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Pressemitteilung zum Parlamentarischen Abend des Reservistenverbandes




Präsident Oswin Veith brachte Landesregimenter ins Spiel – von der Leyen: „Heimatschutz neu betrachten“

Berlin – Unter dem Motto „Willkommen Heimat – Reserve vor Ort“ hat der Reservistenverband seinen Parlamentarischen Abend veranstaltet. Rund 600 Gäste aus Bundeswehr, Politik und Gesellschaft kamen dazu in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin.

In seiner Rede betonte Verbandspräsident Oberst d.R. Oswin Veith, MdB, die gestiegene Bedeutung der Territorialen Reserve wie auch des Heimatschutzes. Durch die Refokussierung auf Bündnis- und Landesverteidigung seien nicht nur die Streitkräfte, sondern auch die Reserve stark gefordert – denn die Streitkräfte müssten im Falle der Landesverteidigung wieder schneller und stärker aufwachsen können. „Heimatschutz ist eine klassische Aufgabe der Reserve“, sagte Veith. „Der Reservistenverband steht als wichtiger Partner neben der aktiven Truppe. Wir müssen nicht nur die Bundeswehr weiterentwickeln, sondern auch die Reserve. Mit dem Pilotprojekt Ausbildung Ungedienter, das wir im April gemeinsam mit der Bundeswehr gestartet haben, entlasten wir die Streitkräfte in der Ausbildung“, erklärte Oberst d.R. Veith.

Die Bundesministerin der Verteidigung bekräftigte: „Mit dieser Öffnung wollen wir das große Potenzial der Ungedienten nutzen, um die Territoriale Reserve personell zu stärken.“

Landesregiment statt Regionaler Sicherungs- und Unterstützungskompanien

Der Präsident des Reservistenverbandes lenkte den Blick in seiner Rede auf die Allgemeine Reserve: „Es war unsere Idee, auch Angehörige der Allgemeinen Reserve über eine emotionale Bindung an die Heimatregion zum Engagement in der Reserve zu bewegen“, sagte er. „Die Streitkräftebasis plant – unter unserer aktiven Einbindung – ein erstes Pilotprojekt Landesregiment aus“. Das Konzept: Das erste Landesregiment wird bestehende Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanien zusammenfassen und einem Landeskommando unterstellt. Die Landesregimenter sollen dann sowohl in der Katastrophenhilfe wie auch bei Wach- und Sicherungsaufgaben eingesetzt werden.

Die Ministerin lobte die Expertise und die Kreativität des Verbandes. „Landesregimenter – das ist eine Möglichkeit, die Territoriale Reserve und den Heimatschutz neu zu betrachten“, sagte sie. Es sei aber noch viel zu tun. „Der Dienst in der Reserve muss attraktiver und flexibler werden“, sagte von der Leyen.

Verleihung Goldener Igel

Im Anschluss an die offiziellen Reden wurde in diesem Jahr der Medienpreis „Goldener Igel“ verliehen. Der Preis wird in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen vergeben und ist jeweils mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert. Zusätzlich hat die Jury zwei Sonderpreise in den Kategorien Nachwuchs und Recherche vergeben, die mit je 1.000 Euro dotiert sind. Die Gewinner lauten wie folgt:

  • Print – Vice Magazin: Bruderschaft der Vergessenen. Von Lorenz Hartwig.
  • Hörfunk – ARD/Radio Bremen: „Pulverfass Baltikum – Ein Feature über deutsche Soldaten an der Grenze zu Russland“. Von Justus Wilhelm.
  • Fernsehen – NDR: „Die Unbesiegbaren – Sport als Therapie gegen den Krieg im Kopf“. Von Juliane Möcklinghoff.

Sonderpreise:

  • Kategorie Nachwuchs – Jeversches Wochenblatt: Pia marschiert. Von Pia Miranda. Den Abschluss der Beitrags-Serie können Sie hier einsehen: https://bit.ly/2KUqWxH
  • Kategorie Recherche – taz: Die Akte Heimatschutz. Von Christina Schmidt, Martin Kaul und Daniel Schulz. Hier geht es zum Beitrag: http://www.taz.de/!5468003/

 

ENDE DER MELDUNG

Zeichenzahl (inkl. Leerzeichen: 3715)

Der Ansprechpartner zur dieser Meldung ist: Dr. Victoria Eicker, Fon: 030 4099865 91 oder 0176 1531 7724

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