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Die Brücke von Remagen-Eine Exkursion




Die Brücke von Remagen im März 1945

Nach der militärhistorischen Exkursion im Vorjahr an die Kriegsstätten des 1. Weltkrieges bei Verdun, stand in diesem Jahr eine ebensolche Weiterbildung zur berühmten „Brücke von Remagen“ an.

Veranstalter der 1-tägigen Bildungsveranstaltung war die Kreisgruppe Hunsrück-Trier des Reservistenverbandes. Geleitet wurde die Weiterbildung durch deren Organisationsleiter OTL d.R. Heisam El-Araj, der ‚nebenberuflich’ bekanntlich auch Kompaniechef der RSUKp Rheinland-Pfalz ist. Das Teilnehmerfeld rekrutierte sich jedoch diesmal deutlich mehrheitlich aus dem Kreise der unbeorderten Reservistenarbeit. 

Treffpunkt 0700 Uhr im Barbarasaal der Artillerieschule in Idar-Oberstein. Nach einer interessanten Einführung in das Thema in Wort und (bewegtem) Bild -die ‚Ludendorff-Brücke’ wurde weltweit bekannt, durch den US-Hollywood-Kriegsfilm „Die Brücke von Remagen“ über den legendären ersten Rheinübergang durch Verbände der US-Army, namentlich des Zuges des deutschstämmigen Lt. Karl Timmermann, am 07. März 1945- verlegte die Gruppe mit dem KOM  nach dem geschichtsträchtigen Remagen. Während des Bustransfers konnten sich die Teilnehmer, darunter eine Reihe gerade wenige Tage zuvor für Objektsicherungsaufgaben zertifizierte „RSU-Ranger“, anhand einer gleichnamigen deutschen Dokumentation aus dem Jahre 1967 über die wirklichen seinerzeitigen Vorgänge auf und um die umkämpfte Brücke informieren.

Vor Ort wurden rund um die nie wiederaufgebaute Brücke, die jedoch anhand der beiden markanten Brückenkopfbauwerke jederzeit eindeutig zu lokalisieren ist, verschiedene für die seinerzeitige Lage wichtige Geländepunkte angesteuert und besprochen. So, die „Lage Task Force Engemann“ auf einer Anhöhe über Remagen, von der die anrückenden Amerikaner seinerzeit erstmals die Brücke ausmachen konnten.

An der Position der damaligen Brückensicherungskompanie sind noch heute deutlich die Überreste von Gräben- und Stellungssystemen erkennbar. Etwa 1,5 Std. nahm die interessante Führung durch das in einem der Brückenbauwerke gelegene Friedensmuseum in Anspruch. Hier gab es einen umfassenden Einblick in die Lage, das Bauwerk, sowie die handelnden Personen.

Es folgte nach Querung des Rheins per Fähre die Besichtigung des auf Erpeler Flussseite liegenden Brückenbauwerkes mit dem dahinterliegenden Eingang zum Eisenbahntunnel, der anschließend besichtigt werden konnte. Hierhin hatte sich das letzte Häuflein der sichernden Soldaten, wie auch die Zivilbevölkerung am 7. März zurückgezogen.
Der Vorsitzende des Kulturvereins Erpel, Herr Edgar Neustein, trug aus einen Tagebuch die tragischen Erlebnisse einer Witwe vor, die an jenem Tag Ihren Ehemann Willi Veldenz, der sich als Angehöriger der Reichsbahn im Tunnel aufhielt, verloren hatte.

Den Abschluss bildete der Besuch der Spitze des Felsens der „Erpeler Ley“ mit einem tollen Ausblick über das Gesamtszenario!
So endete diese beeindruckende, aber auch bedrückende militärhistorische Weiterbildung am Ort des Geschehens … der „Brücke von Remagen“!

 

Text und Bilder: Michael Gehm

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