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21.03.2016

Drei Unternehmen sind "Partner der Reserve"

Das Verteidigungsministerium und der Reservistenverband haben im Hamburger Bahnhof in Berlin erstmals den gemeinschaftlichen Preis "Partner der Reserve" verliehen. Ausgezeichnet wurden Arbeitgeber, die sich aktiv für den Reservistendienst in der Bundeswehr einsetzen und ihre Mitarbeiter freistellen. Ehrungen erhielten das Ingenieur-Büro Bieschof für Arbeits-, Brandschutz-, Gefahrstoff- und Umweltmanagement aus Hannover, das IT-Beratungsunternehmen MarServices GmbH  aus Haag an der Amper und die Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH aus Brandenburg an der Havel.

In gediegenem Ambiente, neben Werken von Andy Warhol fand die erste Verleihung des Preises "Partner der Reserve" statt. Neben Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen und Verbandspräsident Roderich Kiesewetter MdB  war auch der Stellvertretende Generalinspekteur Markus Kneip anwesend.

Gewinn für beide Seiten
Als idealer Rahmen fungierte die beeindruckende Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, das Treffen aller 80 Einzelkammern. "Die drei heutigen Preisträger beweisen eindrucksvoll, wie mit individuell zugeschnittenen Modellen Bundeswehr und Wirtschaft gleichermaßen gewinnen können", sagte DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer.

Während das Licht das Innere des Hamburger Bahnhofs in warmes Butterblumengelb pinselte, betonte die Ministerin in ihrer Rede die Notwendigkeit der Kooperation von Wirtschaft und Bundeswehr. Die seit dem Aussetzen der Wehrpflicht auf Freiwilligkeit beruhende Freistellung sei wichtiger denn je: "Reservistinnen und Reservisten sind für uns unverzichtbar. Denn sie stehen als Bindeglieder zwischen der Truppe und den zivilen Arbeitgebern."

Sicherheitspolitik und Zusammenhalt der Gesellschaft
Ausgezeichnet wurden das Ingenieur-Büro Bieschof für Arbeits-, Brandschutz-, Gefahrstoff- und Umweltmanagement aus Hannover, das IT-Beratungsunternehmen MarServices GmbH  aus Haag an der Amper und die Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH aus Brandenburg an der Havel.

Präsident Kiesewetter hielt die Laudatio auf Geschäftsführer Marco Bieschof und regte zum Nachdenken an: "In der sicherheitspolitisch fragilen Lage, die wir derzeit erleben, kann durchaus die Frage gestellt werden, ob es nicht sinnvoll ist, Unternehmen mit entsprechenden Anreizen zu einer stärkeren Verbindlichkeit bei der Freistellung von Reservisten zu verpflichten."

Überkommenes Bild vom Reservistendient ablegen
Die Lobrede auf MarServices hielt Herr Dr. Gunther Quidde, Hauptgeschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern. Er mahnte an, dass Arbeitgeber vielfach noch ihr überkommenes Bild vom Reservistendient ablegen müssten, es gehe "mehr um Cyber als um Munition". Martin Arzberger, Gründer von MarServices, ist dies bereits klar: 2012 unterzeichnetet er mit der Luftwaffe einen Rahmenvertrag über gute Zusammenarbeit auf Basis von Reservistendienstleistungen.

Als dritter Laudator trat Generalleutnant Eberhard Zorn, Leiter der Abteilung Führung Streitkräfte im Verteidigungsministerium,  ans Pult. Vom weltweiten Einsatz deutscher Soldaten leitete Zorn zum Fachgebiet des dritten Laureaten über: Die Asklepios-Kliniken stellen regelmäßig zwei ihrer Chefärzte für den Reservistendienst im Psychotraumazentrum des Bundeswehrkrankenhauses in Berlin frei: "Durch diese langjährige Partnerschaft gelingt ein herausragender Austausch von Expertise zwischen dem zivilen und dem militärischen Bereich."
(vei/tsp)

Bild oben:
Verbandspräsident Roderich Kiesewetter zeichnet
Marco Bieschoff vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus.
(Foto: Dr. Victoria Eicker)

Bild Mitte:
Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen
spricht bei der Ehrung der "Partner der Reserve".
(Foto: Dr. Victoria Eicker)

Bild unten:
Laudatoren und Preisträger bei der
Auszeichnung der "Partner der Reserve".
(Foto: Dr. Victoria Eicker)


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