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Kreisgruppe Rhein-Ruhr

Hier wird nicht am Sandkasten ausgebildet: Ausbildungszug Rhein Ruhr im Aufwind




Seit geraumer Zeit bündelt die Kreisgruppe Rhein Ruhr in Ihrem Ausbildungszug Maßnahmen zum Kompetenzerhalt und zur Weiterbildung von Reservisten. Die Aktivitäten gehen dabei weit über die üblichen Themen die in IGF/KLF abgebildet werden hinaus. Was vor 3 Jahren mit 1 tägigen Veranstaltungen begann, hat sich zu einem Angebot von mehrtägigen Veranstaltungen entwickelt.

So fand beispielsweise im Spätherbst 2019 die Abschlussprüfung der Scharfschützenvorausbildung im Raum Wesel statt. Unter Leitung des Teams um StFw d.R. Jörg Rahnfeld, wurden die Teilnehmer bei Dunkelheit im Verfügungsraum abgesetzt und mussten verschiedene Aufnahmepunkte am linken Rheinufer finden.

Hier wurden Sie von den Booten des THW Wesel aufgenommen und über den Rhein gesetzt. Das THW Wesel nutzte diese Gelegenheit ebenfalls für eine Nachteinsatzübung und so wurden mit dem Ausbildungszug nebenbei auch Synergieeffekte für das Training von Einsatzkräften geschaffen.

Danach hatten die Teilnehmer die Aufgabe in 2er Teams sich bis zu einem Platz der Gruppe durchzuschlagen und dabei möglichst unerkannt zu bleiben. Das Handwerkszeug dazu, sprich das Können, wurde in den vorangegangenen 8 Ausbildungsabschnitten (64 Ausb.- Std.) erarbeitet. So waren im Raum Wesel 5 Teams zu jeweils 2 Personen unterwegs die sich mit improvisierten selbstgefertigten Tarnmaterial möglichst abseits der Wege und Straßen in Richtung Platz der Gruppe bewegten.

Für die „Lernstands- Kontrolle“ sorgten die eigens Verfügbaren mil.- Kfz die einmal mehr mit Ihren Fahrzeugen ein fester Bestandteil der Übung wurden. Die Fahrzeuge waren im „Einsatzraum“ unterwegs um die Teams aufzuspüren und, sollte das der Fall sein, wieder an ihren Absetzpunkt zurückzuführen.
Selbst mit per Funk vom Gefechtsstand geführten „Abfangteams“ war es nicht möglich die „Stalking“ Teams aufzuspüren geschweige denn einzufangen. Deren hoher Ausbildungsstand und Geschicklichkeit dadurch bestätigt wurde.

Möglicherweise lieferte auch hier die genaue Lageeinspielung die nötige Motivation für die Teilnehmer um zur Höchstleistung aufzulaufen. Denn nach Erreichen des Etappenzieles galt es bei Temperaturen um die 0 Grad im Freien zu übernachten.

Die Leitung des Ausbildungszuges war hier gefordert um ein glaubhaftes Szenario zu entwerfen und in die Tat umzusetzen.

Mit der Unterstützung des THW und den engagierten Mitgliedern konnte der Ausbildungszug dabei aus dem Vollen schöpfen.  So war deshalb auch kein einziges Mal von einer Übungskünstlichkeit die Rede.

Nicht das erste Mal das im Ausbildungszug Trainings stattfinden die nicht auf die Kaserne begrenzt sind sondern beinahe die Region mit einbinden. Von Übungskünstlichkeit daher keine Spur.
Hier wird nicht am Sandkasten ausgebildet. Das Szenario umfasste eine Intervention von „Österödland“ das sich nach einem Vorstoß gegen das Ruhrgebiet wieder zurückzog. Die Teilnehmer des Trainings hatten den Auftrag, die Verzögerung von Österödland zu stören und so eine Einkesselung zu ermöglichen.

Die Anforderungen an das Orga Teams lauteten daher nicht nur Kreativität für den Entwurf eines Fiktiven Szenarios sondern auch die Koordinierung.

Eine echte Leistung wenn man bedenkt, dass während des Trainings auch der zivile Betrieb auf Straßen und dem Rhein weitergeführt wird und nicht gestört werden darf.

Am Ende dieser Zwei Tage standen zwar erschöpfte, aber auch zufriedene Teilnehmer die um einige Infanteristische Fähigkeiten reicher sind.

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