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Landesgruppe Rheinland-Pfalz

KIRNER LAND – Eine neue Reservistenkameradschaft




Erst drei Monate ist die jüngste Kameradschaft in Rheinland-Pfalz alt und weist doch schon 30 Mitglieder auf. Ihre erste Veranstaltung im Neuen Jahr informierte am Dreikönigsabend über die Planungen der Landesgruppe und über die Chancen für Reservisten bei der Aufstellung der RSU-Kräfte.
Neben dem Landesvorsitzenden Oberst d.R. Michael Sauer folgten der stellv. Vorsitzende Stabsfeldwebel d.R. Bernd Gauch (Beauftragter Militärische Ausbildung) sowie der Landesbeauftragte RSU Oberleutnant d.R. Hans-Joachim Schunack der Einladung des RK-Vorsitzenden Oberfeldwebel d.R. Timo Munstein.
Die RSU-Kompanie RP war mit Ihrem Kompaniechef Major d.R. Heisam El-Araj und ihrem Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel a.D. Albrecht Steimer vertreten.

Aspekte einer neuen und starken Kreisgruppe Hunsrück-Trier
Der Vorsitzende der Landesgruppe informierte über die Neuausrichtung des VdRBw und zeigte die anstehende Strukturreform der Landesgruppe auf. Michael Sauer machte deutlich, dass der Landesvorstand mit der Umsetzung eine gründlich vorbereitete Maßnahme abschließt, die unter Einbindung der acht Kreisgruppenvorsitzenden mit der Neugründung der Kreisgruppe Hunsrück-Trier (Arbeitsbegriff) erheblich zur Zukunftsfähigkeit der Reservistenarbeit in unserem Bundesland beiträgt.
Sauer äußerte seine Freude darüber, dass mit der erst kürzlich gegründeten RK Kirner Land ein neuer "Stützpunkt der Reserve" errichtet werden konnte. Ein Überblick über die Jahresplanung 2014 der Landesgruppe und die Möglichkeit der Beantwortung von Fragen gaben den Neumitgliedern einen ersten Eindruck über die Arbeit des Reservistenverbandes.

Chancen für leistungsbereite Reservisten in den RSU-Kräften
Bei einem Vortrag von Major d.R. El-Araj konnten sich die Reservisten aus erster Hand über die neue Konzeption der Reserve, deren Auswirkungen auf die zukünftige Arbeit des Reservistenverbandes und der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte als tragende Säule des regionalen Reservekonzepts informieren lassen. Dabei hob der Chef der RSU-Kompanie die zukünftigen Herausforderungen an die Reserve hervor und machte deutlich welche Erwartungshaltung von seiten des Zuwendungsmittelgebers an den Reservistenverband der Zukunft gestellt werden.
Vorgestellt wurden zudem die Möglichkeit einer Beorderung in die RSU-Kräfte, deren Auftrag und strukturelle Gliederung, sowie die durchaus fordernden Ausbildungsinhalte für viele interessant sein werden. Mit der nun neu entstandenen militärischen Heimat für engagierte Reservisten besteht lt. El-Araj die Möglichkeit, motivierte und leistungsbereite Reservisten individuell zu fördern. Er machte aber auch deutlich, dass eine gesunde soldatische Grundeinstellung neben persönlicher Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit ein Voraussetzung für eine solche Verwendung ist, für die von der Bundeswehr in Form von Wehrsold und Unterhaltssicherung durchaus auch Geld in die Hand genommen wird. 

Oberstabsfeldwebel a.D. Steimer, der Kompaniefeldwebel der RSU-Kp berichtete schließlich über die ersten Erfahrungswerte in der Ausbildung und über das Zusammenwachsen der Einheit, sowie in lebendiger Weise über die administrativen Abläufe bei einer Bewerbung.

Auf dem Weg zum eigenen RK-Heim
Im Gespräch mit der Redaktion zeigte sich der RK-Vorsitzende Oberfeldwebel d.R. Timo Munstein erfreut über die rege Beteiligung und die positive Grundstimmung beim ersten RK-Abend der erst im Oktober 2013 gegründeten Kameradschaft, die jetzt schon 30 Mitglieder aufweist und stetig weiter wächst. Gut zwei Drittel davon sind neu angeworbene Mitglieder, ein Drittel besteht aus Kameraden, die vorher anderen Kameradschaften angehörten. Stimmig ist auch die Altersstruktur: Das jüngste Mitglied ist erst 17 Jahre alt, während Feldwebel d.R. Harald Steinmetz am Vortag der Veranstaltung seinen 73 Geburtstag feiern konnte. Im Mittelpunkt der Planungen für 2014 steht die Realisierung eines eigenen RK-Heims, für das die Räumlichkeiten schon gefunden wurden, das aber noch in Eigenregie fertiggestellt und eingerichtet werden muss.

Text: (red)
Foto: Michael Sauer

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