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GraPi-Schießen in der Wahner Heide




Scharf-Schießen mit Granatpistole in freiem Gelände

Der FwRes Köln, SF Enrico Elekes hat bereits 2015 Übungsmunition für die Granatpistole angefordert, um auf der neu eingerichteten Schießbahn im freien Gelände auf dem Standortübungsplatz Köln, Wahner Heide scharf zu schießen.

Die Kreisgruppen Köln und Bergisch Gladbach stellten das Leitungs- und Funktionspersonal.
Insgesamt 36 Teilnehmer aus vier Kreisgruppen kamen trotz des langen Fronleichnam-Wochenendes in die Wahner Heide, um am Freitag die Ausbildung an der Granatpistole mitzumachen und am AGSHP die Schulübungen S1 und S2 vorzuüben.

Am Samstag wurden durch den Sicherheitsoffizier, SF Osterburg, FwRes Mönchengladbach, zuerst die Absperrposten ausgesetzt und die roten Flaggen gehisst. Das war wichtig, da der Übungsplatz häufig von Spaziergängern (trotz Verbotes) betreten wird.
So wurden eine Frau, die ihren Hund ausführte und eine Joggerin von den Posten aufgehalten und zurück geschickt.

Das Schießen selbst lief ohne Probleme ab.
Bei der Übung S1 mussten in 50m Entfernung in ein Fenster und in 100m Entfernung in eine Tür geschossen werden. Dabei wurden die Latten der Tür regelmäßig zerschossen.
Das Ziel musste mehrfach neu aufgestellt werden.

Bei der Übung S2 war eine Schützengruppe in 200m Entfernung und ein Fahrzeug in 130m Entfernung zu bekämpfen.

Durch die Leuchtspur an der Granate und einer orangen Pulverwolke beim Aufschlag, konnten die Treffer erkannt und gewertet werden.
Es wurden jeweils 2 – 3 Durchgänge geschossen. Alle Reservisten haben die beiden Übungsanforderungen erfüllt.

Die Rangecontrol des Übungsplatzes beobachtete kritisch das Schießen. Es war nämlich das erste Mal, dass die neu eingerichtete Schießbahn genutzt wurde.
Aber man war sehr zufrieden mit Organisation und Ablauf der durch die Reservisten ausgerichteten Schießveranstaltung.

Auch das Wetter hatte mitgespielt. Während rund um Köln Unwetter tobten, war der Übungsplatz vom Regen verschont worden.
Im Gegenteil: Durch die Trockenheit hatte die Leuchtspur zum Ende des Schießens noch einen Grasbrand verursacht, der jedoch mit Einsatz von Feuerlöschern schnell gelöscht werden konnte.

Der Leitende, Oberstleutnant d.R. Peter Weyers, verabschiedete am Nachmittag die Reservisten von einem seltenen Schießen mit einer Granatpistole in freiem Gelände.

Bilder vom GraPi-Schießen gibt’s hier: click
Gerd Kemmerling

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