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Auf Reservisten angewiesen




AUCH ZUKÜNFTIG AUF RESERVISTEN ANGEWIESEN

 

Mainz, 24. Februar 2010
Erstmals hatte Brigadegeneral Jürgen Knappe das mit der Bearbeitung von Reservistenangelegenheiten beauftragte
Fachpersonal der Landeskommandos und der unterstellten Verbände bis auf Bataillonsebene im Wehrbereich II zu einer
Besprechung nach Mainz eingeladen. Absicht des Stellvertreters des Befehlshabers und Beauftragten für
Reservistenangelegenheiten im Wehrbereich II war, im Dialog Lösungen zu finden, wie die Möglichkeiten der Beorderung
in der Verstärkungs- und Personalreserve besser ausgeschöpft werden können. Ziel sei, die Beorderungsquote zu steigern.
Durch die Teilnahme der Stabsoffiziere und Feldwebel für Reservistenangelegenheiten der Landeskommandos sollte der
Verbund zur freiwilligen Reservistenarbeit hergestellt und intensiviert werden. „Egal wie die Strukturen zukünftig
aussehen mögen, wir sind auf Reservisten angewiesen“
, verdeutlichte Brigadegeneral Knappe. Die Bundeswehr könne es
sich nicht leisten, den gut ausgebildeten Zeitsoldaten einfach gehen zu lassen. „Wir müssen uns um jeden Einzelnen
bemühen, um ihn für die Reservistenarbeit zu gewinnen“, so der Stellvertretende Befehlshaber, der dabei die Gewinnung
von Reserveoffizieranwärtern als besondere Aufgabe herausstellte. Daher wolle er mit denen ins Gespräch kommen,
deren tägliches Geschäft die Reservisten sind, um zu erkennen, wo es „Baustellen“ gibt und wo man sich verbessern kann.
Als Grundlage für den Dialog standen mehrere Vorträge auf dem Tagungsprogramm.

Zunächst ging Oberst i.G Thomas Humm, Abteilungsleiter G1 im Wehrbereichskommando II, gemeinsam mit
seinem Sachbearbeiter für beorderungsabhängige Reservistenangelegenheiten im WBK II, Stabsfeldwebel Thomas Platt,
auf die Beorderungszahlen ein. Hierbei machten sie deutlich, dass die organisatorischen Grundlagen für die Erhöhung der Beorderungen in der Personalreserve im Wehrbereich II geschaffen wurden. Nun gehe es darum, die Stellen weiter zu befüllen.

Die Personallage bei den Reserveoffizieren schilderte Oberstleutnant Achim Ebenau von der Abteilung V des
Personalamts der Bundeswehr. So seien im Verantwortungsbereich des WBK II von 1657 Dienstposten 1090 besetzt.
Oberstleutnant Martin Reitmaier von der Stammdienststelle der Bundeswehr stellte die neue Abteilung IV
„Personalentwicklung Reservisten“ vor. Hier wird seit Ende letzten Jahres die Personalführung der beorderten
Unteroffiziere und Mannschaften gewährleistet. Dieser Vortrag wurde von den Teilnehmern mit besonderem Interesse
aufgenommen.
Mit einem Vortrag von Andrea Kurz-Gutheil vom Leit-Kreiswehrersatzamt in Darmstadt begann der zweite
Besprechungstag. Hierbei erläuterte sie die Neuregelung bei der Reservistenberatung durch Informations- und
Beorderungsgespräche. Im gemeinsame Bemühen von Truppe und Wehrverwaltung werden hierbei Soldatinnen und
Soldaten zum Ende der aktiven Wehrdienstzeit Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, ihre militärisch erworbenen
Fähigkeiten sowie ihre späteren beruflichen Qualifikationen nutzbringend für die Bundeswehr als Reservistinnen und
Reservisten einzubringen.
Abschließend ging Oberst i.G. Karl Georg Habel, Abteilungsleiter G3 im WBK II, auf die beorderungsunabhängige,
freiwillige Reservistenarbeit im WBK II ein. Ziel sei es, mit attraktiven Veranstaltungen möglichst in der Öffentlichkeit die
Bevölkerung mit dem Thema Bundeswehr in Verbindung zu bringen, auch und besonders gerade dort, wo aktive Truppe
nicht mehr präsent ist. Schwerpunkt bleibe auch zukünftig die Wahrnehmung der Mittlerrolle für die Bundeswehr durch den
Reservisten in die zivile Gesellschaft hinein. So könne der Stellenwert der Bundeswehr und ihrer Reserve in das
Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt und somit ein wichtiger Beitrag auch im Rahmen der Nachwuchsgewinnung
geleistet werden.

Foto: Andreas Kutscher
Text: Rudi Meiszies

 

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