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Jubiläumsmarsch der RK Arzfeld: 70 Kilometer in vier Tagen bei über 30 Grad…..




  • Von Text: Manfred Michels+red / Foto: Albert Thiex
  • 14.09.2022
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Zur Feier ihres 40jährigen Bestehens hatte die Reservistenkameradschaft Arzfeld schon vor zwei Jahren für die Kreisgruppe Eifel einen Vier-Tages-Marsch rund um die Verbandsgemeinde Arzfeld ausgeschrieben.

Coronabedingt fand dieser jedoch erst jetzt statt. Dieser Kreismittelpunktveranstaltung gingen intensive Vorbereitungen voraus. Mehrmals wurden Streckenabschnitte erwandert, bis die vier Etappen der Marschstrecke feststanden. Sie führten entlang der Grenzen der Verbandsgemeinde Arzfeld. Gestartet wurde am ersten Tag bei strahlend blauem Himmel in Merlscheid in der Nähe von Lünebach. Das Tagespensum waren 19km, zugleich der längste Streckenabschnitt der Marschveranstaltung. Von Kesfeld bis Lützkampen ging die Strecke direkt am Westwall vorbei, wo heute noch Teile der Panzersperren des Zweiten Weltkriegs zu sehen sind.

 

Am Etappenziel in Harspelt wartete ein Bus auf die Teilnehmer, um sie zurück zum Start in Merlscheid zu bringen.

 

Am zweiten Tag wurden die Marschierer wieder mit dem Bus zum Ziel des Vortages gebracht, um von dort den Rundweg weiter fortzusetzen. An diesem Marschtag war die Gruppe um 10 zivile Teilnehmer vergrößert worden. Darunter befand sich auch ein prominenter Sportler: Der Mannschaftsweltmeister im Olympischen Gehen über 10km der Altersklasse der Männer über 75. Karl-Heinz Schlöder (im blauen T-Shirt, siehe Foto) erwies sich zum Erstaunen der weit jüngeren Marschierer auch im hohen Alter noch „fit wie ein Turnschuh“. Irgendwie motivierte seine Anwesenheit die restlichen Teilnehmer besonders, denn die Kilometer wurden schneller erwandert als an den anderen Tagen. Das zweite Teilstück der Strecke führte entlang der belgischen und der luxemburgischen Grenze. Von der deutschen Seite aus grüßten die Teilnehmer über den Grenzfluss Our hinüber zum Europadenkmal, das sich am sogenannten Dreiländereck (Deutschland-Belgien-Luxemburg) auf der belgischen Seite befindet. In Irrhausen, dem Etappenziel, stand wieder ein Bus zur Rückfahrt bereit.

 

Am dritten Marschtag, an dem das Thermometer bis 37 Grad anzeigte, starteten die Teilnehmer in Irrhausen, um über Krautscheid nach Oberpierscheid zu gelangen.

Unterwegs wurde in Arzfeld ein Boxenstopp eingelegt. Hier gab es die Gelegenheit, sich einen großen ehemaligen Bunker anzusehen, in dem die Arzfelder Bevölkerung in den letzten Kriegstagen Schutz gefunden hatte. Am Tagesziel stand abermals ein Bus für die Rückfahrt nach Merlscheid parat.

 

Auch am vierten und letzten Tag meinte es der Wettergott gut mit den Marschierern.

Abermals über 33 Grad mit einem strahlend blauen Himmel. Die Schlussetappe führte von Oberpierscheid über Dackscheid nach Merlscheid zurück.

Bei dieser viertägigen Veranstaltung, die durchgehend vom warmen Wetter geprägt war, wurden 70 Kilometer zurückgelegt, dabei insgesamt 2000 Höhenmeter überwunden, vier Höhenrücken passiert und drei Täler durchwandert. Verlaufen konnte sich an den Tagen keiner, denn die RK Arzfeld hatte an jedem Tag streckenkundige Marschführer abgestellt.

 

Bei der kleinen Schlussveranstaltung mit einigen geladenen Ehrengästen lobten alle die gute Organisation der Arzfelder mit ihrem Vorsitzenden Manfred Michels und der Unterstützung durch den Organisationsleiter der Kreisgruppe, Michael Heinz. Auch Kreisvorsitzender Georg Schwendemann, der alle vier Tage mitmarschierte, bedankte sich bei den Arzfelder Kameraden, die mit viel Engagement diese Veranstaltung durchgeführt hatten. Sie endete stimmungsvoll mit dem Lied vom „Guten Kameraden“ und der Nationalhymne – auf der Trompete gespielt von dem Kameraden Günther Kleintz von der RK Zemmer.

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