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08.03.2016

2,5 Millionen Reservisten sind noch keine Mitglieder

Der Reservistenverband hat zurzeit rund 110.000 Mitglieder. Doch es könnten deutlich mehr sein. In Deutschland gibt es noch etwa 2,5 Millionen Männer und Frauen, die theoretisch wehrfähige Reservisten sind. Doch sie wissen es oft gar nicht. Deshalb wissen sie auch nicht, welche Möglichkeiten sie haben, sich für Deutschland zu engagieren.

Der Reservistenverband startet im April eine Mitgliedergewinnungskampagne unter dem Motto "Kameradschaft - das stärkste Netzwerk der Welt". Darüber informierte Sascha Rahn die 30 Teilnehmer des Medienseminares des Reservistenverbandes in Bonn. Der Vizepräsident für Kommunikation und digitale Transformation sprach mit den Landesinternet- und Landespressereferenten des Verbandes über die Ziele der Kampagne. "Sie müssen die Kampagne nach außen tragen - aber auch intern informieren, wenn sie gelingen soll", so der Korvettenkapitän der Reserve. Bundesgeschäftsführer Hans Uwe Mergener stellte klar: "Ich brauche Sie, denn Sie sind der Flaschenhals durch den wir unsere Botschaften an den Mann und die Frau bringen müssen".

Urheberrecht genau einhalten
Ein weiteres Thema des dreitägigen Seminars war die rechtssichere Nutzung von Fotos und deren Verbreitung. Die Teilnehmer wurden sensibilisiert, die Urheberrechtsbestimmungen einzuhalten, um teure Abmahnungen auszuschließen. Auch wurde ausführlich über einen bevorstehenden Relaunch des Internetauftritts gesprochen. Die Beauftragten der Länder wurden dazu auch an der Erstellung eines sogenannten Lastenheftes beteiligt. Dies ist Grundlage für eine bald stattfindende Ausschreibung des Projekts.

Digitalisierung schreitet rasend schnell voran
Thorsten Greiten, Geschäftsführer der Firma NetFederation aus Köln zeigte auf, weshalb sich der Reservistenverband in Sachen Internetauftritt fortentwickeln müsse. Er sprach über die rasende Digitalisierung in allen Bereichen. "Digitalität bedeutet, dass jede Information überall für jedes System und in Echtzeit verfügbar ist", so Greiten. Hierbei müsse der Reservistenverband Schritt halten. Doch dabei gelte es auch, die vorhandene Informationstechnik der zwei Geschwindigkeiten zu bedienen.
"Wir dürfen alte Systeme nicht abschalten, aber vor allem die neuen Medien nicht vernachlässigen. Dabei müssen alle Publikationen teilbar sein, sie dürfen nicht mehr im DIN-A-4-Format stattfinden und wir brauchen mobile Lösungen inklusive Apps mit fehlerfreien Schnittstellen", so der Kölner Unternehmer, der auch das Präsidium des Reservistenverbandes berät. Greiten betreut mit seiner Firma auch das laufende Internet-Relaunch-Projekt.

(dest)

Bild oben: Sascha Rahn ist Vizepräsident für
Kommunikation und digitale Transformation des Reservistenverbandes
(Foto: Wilhelm R. Schreieck).

Bild Mitte: Teilnehmer des Medienseminars des Reservistenverbandes
hören den Vorträgen zu (Foto: Wilhelm R. Schreieck).

Bild unten: Thorsten Greiten von der Firma NetFederation
aus Köln informiert über die Entwicklung der Digitalisierung
(Foto: Wilhelm R. Schreieck).


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