton zu Hilfe kam. Diese Ereignisse gaben Bastogne den Beinamen „Nuts-City” – und den beiden Generälen zu Ehren wurden Denkmäler errichtet.

Am Samstag, den 14. Dezember, machten sich neun Reservisten der RAG Marsch „Bergisch Land” in Allerherrgottsfrühe auf den Weg nach Bastogne, um an den Feierlichkeiten zum 75. „Nuts-Wochenende” teilzunehmen. Kurz vor 7 Uhr traf sich die Gruppe im Sportzentrum in Bastogne und konnte sich für den „Historical Walk” einschreiben. Auf der „Straße der Befreiung” erreichten sie noch im Dunkeln als ersten Punkt auf dem 21-km-Marsch das extra zu den Feierlichkeiten dramatisch beleuchtete und mit vielen Fallschirmjäger-Puppen geschmückte amerikanische Ehrenmal „Mardasson Memorial”, das an die über 75.000 amerikanischen Soldaten erinnert, die während der Ardennenschlacht ums Leben kamen oder verwundet oder vermisst wurden.

Zweiter Anlaufpunkt war der „Peace Wood” (Wald des Friedens), der zum 50. Jubiläum der Befreiung angelegt wurde. 4.000 Bäume wurden 1994 in Form des Logos der UNICEF gepflanzt – den amerikanischen Veteranen gewidmet, die in den Ardennen kämpften, belgischen Kämpfern und allen Zivilisten und Militärs, die im Winter 1944/45 starben. Ein paar Kilometer weiter im Bois Jacques machte die Marschgruppe am Verpflegungspunkt neben dem Denkmal der Easy Company der 101. Airborne-Division Rast, wo ein großes Aufgebot an belgischen Polizisten auf „hohen Besuch” hindeutete.

Die vierte Station war nach ungefähr 11 Kilometern der deutsche Soldatenfriedhof Recogne, auf dem 6.800 deutsche Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. In der Kapelle gedachten die Reservisten der Gefallenen. Südlich von Recogne war der fünfte Anlaufpunkt eine Bison-Farm. Hier hatten viele der Reenactor-Gruppen Quartier bezogen, die den Marschieren auf der Strecke immer wieder begegneten, voll eingekleidet und ausgerüstet wie die US-Soldaten vor 75 Jahren. Kurz vor dem Ziel kam die Marschgruppe am Mahnmal vorbei, auf dem die Namen der Bürger von Bastogne verewigt sind, die als Soldaten, Widerstandskämpfer oder politische Gefangene ums Leben kamen. Im Ziel erhielt jeder Teilnehmer als Anerkennung für die erbrachte Marschleistung eine Urkunde.

Die Stadt war nun trotz des Nieselregens voller Touristen, gefühlt die Hälfte in US-Uniformen aus dem 2. Weltkrieg, teils mit Helmen, Gewehren und Handgranaten ausgestattet, manche Damen gekleidet und frisiert nach der Mode der 40er Jahre, auf den Straßen jede Menge patrouillierende Jeeps und Militär-LKWs, sodass man sich wie in einen alten Hollywoodfilm versetzt fühlte. In den Bastogne-Barracks konnte man in einer großen Uniform- und Ausrüstungsbörse sehen, wo sich die Passanten eingekleidet hatten. Im Außenbereich wurden historische Militärfahrzeuge vorgeführt, unter anderem ein Königstiger. Eine Militärbuchmesse rundete das Angebot ab.

Höhepunkt am Nachmittag war eine Parade durch die Stadt, angeführt von belgischen Offiziersanwärtern in schwarz-gold-roten Galauniformen mit weißen Federbüschen auf den Mützen, dahinter Westpoint-Kadetten, US-Soldaten, belgische und amerikanische Veteranen und viele Fahnenträger. An den Denkmälern von General McAuliffe und General Patton wurden Blumen niedergelegt. Alles in allem eine Veranstaltung, an die die Kameraden der RAG Marsch noch lange zurückdenken werden.

Zwei Tage später hielt übrigens Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine bewegende Rede am Mardasson Memorial.

 

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Termine
15.08.2020 0800 - 1600 Wesel

Fernmeldeausbildung
Theorie und Praxis
Veranstalter: Rhein-Ruhr

18.08.2020 2000 - 2200 Ratingen

Sicherheitspol. Vortrag
Veranstalter: Ratingen

21.08.2020 0900 - 23.08.2020 2000 Magdeburg

Wanderwochenende
Veranstalter: RAG Marsch Bergisch-Land