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Landesgruppe Rheinland-Pfalz

Arbeitstagung der Kreisgruppe Hunsrück-Trier am 24.06.2107




Stolz auf das Erreichte: Andreas Gerth sieht die Kreisgruppe Hunsrück-Trier vorn im Land.
Die Arbeitstagung in Idar-Oberstein zeigt aber auch: Es bleibt noch viel zu tun!
 
Einmal im Jahr lädt der Vorsitzende der Kreisgruppe Hunsrück-Trier die Mandatsträger aus dem Kreisvorstand, die Vorsitzenden der Kameradschaften und der Arbeitsgemeinschaften und die sonstigen Beauftragten zu einer Arbeitstagung ein, weil er die Erfahrung gemacht hat, dass man regelmäßig miteinander sprechen muss, damit der Laden läuft. Und das Treffen am 24. Juni im Casino in Idar-Oberstein machte deutlich: Der Laden läuft tatsächlich. Das liegt augenscheinlich am guten Kommunikationsklima im verjüngten Kreisvorstand, aber auch daran, dass es gelungen ist, genügend junge Reservisten zu bewegen, in den Untergliederungen Mandate zu übernehmen. Der Kreisvorsitzende, Stabsfeldwebel d.R. Andreas Gerth gab einen Rückblick auf das Jahr 2016 und zeigte seinen Stolz über die gute Entwicklung der Kreisgruppe: Alle Veranstaltungen, egal ob dienstliche oder Verbandsveranstaltungen waren so gut besucht, dass die Kreisgruppe mittlerweile federführend in Rheinland-Pfalz ist. Auf diesem Erfolgskurs will die Kreisgruppe bleiben.

 



 Andreas Gerth erläutert den Ablauf der Lärmschutzuntersuchung G20

Der anwesende Ehrenvorsitzende der Landesgruppe, Oberst d.R. Michael Sauer zeigte sich beeindruckt von der guten Arbeitsstimmung und dem kameradschaftlichen Umgang der Mandatsträger bei der Tagung.
Andreas Gerth verwies nach dem Rückblick auf 2016 noch auf die wichtigen bevorstehenden Veranstaltungen in 2017. Hinsichtlich des Landesvielseitigkeitswettkampfs „Rund um die Alteburg“ gibt es Probleme mit der Organisation und Durchführung. Die Ausbildung an Handfeuerwaffen hingegen  wurde von unerwartet vielen Mitgliedern angenommen. Erstmalig wurde ein Nachtschießen durchgeführt. Es fand so viel Anklang, das die Veranstaltung erneut angeboten werden soll. Das Das Neujahrskonzert in Birkenfeld mit dem Reservistenmusikzug Idar-Oberstein war eine Attraktion und soll deshalb künftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt bzw. der Verbandsgemeinde Birkenfeld finden.  Gut angenommen wurde auch ein Biwak Anfang Juni. Deshalb soll es in Abstimmung mit den RK-Vorsitzenden in 2018 wiederholt werden. Eindringlich bat der Vorsitzende die Mandatsträger auf, in den Gliederungen für die Teilnahme an den Veranstaltungen in der Kreisgruppe zu werben. Gerth musste aber auch konstatieren, dass im laufenden Jahr zwei Kameradschaften nach jahrelanger Inaktivität aufgelöst wurden. Es bleibt zu hoffen, dass die verbliebenen Mitglieder nach Aufteilung auf Nachbarkameradschaften sich dort wieder eingewöhnen, heimisch und aktiv werden.
 
Heisam El Araj fordert unaufgeregten Umgang mit dem Traditionserlass

Nach den heißen Diskussionen der letzten Wochen in den sozialen Medien über die Durchsuchung der Bundeswehr-Liegenschaften nach „Wehrmachtsdevotionalien“ erläuterte Kreisorganisationsleiter Oberstleutnant d.R.  Heisam El Araj mit anschaulichen Beispielen die wesentlichen Bestimmungen des Traditionserlasses und die gültige Weisungslage. Die Beispiele und die Regelungen wurden von den Mandatsträgern intensiv und teilweise auch kontrovers diskutiert. Oberst d.R. Michael Sauer brachte Beiträge zur Geschichte der Bundewehr ein und begründete die Notwendigkeit einer historischen Einordnung. El Araj plädierte für einen satzungsgemäßen und kameradschaftlichen Umgang der Mitglieder untereinander und für den Verzicht auf persönliche Diffamierung oder „hate speech“.



Einprägsam und verständlich erläutert OTL d.R. Hejsam El Araj, wie die Bundeswehr mit ihrer Tradition umgeht.


 
Der Kreisorganisationsleiter  informierte auch über den Ablauf der arbeitsmedizinischen Untersuchung G20. Der Nachweis über diese Untersuchung ist ab 2018 Voraussetzung an der Teilnahme von DVag, die besondere Lärmbelastungen mit sich bringen. Das sind z.B. Schulschießen oder Ausbildungsvorhaben im AGSHP. In einem ersten Schritt melden sich die Mitglieder der Kreisgruppe, die diesen Nachweis benötigen und nicht anderweitig bereits erworben haben bis 31.07.2017 in der Kreisgeschäftsstelle Idar-Oberstein an.
 


Die Kreisgruppe Hunsrück-Trier kann stolz darauf sein, über viele junge Mandatsträger zu verfügen – sicher einer der Gründe für den guten Status der Kreisgruppe innerhalb der Landesgruppe Rheinland-Pfalz


 
 
Breiten Raum nahmen die Berichte der Mandatsträger aus den Kameradschaften und Reservistenarbeitsgemeinschaften ein. Nach wie vor kann sich die Kreisgruppe auf aktive und auch noch wachsende Untergliederungen stützen. Es kam dabei aber auch offen zur Sprache, dass der Wegfall der Wehrpflicht die Werbung neuer Mitglieder erschwert hat. Da immer weniger ehemalige Soldaten in die kleinen Orte auf dem Land zurückkehren, bleibt oft nur der Weg, die Mitgliedszahlen durch das Anwerben von Mitbürgern ohne Reservistenstatus (also von „Fördermitgliedern“) stabil zu halten.  Dem steht entgegen, das z.B. die RK Damflos – so der stellv. Vorsitzende, der aktive Hauptfeldwebel Peter Schuh – von 19 auf 35 Mitglieder aufgewachsen ist. Der Stellv. Kreisvorsitzende Stabsfeldwebel d.R. Fabrice Sohier, zugleich Leiter einer RAG Schießsport, beklagte den Wegfall einer Standortschießanlage, weshalb sich die RAG kostenträchtig in einer privaten Schießanlage einmieten muss. Udo Pfeifer, Leiter des Reservistenmusikzugs Trier, berichtete über das 50jährige Jubiläum im Vorjahr und lobte die gute Unterstützung durch das Landeskommando. Die rund 50 Musikerinnen und Musiker des RMZ Trier kommen auf einen Altersschnitt von Ende 20, wovon andere Untergliederungen nur träumen können. . 
 

Text: red
Fotos: Michael Sauer
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