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Reservistenverband fordert Geschlossenheit für unsere Soldaten bei gefährlicher Evakuierungsmission




Berlin – Das Ziel, in Afghanistan auf Dauer Frieden und Stabilität zu etablieren, ist nach dem Abzug der Koalitionstruppen schneller gescheitert, als fast alle erwartet haben. Die Bundeswehr steht nun wieder vor einer schwierigen und gefährlichen Mission. Der Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr und Bundestagsabgeordnete Oberst d.R. Prof. Dr. Patrick Sensburg fordert jetzt die volle Unterstützung der Gesellschaft für unsere Soldatinnen und Soldaten, die ihr Leben riskieren, um Menschen aus Afghanistan zu evakuieren:

„Die Fehler, die bei der politischen Bewertung der Situation in Afghanistan gemacht wurden, müssen gerade mit Blick auf Einsätze wie in Mali tiefgreifend aufgearbeitet werden. Hier muss insbesondere das Auswärtige Amt in Zukunft auf klarere Ziele hinarbeiten. Die Fehler von Afghanistan dürfen sich bei anderen Auslandseinsätzen auf keinen Fall wiederholen. Dies sind wir auch unseren Veteranen schuldig, die im Afghanistan-Einsatz gekämpft haben und sich jetzt z.B. um die Ortskräfte kümmern. Auch viele unserer Mitglieder waren in Afghanistan im Einsatz. Sie kennen das Land und die Menschen und sind nun von den Ereignissen tief erschüttert.

Jetzt geht es aber zunächst um den Rückhalt für unsere Soldatinnen und Soldaten. Sie haben rund 20 Jahre lang die Aufträge der Politik in Afghanistan vorbildlich und tapfer ausgeführt. Sie haben sich auch international viel Respekt und Anerkennung erworben.

Dass man sich im Krisenfall auf die Bundeswehr verlassen kann, hat fast jeder in unserem Land in den letzten Monaten durch die Unterstützung beim Kampf gegen COVID-19 oder bei der Hilfe im Rahmen des Hochwassers erfahren. Nun können wir unseren Soldatinnen und Soldaten Rückhalt geben, wenn sie auf dieser schweren Mission sind,“ sagt Verbandspräsident Sensburg.

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