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RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz einsatzbereit




Nach drei Tagen militärischer Ausbildung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder heißt es am Donnerstagmorgen: Abmarsch zum Objektschutz auf dem Erbeskopf, dem mit 818 Metern höchsten Berg in Rheinland-Pfalz. Nach dem Eintreffen auf der Radarstation muss es schnell gehen, denn die Gefährdungsstufe hatte sich erhöht und die Soldaten müssen schon am frühen Nachmittag Sicherungsaufgaben wahrnehmen. Mit routinierten Handgriffen ist schnell ein Kompaniegefechtsstand eingerichtet, wo unmittelbar danach eine erste Lagebesprechung und Befehlsausgabe stattfindet. Unterdessen richten die beiden Sicherungszüge ihre Quartiere und Gefechtsstände ein und verkabeln diese mit der Kompanieführung.



Lagebesprechung im Kompaniegefechtsstand (Bild: MIhmels)

Kompaniechef Oberstleutnant Heisam El-Araj hat bereits den Sicherungsauftrag ausgewertet und weist bei der Lagebesprechung um 10.45 Uhr den beiden Zugführern ihre Aufgaben zu: „Der I. Zug unter Führung von Oberleutnant Kim Schönholz sichert das Objekt Erbeskopf. Dazu betreibt er eine Kfz-Schleuse an der Zufahrt und setzt Doppelstreifen zu Fuß innerhalb der Liegenschaft ein. Der II. Zug unter Führung von Oberleutnant Elmar Mohrhardt überwacht mit Streifen auf Kfz die umliegenden Funkstationen. Ausführung des Auftrags ab 14.00 Uhr. Wir haben jetzt 11.15 Uhr.“ Die Zeit drängt, die beiden Zugführer eilen zu ihren Soldaten.



Sandsäcke für den Eigenschutz sind ausreichend vorhanden (Bild: MIhmels)

Oberleutnant Schönholz ruft seinen Stellvertreter und die drei Gruppenführer zusammen, weist sie in die Lage ein und erteilt Einzelaufträge. Sofort beginnt die 2. Gruppe mit der Erkundung eines Streifenwegs und eines Platzes für einen Beobachtungsposten, währenddessen die 1. und die 3. Gruppe sich an den Aufbau der Kfz-Schleuse machen. Ein Lkw bringt das dafür benötigte Material an die Zufahrt und während es abgeladen wird, planen die Gruppenführer den Aufbau des Kontrollpunkts. Danach platzieren die Soldaten Sperren, Spanische Reiter, Stacheldraht und Sandsäcke an die vorgegebenen Stellen und in kürzester Zeit verwandelt sich eine leere Zufahrtsstraße in einen funktionierenden Checkpoint.



Detailabsrpachen in kleiner Runde (Bild: MIhmels)

Direkt nach Abschluss der Vorbereitungen beginnt der Sicherungsauftrag und damit auch für die Beschäftigten auf dem Erbeskopf eine ungewohnte Situation. Wo sich sonst das elektronische Zufahrtstor per Chipkarte öffnen lässt, kontrollieren nun Soldaten die einfahrenden Personen und ihre Kraftfahrzeuge. Zusätzlich initiiert die Übungsleitung bis in den späten Abend hinein immer wieder Einlagen mit Rollenspielern. Sie unternehmen an den drei militärischen Objekten Ausspäh- oder Eindringversuche, worauf die Objektschützer die entsprechenden Maßnahmen ergreifen müssen.



"Hier kommt uns keiner durch!" (Bild: MIhmels)

Der Kompaniechef ist mit den gezeigten Leistungen und der Einsatzbereitschaft seiner Soldaten zufrieden: „Die Besonderheit war, dass wir erstmals eine Sicherungsübung an einem in Betrieb befindlichen militärischen Objekt durchführten. Bei den Soldaten kam das gut an, da sie hier viele Tätigkeiten in der Realität anwenden konnten.“ Oberst Erwin Mattes leitete die Übung und zeigte sich wieder einmal beeindruckt von der hohen Motivation und dem Können seiner Reservisten. Er stellte zum Abschluss der Übung die Einsatzbereitschaft seiner RSU-Kompanie für Wach- und Sicherungsaufgaben fest.

Quelle: Landeskommando Rheinland-Pfalz, Mainz
Text. RMeiszies
Fotos: MIhmels
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