Reservistenkameradschaft Westhausen

Aktuelles

06.07.2003

RK Westhausen auf militärgeschichtlichen Pfaden

Die inzwischen schon zur Tradition gewordene zweitägige Männerwallfahrt der Reservistenkameradschaft Westhausen (Ostalbkreis) führte in diesem Jahr im Zeitraum vom 05.-06. Juli 2003 in die Eifel und die Ardennen, um im Rahmen einer militärgeschichtlichen Rundfahrt in Deutschland, Belgien und Luxemburg die Ardennenoffensive des Dezembers 1944 nacherleben zu können.

In Bleialf wurde zur Beginn der Rundfahrt in die militärische Großlage von September bis Dezember 1944 im Gelände eingewiesen. Über Sankt Vith, einer belgischen Stadt, die bedingt durch die Besetzung durch deutsche Truppen nahezu vollständig von alliierten Bombern zerstört wurde, verlief die Weiterfahrt nach Bougné, wo die Lage der dort eingesetzten Kampfgruppe Peiper erläutert wurde. In La Gleize wurde die Kampfgruppe Peiper mangels Nachschub zerschlagen, worüber der anschließende Besuch im Museum "Ardennen 1944" informierte. Vor dem Museum steht noch einer der wenigen original erhaltenen Königstiger-Panzer.

In der Donnerberg-Kaserne in Eschweiler wurde für die Nacht Unterkunft bezogen. Nach einem kurzweiligem Kameradschaftsabend wurde die militärhistorische Rundfahrt früh am nächsten Morgen fortgesetzt.

Während am Vortag der Schwerpunkt der Rundfahrt auf der Lage im Dezember 1944 lag, war der zweite Tag geprägt von verschiedenen Besuchsvorhaben. Im Ortskern von Houffalize wurde ein erhaltener Panther-Panzer der 116. PD besichtigt, bevor die Weiterfahrt nach Recogne führte, wo sich ein deutscher Soldatenfriedhof befindet. In Gedenken der gefallenen Soldaten des 2. Weltkriegs und der Opfer der Gewaltherrschaft legten die Angehörigen der RK Westhausen in einer feierlichen Zeremonie dort ein Blumengebinde nieder.

Die Fahrt wurde nach Bastogne fortgesetzt. Hier wurde das monumentale, amerikanische Denkmal zur Ardennenschlacht und das zugehörige historische Museum besichtigt. In Diekirch (Luxemburg) folgte die Besichtigung des "Nationalen Militär-Museums", was zweifellos einer der Höhepunkte der Rundfahrt darstellte. Dieses Museum zeichnet sich durch eine hohe Detailgetreue und sehr realitätsnahe Darstellungen aus der Zeit der Ardennenoffensive aus, die durch die Ausstellung von entsprechendem Großgerät ergänzt werden.

Zum Abschluss der militärhistorischen Rundfahrt wurde in Irrel ein ehemaliges B-Werk des Westwalls in Augenschein genommen. Die Rückfahrt nach Westhausen erfolgte mit einem kulinarischem Zwischenstop in der Domstadt Speyer.
 

Text: Ralf Bodamer
Foto: Sebastian Fuchs
www.rk-westhausen.de

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