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22.01.2016

Abgeordnete mit Ministerin in der Türkei

Der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Verteidigungsausschuss, Ingo Gädechens, besuchte gemeinsam mit Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen das deutsche Einsatzkontingent in der Air Base Incirlik bei Adana in der Türkei. Vor Ort informierte sich die Delegation über die ersten Einsatzerfahrungen des deutschen Kontingentes beim Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Für den Verteidigungsexperten Gädechens war es eine besondere Herzensangelegenheit, die Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 "Immelmann" einen Monat nach Start der Bundeswehrmission im Einsatzland zu besuchen.

"Die deutschen Soldaten leisten einen sehr engagierten und professionellen Beitrag zur Bekämpfung der Terrormiliz IS. Der persönliche Mut aber auch das Können unserer Tornadopiloten verdient in höchstem Maße Anerkennung", so der CDU-Politiker.

In Incirlik sind derzeit sowohl Kampfflugzeuge der Luftwaffe vom Typ Tornado, die zu Aufklärungsflügen über dem IS-Gebiet starten, als auch ein deutsches Tankflugzeug vom Typ Airbus A310 der Flugbereitschaft des BMVg stationiert. Überlagert wurde der Besuch von der Debatte über die eingeschränkte Nachtflugtauglichkeit der deutschen Aufklärungsflugzeuge. Da die deutschen Tornados nur tagsüber eingesetzt werden sollen, hatte sich die Luftwaffe im Vorfeld dazu entschieden, ECR- und IDS-Tornados im Bauzustand Avionik-Variante A3 in den Einsatz zu schicken. Diese Variante ist zwar nachtflugtauglich, aber noch nicht mit moderner Nachtsichtunterstützung ausgestattet. Wichtiger war die bessere Einbindung in das Datennetzwerk, um im Verbund mit den Bündnispartnern zu agieren. Die Tornados können somit ihre hoch auflösenden digitalen Luftbilder direkt in das gemeinsame Führungsinformationssystem einspeisen.

"Die deutschen Tornados erfüllen trotz medialer Aufgeregtheit vollumfänglich die an sie gestellten Anforderungen. Die detaillierten Aufklärungsergebnisse haben bereits zu entscheidenden Erfolgen im Kampf gegen den IS geführt", sagt Gädechens. Eine uneingeschränkte Nachtsichtunterstützung ist auch für diese Aufklärungstornados von großer Bedeutung und werde deshalb kurzfristig nachgerüstet. Für das aktuelle Einsatzszenario wird diese Fähigkeit jedoch nicht benötigt. "Man merkte den Soldaten und Soldatinnen an, wie wenig Verständnis man für die Schlagzeilen in Heimat hat. Es ist bedauerlich, dass der Besuch, der dazu diente, den Soldaten für ihren hohen persönlichen Einsatz zu danken, wiederholt von solch einer überflüssigen Debatte überlagert wurde", so Gädechens.

(red)

Bild oben: Ingo Gädechens (links), Florian Hahn, Bundesministerin
Ursula von der Leyen und der Kommodore des Einsatzgeschwaders,
Oberst Michael Krah (Foto: Abgeordnetenbüro Gädechens).


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